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Desirée Mahle und Daniel Schmidt machten das Rennen

Gelungene Einlage: Die 'Hip-Hop-Production' der Tanzschule Wieber.

Am 4. Februar war es soweit, da eröffnete Reinhard Ulbrich, Vorsitzender des Sportbundes Remscheid e. V. , die diesjährige Wahl zur Sportlerin, zum Sportler und zur Mannschaft des Jahres, indem er im Alleecenter die Kandidatinnen und Kandidaten präsentierte. Bis zum 9. März hatten die sportinteressierten Bürger/innen Remscheids danach Zeit, sich für den einen oder die andere zu entscheiden. Gezählt wurden schließlich 3.200 abgegebene gültige Stimmen. Und auf wen die meisten davon fielen, darf der Waterbölles in genau dieser Minute preisgeben, obwohl die „Nacht des Sports“ im Teo Otto Theater noch gar nicht zu Ende ist. „Mit Bitte um Geheimhaltung bis Freitag 22 Uhr“, stand in der E-Mail, die die Namen der Preisträger/innen enthielt und die Daniela Hannemann, die Geschäftsführerin des Sportbundes Remscheid e.V., bereits am gestrigen Nachmittag an die lokalen Medien verschickt hatte.

Im Bild v. li. n. rechts Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Sandra Ferger, Reinhard Ulbrich, Katrin Leimgardt, Kristina Hellwig, Leiterin der Lokalredaktion Remscheid der Bergischen Morgenpost, und Desirée Mahle.„Sportlerin des Jahres“ mit 41 Prozent der abgegebenen Stimmen wurde Desirée Mahle (die Schwimmerin des SG Remscheid qualifizierte sich für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften), gefolgt von Katrin Leimgardt (33 Prozent; die Judo-Kämpferin des Remscheider TV wurde Vizemeisterin bei den Westdeutschen Meisterschaften) und Sandra Ferger (26 Prozent; die Volleyballspielerin des TSV Bayer 04 Leverkusen spielt mit ihrer Mannschaft in der 1. Bundesliga).

Im Bil v. li. n. re. Bodo Monschau, Marcel Haupt, Daniel Schmidt und Felix Pembaur.„Sportler des Jahres“ wurde Daniel Schmidt (30 Prozent; der Leichtathlet des Lüttringhauser TV  wurde 10. bei der Marathon-DM und gewann den Halbmarathon beim Röntgenlauf) vor Marcel Haupt (25 Prozent; der Judo-Kämpfer des JC Remscheid wurde Westdeutscher Meister, Fünfter bei den Deutschen Meisterschaften und Vizemeister bei den deutschen Pokalmeisterschaften) und Bodo Monschau (17 Prozent; der Karate-Kämpfer des Vereins Karate Dojo Dokan Remscheid gewann Silber und Bronze bei den Weltmeisterschaften der WJK-Association). Den Drittplatzierten trennen nur 38 Stimmen von Mike Höfer (der Kickboxer des Remscheider TV wurde Vizeweltmeister und Deutscher Meister im WAKO-Verband). Felix Pembaur (Mountainbiker beim RV "Adler" Lüttringhausen; er wurde Landesverbandsmeister im MTB-Marathon Junioren und Gesamtsieger der NRW-SKS Marathon-Trophy) belegt den 5. Platz.

Die 1. Herren-Rollhockeymannschaft.„Mannschaft des Jahres“ wurde mit 31 Prozent der abgegebenen Stimmen der      Rollhockeyverein IGR Remscheid (die 1. Herren-Rollhockeymannschaft wurde Vizemeister im DRIV-Pokal), gefolgt vom Lüttringhauser TV (28 Prozent; Die 1. Damen-Handballmannschaft  stieg mit nur 2 Punktverlusten in die Landesliga auf.uf) und der HG Remscheid (25 Prozent; die 1. Herren-Handballmannschaft wurde Oberligameister und scheiterte knapp in den Relegationsspielen zur Regionalliga). Die Plätze 4 und 5 belegen SC Rot Weiß Remscheid (die Tennismannschaft der „Herren 40“ stieg ungeschlagen in die Regionalliga auf) und RSV SAMO (die Sportkeglerinnen der 1. Damenmannschaft stiegen direkt wieder in die 1. Bundesliga auf.).

