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Betreten des Waldes bleibt weiterhin verboten

Das von der zuständigen Unteren Forstbehörde des Landes Nordrhein-Westfalen am Freitag ausgesprochene Waldbetretungsverbot bleibt bis auf Weiteres bestehen. Reinhart Hassel, Leiter des Forstamtes Mettmann: „Die Schäden im Wald sind erheblich größer, als wir befürchtet haben. Stellenweise fallen immer noch Bäume um.“ Der Sinn dieses Betretungsverbotes besteht zum einen darin, Waldbesucherinnen und Waldbesucher vor Gefahren zu schützen, zum anderen darin, die Aufräumarbeiten nicht zu behindern. Es hat sich am Wochenende gezeigt, dass Katastrophentouristen die Gefahren im Wald ganz offensichtlich ignorieren, teils aus falscher Gefahreneinschätzung, teils aus Ignoranz. Hassel weiter: „Jeder, der zur Zeit unbefugt den Wald betritt, begibt sich in Lebensgefahr.“ In der Tat ist es so, dass im Forstamtsbereich bereits zwei von Bäumen Erschlagene und ein Schwerverletzten zu beklagen sind. Die Landesbehörde weist darauf hin, dass ein Verstoß gegen das Betretungsverbot mit einem Bußgeld von bis zu 25.000,00 € belegt werden kann.

Das städtische Forstamt bittet in Anbetracht des derzeit immer noch bestehenden Betretungsverbotes die Leseholzsammler um Verständnis und Geduld. In diesem Jahr ist aufgrund des Sturmschadens mit einer beträchtlichen Menge an Brennholz zu rechnen, so daß sich niemand Sorgen um seine Brennholzversorgung machen muß. Das Konzept des Stadtforstamtes zur Sturmschadensbeseitigung wird dabei die große Zahl der Leseholzsammler und Inhaber von Motorsägenführerscheinen gebührend berücksichtigen, sobald die Wälder wieder gefahrlos betreten werden können. Diese Maßnahmen müssen allerdings in ein zeitlich, räumlich und sicherheitstechnisch abgestimmtes Gesamtkonzept einfließen, welches nach Abarbeitung der gröbsten Schäden vorbereitet wird. Allerdings ist die Aufarbeitung von Sturmholz extrem gefährlich und ausschließlich durch ausgebildete Forstwirte durchzuführen. Der Motorsägenführerschein reicht dafür bei weitem nicht aus!

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