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Gebäudebrand an der Burger Straße mit 14 Verletzten

(Foto: Michael Mahlke)

Pressemitteilung der Feuerwehr

Heute Morgen kam es gegen 8 Uhr zu einem Brand in einem Gebäude an der Burger Straße. 14 Personen mussten mit Rauchgasvergiftung in umliegenden Krankenhäuser transportiert werden.

Die Feuerwehr wurde um 7:58 Uhr alarmiert. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr traf um 8.04 Uhr an der Einsatzstelle ein. Der Brand war in einem leerstehenden Gewerbeobjekt, einer ehemaligen Zangenfabrik, ausgebrochen. Über einen Verbindungsflur war der Gebäudekomplex mit einem mehrgeschossigen Wohnhaus verbunden. Dadurch breitete sich Brandrauch auch in dem Wohngebäude aus. Bei Ankunft der Feuerwehr standen Bewohner  an den Fenstern; sie wurden über die Drehleiter gerettet. Einsatzkräfte drangen mit Atemschutzgeräten in das Gebäude vor und suchten weitere Bewohner. Auf der Rückseite wurden Bewohner über tragbare Leitern gerettet.

Von der Berufsfeuerwehr Remscheid wurden vier Rettungswagen und zwei Notärzte eingesetzt. Weitere Rettungswagen aus Solingen und Wermelskirchen sowie die Einsatzeinheit des Deutschen Roten Kreuz rückten nach. Die Stadtwerke Remscheid stellten einen Bus für die Betroffenen bereit. Nach notfallmedizinischer Versorgung und Sichtung durch den Leitenden Notarzt wurden 14 Betroffene mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Über die Drehleiter wurde der Brand von außen bekämpft. Einsatzkräfte unter Atemschutz gingen im Gebäudeinneren gegen das Feuer vor. Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr wurden auch die Freiwilligen Feuerwehr Nord und Hasten an der Einsatzstelle eingesetzt. Der Bereitschaftsdienst des Versorgungsunternehmen EWR sperrte die Gas, Wasser und Stromversorgung ab. Die Einsatzeinheit des DRK Remscheid stellte vor Ort die Verpflegung der Einsatzkräfte sicher. Die Kriminalpolizei nahm noch am Morgen die Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Burger Straße war für die Dauer der Löscharbeiten komplett gesperrt. (Foto: Michael Mahlke)

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Stadt Remscheid am :

Nach dem Brand in einer leerstehenden Zangenfabrik auf der Burger Straße haben Experten die Brandruine in der Burger Straße 87 zwischenzeitlich besichtigt. Laut Statiker ist das Gebäude durch den Brand stark beschädigt und deshalb einsturzgefährdet. Teile des Gebäudes können auf den Gehweg und den Parkstreifen fallen. Zur Verkehrssicherung – aber auch mit Blick darauf, dass der Verkehr weiterhin in beiden Richtungen ohne Ampel fließen kann – wird der Gehweg vor dem Gebäude im Verlauf des heutigen Tages gesperrt. Der übergangsweise geschaffene Ersatzgehweg über die Fahrbahn wird wieder abgebaut. Fußgänger müssen zwischen der Bliedinghauser Straße und der Reinhard-Mannesmann-Straße den nördlichen Gehweg benutzen. Dort gibt es jeweils sichere Überquerungsmöglichkeiten an einer Fußgängerampel. Der südliche Gehweg auf der Brandstellenseite ist nicht mehr komplett begehbar und kann nur noch bis zum ALDI-Markt oder bis zum Kindergarten Burger Straße 101 benutzt werden. Diese Verkehrsregelung wird solange beibehalten, bis von der Brandruine keine Gefahr mehr ausgeht (weitere Berichterstattung folgt).

Chronist am :

Dass der Bürgersteig vor der Brandruine noch immer abgesperrt sei, kritisierte in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertreter Süd Hans Rehbein (CDU): „Wieso wird da nicht gehandelt?!“ Seit Monaten seien mehrere Parkplätze nicht benutzbar. Und auch im Hinblick auf den nächsten Winter müsse der Gehweg wieder begehbar sein, gaben die BV-Mitglieder zu Protokoll. Notfalls müsse die Verwaltung im Zuge einer Zwangsmaßnahme dafür sorgen, dass die einsturzgefährdete Fassade „nach innen“ eingedrückt werde.

Chronist am :

Die Absperrung des ausgebrannten Gebäudes sei im Auftrag der (im Ausland lebenden) Eigentümerin errichtet worden, sagte gestern in der Sitzung der BV Süd Jörg Schubert, Leiter des Bauverwaltungsamtes. Inzwischen gebe es eine Einigung zwischen Eigentümerin und Versicherung: Die Ruine solle alsbald abgerissen werden. Den Antrag auf Abriss erwarte die Verwaltung in den nächsten Wochen. Ob aber die Absperrung vor Wintereinbruch wieder abgebaut werden könnte, konnte Schubert nicht sagen. Das hänge von der Dauer des Ausschreibungsverfahrens der Abbrucharbeiten ab. Und das sei Sache der Eigentümerin.

Chronist am :

Inzwischen liege der Antrag auf Abriss der Brandsruine an der Burger Straße im Rathaus vor, berichtete gestern in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd Jörg Schubert, Leiter des Bauverwaltungsamtes. Allerdiings fehle zur Genehmigung noch das Entsorgungs- und Verwertungskonzept. Die Kommunalpolitiker drängten erneut auf baldigen Abriss.

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