Die 1. Damenmannschaft des RSV SAMO.Auch in diesem Jahr war die „Nacht des Sports“ wieder eine unterhaltsame Veranstaltung mit abwechslungsreichem Rahmenprogramm und Tombola (zu Gunsten der Sportjugend Remscheid). Und beim anschließenden Büfett konnte man die Sportler/innen, die man gerade erst auf der Bühne beklatscht hatte, dann auch persönlich kennenlernen. Für gute Unterhaltung vor und nach der Preisverleihung sorgten Zauberkünstler Donatus Weinert und Sxophonist Kuan Gutierrez. Musikslisch war die Feier von den "Sadtstreichern" der Jugendmusikschule und des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums eröffnet worden. Viel Beifall ernteten auch die Rhön-Rad-Sportler/innen aus Bochum für ihre eindrucksvolle Darbietung. (Die Fotos kamen nach Mitternacht hinzu.)

Und das wusste Reinhard Ulbrich gestern Abend von den Sportlerinnen und Sportlern zu berichten:

Daniel Schmidt: Er ist nicht nur Dauerrenner, er ist auch Dauerbrenner. Und das gilt nicht nur für die Wahl zum „Sportler des Jahres". Bei Wettkämpfen ist er stets weit vorne zu finden. Beispiel Röntgenlauf: 2011: Er gewann er zum fünften Mal in Folge das Halbmarathon-Rennen - und das in neuem Streckenrekord von fabelhaften 1.08:31 Stunden. Seine Zukunft sieht Schmidt vor allem auf der Marathon-Strecke. Nicht ohne Grund, wie sich im Vorjahr gezeigt hat: Bei seinem zweiten Wettkampf über die 42,195 Kilometer lange Distanz belegte er in Hamburg den 19. Platz in der Gesamtwertung und wurde Zehnter der Deutschen Meisterschaft. Aktuell: Im Januar verteidigte er seinen Titel als als Nordrheinmeister im Crosslauf. Seit Anfang des Jahres läuft er für das Team der Deutschen Sporthochschule Köln.

Marcel Haupt (JC RS): Neben seinem Faible für sich immer wieder mal ändernde Frisuren macht Marcel Haupt vor allem durch sportliche Klasseleistungen auf sich aufmerksam. Im Januar 2011 wurde er in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm Fünfter bei der Deutschen Judo-Meisterschaft in Ettlingen. Neben internationalen Einsätzen - unter anderem beim European-Cup im slowenischen Celje - wurde er zudem Westdeutscher Meister in Bochum und Zweiter bei der Deutschen Pokalmeisterschaft in Frankfurt/Oder. Haupt gibt seine Erfahrung auch gerne weiter, engagiert sich in seiner Stadt für den Judo-Nachwuchs und schmiedet dabei Kooperationen mit Schulen und Vereinen. Auch 2012 befindet sich Marcel Haupt bereits auf Erfolgskurs: Im Januar Platz 3 bei der DM in Potsdam.

Bodo Monschau: Der 56-jährige Karateka ist in der Remscheider Szene nicht mehr wegzudenken - als aktiver Sportler, aber auch als Trainer, Lehrmeister und Ratgeber bei Shotokan Karate. Nachdem er 2009 in Südafrika bereits zweimal Vizeweltmeister geworden war, bestätigte er 2011 die Ergebnisse bei der Weltmeisterschaft der WJKA-Karate-Association in Wevelgem/Belgien. In der Kategorie „Kata" (Form-Übung) holte Monschau Silber, in der Kategorie „Komite" (Kampfübung) wurde er Dritter. Und so ganz nebenbei sorgte er dafür, dass die Weltmeisterschaft 2013 in Remscheid ausgetragen wird.

