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Bei niedrigeren Emissionswerten keine Umweltzone

Bei noch mehr Stickstoffdioxid kommt Luftreinhalteplan“, titelte der Waterbölles am 11. Januar 2010. Damals hatte die Verwaltung der Politik die Ergebnisse einer Modellrechnung für die Luftschadstoffbelastung an der Freiheitstraße, Lenneper Straße, Burger Straße und Vieringhausen vorgelegt. Zitat: „Für die Freiheitstraße stellt sich die Belastung mit Stickoxiden und Stickstoffdioxid weiterhin kritisch dar.“ Bei Überschreitung der Grenzwerte müsse ein Luftreinhalteplan aufgestellt werden. Und es sei eine Umweltzone einzurichten, hieß es damals von der Bezirksregierung in Düsseldorf.

Für „Dreckschleuder“ im hohem Abgaswerten hätte das ein Fahrverbot für die Innenstadt bedeutet.  Davon scheint man in Düsseldorf jedoch inzwischen wieder abgerückt zu sein, wie Wolfgang Putz, der Leiter des städtischen Umweltamtes, gestern im zuständigen Ausschuss berichtete. Fie Stadt hatte in der jüngsten Projektgruppensitzung bei der Bezirksregierung argumentiert, auf dem Remscheider Stadtkegel gebe es gewiss ein „Trassen-Problem“, etwa im Bereich Freiheitstraße, aber kein „Flächen-Problem“ wie bei Kommunen in der Rheinebene. Putz: „Wenn es uns gelingt, durch einen Verkehrsgutachter nachzuweisen, dass eine Umgestaltung der Freiheitstraße zu deutlich niedrigeren Günter BenderEmissionswerten führen wird, wird die Bezirksregierung ihre Forderung nach einer Umweltzone wohl zurückstellen!“ Dieser Nachweis soll nun kurzfristig erbracht werden, um den Zeitplan des Luftreinhalteplanes nicht zu verlängern.

Auf die Frage von Günter Bender (Grüne, links im Bild), wann denn die Anwohner der Freiheitstraße mit dem Beginn der Umbauarbeiten rechnen könnten, musste Putz passen. Und da war auch kein anderer Mitarbeiter der Verwaltung in der Sitzung, der darauf eine Antwort hätte geben können. Allerdings war Putz zuversichtlich: „Durch den Luftreinhalteplan wird der Umbauplan der Freiheitstraße sicherlich Schub bekommen!“

 

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Waterbölles am : Stadt will Anordnung einer Umweltzone widersprechen

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„Bei niedrigeren Emissionswerten keine Umweltzone“, titelte der Waterbölles am 29. März 2011. Doch es kam anders: Die Bezirksregierung hat inzwischen die Stadt Remscheid angewiesen, zum  1.1.2013 im Bereich der Freiheitstraße eine Umweltzone einzuric

Kommentare

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Fraktion der W.i.R. am :

Die Bezirksregierung hat die Anweisung gegeben, ab 1.1.2013 im Bereich der Freiheitstraße eine Umweltzone einzurichten. Schon im Oktober 2011 hatte die W.i.R. Fraktion einen Vorschlag vorgestellt, der durch einen völlig veränderten Verkehrsfluss im Bereich Freiheitstraße inkl. der Nebenstraßen zu einer entsprechenden Verbesserung der Luftbelastung führen sollte. Zu diesen Vorschlag hatte die W.i.R., die Oberbürgermeisterin Wilding und den Stadtplaner Sonnenschein, um eine Stellungnahme gebeten. Leider bis heute ohne Erfolg. Die W.i.R. Fraktion bittet nunmehr über den offiziellen Weg einer Anfrage (im Hauptausschuss) um eine Stellungnahme, ob durch die vorgeschlagenen Maßnahmen bzw. Teile der Vorschläge eine Umweltzone vermieden werden kann.

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