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Großer Einsatz zum Erhalt der Bergischen Symphoniker

Pressemitteilung der Wirtschaftsjunioren Remscheid

Ein attraktiver Wirtschaftsstandort zeichnet sich nicht zuletzt durch seine Lebensqualität aus. Unternehmen im Bergischen Land können Fachkräfte nur binden, wenn sie die Region als liebens- und lebenswert empfinden, so die einhellige Meinung vieler Remscheider Unternehmer. Zur Lebensqualität im Bergischen Land leisten die Bergischen Symphoniker einen wesentlichen Beitrag. Daher ist es den Wirtschaftsjunioren in Remscheid ein besonderes Anliegen, sich für den Erhalt der Bergischen Symphoniker einzusetzen. Thorsten Kapitza, Sprecher der Remscheider Wirtschaftsjunioren, äußert klar den Standpunkt der Wirtschaftsjunioren: "Wir wissen um die Sparzwänge in den städtischen Haushalten und stehen hinter dem aktuellen Konsolidierungskurs. Allerdings überzeugt uns die bisherige politische Diskussion um die Bergischen Symphoniker nicht." Vor allem stelle sich bei eben dieser politischen Diskussion die Frage, ob die Bergischen Symphoniker nicht zu leichtfertig von der Stadt Remscheid aufgegeben würden. "Wir fragen uns, ob die Stadt Remscheid tatsächlich einen destruktiven Rechtsstreit mit der Stadt Solingen riskieren möchte, dessen Ausgang und dessen Kosten weitgehend unbekannt sind", so Andreas Schmitz-Vornmoor, Leiter des Arbeitskreises „Orchester“.

Die Wirtschaftsjunioren fordern die politisch Verantwortlichen in beiden Städten daher auf, gemeinsam und im engen Dialog mit dem Orchester und evtl. auch anderen Kultureinrichtungen an einem Runden Tisch kreativ und phantasievoll nach Möglichkeiten zum Erhalt der Symphoniker zu suchen. "Wir haben in vielen Gesprächen mit den unmittelbar Betroffenen den Eindruck gewonnen, dass längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind", erzählt Schmitz-Vornmoor. „Und damit die Gespräche nicht schon bei der Frage der Sitzungsleitung ins Stocken geraten, empfiehlt sich eine professionelle Moderation.“  Der Rat der Stadt Remscheid solle sich im anstehenden Ratsbeschluss daher die Option zur Kündigung der Verträge ausdrücklich vorbehalten, gleichzeitig aber die Stadtverwaltung auffordern, im Gespräch mit dem Kooperationspartner Solingen nach Möglichkeiten zum Erhalt des Orchesters zu suchen. "Auch gegenüber dem Land NRW wäre im Hinblick auf die Sparvorgaben ein gemeinsames und geschlossenes Auftreten der Städte Remscheid und Solingen toll", so Kapitzas Wunsch.

Dass die Bergischen Symphoniker eine Bereicherung für das Bergische Land darstellten und beliebt bei der Bevölkerung seien, zeigen nach Ansicht der Wijus die jüngsten Konzerte. Die Bereitschaft zum Engagement für die Symphoniker sei sehr groß. So haben sich zum Beispiel Konzertbesucher angeboten, Schülerinnen und Schüler als Paten kostenlose Konzertbesuche zu ermöglichen und dieses Projekt in den Schulen persönlich zu bewerben. Unter Hinweis auf die bestehenden juristischen Risiken und Unwägbarkeiten ließen sich weitere Gespräche über die Zukunft des Orchesters auch gegenüber dem Land rechtfertigen. Und nicht zuletzt auch wegen der Steigerung der Lebensqualität: „Wir Remscheider und Solinger Bürger sind zu Recht stolz auf unsere heimischen Industrieprodukte. Wir dürfen auch stolz auf unsere Orchesterkultur made im Bergischen sein. Es lohnt sich, für deren Erhalt zu kämpfen!"

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Kommentare

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Chronist am :

Am 12. und 13. Juni geben die Bergischen Symphoniker im Teo Otto Theater Schulkonzerte für alle 6. Klassen der weiterführenden Schulen in Remscheid. Auf dem Programm steht Richard Strauss’ bekannte Sinfonische Dichtung „Till Eulenspiegels lustige Streiche“. Die Konzerte werden moderiert von Michael Forster, einem Oboisten aus dem Orchester. Parallel zum musikalischen Geschehen erstellt Robin Chadwick – ebenfalls Mitglied der Bergischen Symphoniker – auf der Bühne „Live-Karikaturen“, die den Handlungsverlauf auf unterhaltsame Weise illustrieren. Am Pult des Orchesters steht die Dirigentin und diesjährige Stipendiatin der Orchesterakademie Kaling Khouw.