Mike Höfer: Der Mann ist ein Kämpfer - auch für seine Sportart. Kickboxen hat bei manchen einen zweifelhaften Ruf, mit dem Mike Höfer vom Remscheider TV aber aufräumt. Er ist nicht nur ein untadeliger Sportsmann mit einem großen Herz für die Nachwuchsarbeit. Er ist auch sonst ein absolutes Vorbild: Im vergangenen November wurde er im mazedonischen Skopje Vize-Weltmeister im Leichtkontakt-Kickboxen. Kurz zuvor hatte er sich in Hamburg bereits souverän den Sieg beim Deutschland-Pokal gesichert. Im Juni verteidigte er zudem seinen Titel als Deutscher Meister zum dritten Mal in Folge! Auch 2012 scheint erfolgreich zu werden: zu Beginn diesen Monats gewann er die Irish Open in Dublin.

Felix Pembaur: Der Radsportler des RV Adler Lüttringhausen ist bei der Wahl das Nesthäkchen. Der 17-jährige Remscheider besucht zurzeit das Wirtschaftsgymnasium, ist sich aber noch nicht ganz sicher, womit er künftig seine Brötchen verdienen will. Seine sportlichen Meriten sammelte er im vergangenen Jahr auf dem Mountainbike. Bei der acht Rennen umfassenden NRW-Marathon-Trophy holte er sich in der Altersklasse U 19 vorzeitig den Gesamtsieg. Zudem wurde Pembaur im August zum zweiten Mal Landesverbandsmeister im MTB Marathon der Junioren.

Desiree Mahle: Ähnlich dem Judo ist auch das Schwimmen eine Disziplin, in der Remscheider seit jeher für positive Schlagzeilen sorgen. 2011 gelang dies vor allem Desiree Mahle. Nachdem sie um die Jahrtausend-Wende ihre erfolgreichste Zeit hatte (sieben Medaillen bei den Junioren-EM in Moskau und Dünkirchen), unterstützte sie erfolgreich die Damen-Mannschaft der SG Remscheid und qualifizierte sich im November 2010 für die Kurzbahn-DM in Wuppertal, wo sie die 50 Meter Brust schwamm. Gemeinsam mit Trainer Jörg Schiemann bildet sie den Nachwuchs aus. Sie ist für die jungen Schwimmerinnnen eine Intergrationsfigur  und schafft es, die Mannschaft zu motivieren.

Katrin Leimgardt: Judo hat in Remscheid und auch bei der Sportlerwahl eine lange Tradition, die durch Katrin Leimgardt vom Remscheider TV fortgesetzt wird. Sie hat schon zahlreiche Erfolge gefeiert, im Oktober 2011 kam ein weiterer hinzu: Bei der Westdeutschen Meisterschaft in Wattenscheid wurde sie Vize-Meisterin in der Klasse bis 78 Kilogramm und qualifizierte sich damit für die Deutschen Pokalmeisterschaften. Außerdem hat sie alle Kämpfe in der Regionalliga gewonnen und in der Zweiten Bundesliga nur eines von sieben Duellen verloren. Ihr Glücksbringer, ein Judo-.Schlumpf, ist bei jedem Wettkampf dabei.

Sandra Ferger: Die Sportlerwahl ist auch noch für Premieren gut: Erstmals wurde eine Volleyballerin nominiert. Sandra Ferger lernte das ABC ihrer Sportart beim Remscheider TV unter den Fittichen der Trainer Klaus Triesch und Burkhard Wittlinger und spielte schon als 14-Jährige in der Damenmannschaft. Aber ihr Talent blieb nicht unentdeckt, und so führte ihre weitere sportliche Karriere über Bayer Wuppertal und die SG Langenfeld bis zu Bayer Leverkusen, wo sie inzwischen zum Bundesliga-Kader gehört.

HG RS Handball-Herren: Wie dicht Freud und Leid beieinander liegen, erfuhren die Oberliga-Handballer der HGR in der abgelaufenen Saison. Das Team von Trainer Mike Novakovic sicherte sich mit deutlichem Vorsprung die Niederrhein-Meisterschaft und wäre eigentlich damit in die Dritte Liga zurückgekehrt. Doch eine Liga-Reform machte zwei Entscheidungsspiele gegen den Mittelrhein-Meister erforderlich. Und der war kein Geringerer als der VfL Gummersbach II. Nach tollem Kampf zog die HGR in den beiden Duellen schließlich den Kürzeren. Die Mannschaft belegt zurzeit den 9.Platz in der Oberliga und steht am 30. März im Kreispokalfinale gegen die Bergischen Panther.

IGR Remscheid: Im Konzert der Rollhockey-Bundesligisten geht die IGR ihren eigenen Weg. Eigengewächse statt teurer Spielereinkäufe heißt das Motto, mit dem der Traditionsklub erfolgreich sein       will. Das klappte in der vergangenen Saison schon recht gut, vor allem im Pokalwettbewerb. Hier drang die Mannschaft bis ins Endspiel vor, musste sich dann allerdings den aus dem Ausland rekrutierten Legionären der ERG Iserlohn in zwei Spielen jeweils knapp mit 3:4 und 5:7 geschlagen geben. Ein Trost: Dafür qualifizierte sich die IGR für den internationalen CERS-Pokal (vergleichbar der EuroLeague im Fußball). LTV-Damen: Handball hat beim LTV eine lange Tradition. An frühere Erfolge knüpften im vergangenen Jahr die Handballerinnen an. Unter der Regie von Trainer Eckhard Mohr holte sich das Team im Bezirk die Meisterschaft und feierte den Landesliga-Aufstieg. Was den Aufstieg zusätzlich versüßte, war der Umstand, dass die Lüttringhausener keine Söldner-Mannschaft sind. Vielmehr ist das Team im LTV über Jahre gewachsen.

Sportkegel-Damen des RSV SAMO:  Bundesliga in Remscheid - das ist keine Selbstverständlichkeit. Es sei denn, die Sportkeglerinnen des Remscheider SV greifen ins Geschehen ein. Das sechsköpfige Team gehörte in der vorvergangenen Saison bereits der Eliteklasse an, musste dann aber den Abstieg hinnehmen. Doch davon ließ sich die als lebensfroh bekannte Mannschaft nicht unterkriegen: Erst holte sich der RSV Samo (Abkürzung für Samstagmorgen - da wurde früher immer gespielt) den Titel in der NRW-Liga und bestand dann auch noch mit Bravour die Aufstiegsrunde ins Oberhaus in dem sie auch bleiben werden, da sie aktuell 2. in der Abstiegsrunde geworden sind.

Die „Herren 40“ des SC ROT WEIß: Die Mannschaft hat sich in der Sommersaison 2011 den Aufstieg in die Regionalliga gesichert - höher geht es in dieser Altersklasse nicht mehr. Das Besondere: Die Mannschaft kann auf eine spielstarke Mixtur von langgedienten Eigengewächsen und hinzu geholten Könnern verweisen. Zu denen zählt der Engländer Danny Sapsford, der es in Wimbledon 1999 bis in die dritte Runde schaffte. Und nachdem RW auch noch Frank Potthoff (2006 Doppel-Weltmeister, sechsmal Deutscher Meister) dazu geholt hat, trauen einige der Mannschaft in der kommenden Sommersaison zu, um den Deutschen Mannschaftsmeister-Titel mitspielen zu können.

Trackbacks

Waterbölles am : Geehrt wurden auch die „Jugendsportler des Jahres 2011“

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Geehrt wurden zu Beginn der gestrigen „Nacht des Sport“ im Teo Otto Theater (Hauptbericht hier) auch die „Jugendsportler des Jahres 2011“, verdiente Vereinsvorsitzende und ganz besonders fleißige Sportabzeichen-Absolventen.  Über den Titel der „Jug

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Werner Jaspers (Remscheider Schwimm-Verein von 1897 e.V.) am :

Zum Auftakt der Deutschen Meisterschaften in Oberthal gelang Sarah Komoß und Tanja Bock (RSV SAMO) ein erster Paukenschlag. Im Paarkampf der Kegel-Damen holten sie nach ihrem 4. Platz im Vorlauf und einem dritten Rang im Zwischenlauf nach einem engen und spannenden Wettkampf den Titel. Im Finale reichte ihnen ein Vorsprung von fünf Holz vor Susanne Bäsel und Birgit Stauner-Bayer vom KSC Dilsburg zum Titelgewinn.

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