Chronist am :

So klang es vor sechs Jahren:„’Auf Dauer kann man sich jedenfalls keine zwei Orchester im Bergischen leisten’! So der Präsident der IHK, Friedhelm Sträter, in einem Gespräch mit dem Remscheider Generalanzeiger am 19. Februar 2005. Auch wenn ich nicht alle Ansichten des IHK-Präsidenten, was die Bergische Kooperation angeht, teile – ein Zusammengehen der Bergischen Symphoniker mit dem Wuppertaler Sinfonieorchester zu einem A-Orchester mit Sternchen, getragen von den drei Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal, würde sich künstlerisch sofort und finanziell auf längere Sicht rechnen. Ich behaupte: Jedem Orchesterfreund und Kulturbürger im Bergischen Städtedreieck ist bereits heute bewusst, dass die drei Städte sich in Zukunft nur ein gemeinsames Orchester werden leisten können. Eine heute eingeleitete, sozialverträgliche Zusammenführung der Orchester käme mit ihren Kosteneinsparungen erst in zehn bis fünfzehn Jahren zur Geltung. Dem IHK-Präsidenten ist sicher Recht zu geben, wenn er sagt: „Da muss auch Wuppertal etwas los lassen können. ... Da müsste Wuppertal dann einen Beitrag leisten, indem es den Bergischen Symphonikern beitritt.“ (rga 19.2.05). Wie man dieses Zusammengehen organisiert, ist eine zweite Frage. Tatsache ist, dass die Gespräche über einen abgestuften Zeitplan hierzu alsbald beginnen sollten. (Aus der Antwort von Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann im Jahre 2006 auf eine Anfrage der SPD-Fraktion)

Chronist am :

Zur Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung am 12. Juni und zur Sitzung des Rates am 28. Juni hat die Fraktion der W.i.R. den Antrag gestellt, die Verwaltung zu beauftragen, für Remscheid unter Einbindung aller kulturellen Träger in Remscheid einen Kulturentwicklungsplan zu erarbeiten. Begründung: „ Für den Schul- und Sportbereich gibt es Entwicklungspläne worin festgelegt ist, wie die entsprechenden Aufgaben, Zielsetzungen und deren Finanzierung für die nächsten Jahre in Remscheid aussehen sollen. Für die nächsten Jahre stehen einschneidende finanzielle Kürzungen im Kulturbereich an. Daher ist es sinnvoll mit allen Betreibern und Trägeren von kulturellen Einrichtungen, der Fachverwaltung und der Politik trotz immer knapper werdenden finanziellen Ressourcen auch in Zukunft in Remscheid ein möglichst breites Kulturangebot zu realisieren.“

Chronist am :

Man müsse "abwarten, wie der Rat in zwei Wochen über den Antrag der W.i.R. entscheidet", meinte heute im Kulturausschuss Karl Heinz Humpert (CDU). Aber seiner Meinung nach könne man der Wi.R. in diesem Punkt durchaus folgen.

Chronist am :

„Es müsste eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, sich Gedanken darüber zu machen, wie es bei der Kultur in Remscheid in den nächsten Jahren weitergehen soll“, meinte Wieland Gühne in der gestrigen Ratssitzung zum Antrag „Kulturentwicklungsplan“ seiner Fraktion. Und Hans Peter Meinecke (SPD) widersprach nicht: „Gegen einen solchen Plan kann man im Grunde nichts haben. Er sollte aber vorher im Fachausschuss sachlich beraten werden!“ Dazu Karl Heinz Humpert, der Vorsitzende des Kulturausschusses: „Der Kulturausschuss hat bereits beschlossen, so zu verfahren!“ Gegen eine Verweisung des Antrages an den Ausschuss hatte die W.i.R. keine Einwände.

Lothar Kaiser am :

Kaum auf der Tagesordnung des Kulturausschusses, ist die Forderung der W.i.R. nach einem Kulturentwicklungsplan auch schon wieder vom Tisch. Jedenfalls bis zu einer Verwaltungsvorlage, aus der hervor geht, wie man im Rathaus darüber denkt. Karl Heinz Humpert, Vorsitzender des Kulturausschusses, gestern in der Sitzung im Röntgen-Museum: „Noch gibt es weder eine schriftliche noch eine mündliche Stellungnahme. Die Verwaltung ist gefragt, speziell der Kulturdezernent!““ Dass Dr. Christian Henkelmann sich zu einem Kulturentwicklungsplan bereits kritisch geäußert hatte, gilt Humpert offenbar als „nicht gesprochen“ bzw. außerhalb des formal richtigen Weges. Vor allem aber müsse die Politik zunächst einmal wissen, „wohin beim Orchester die Reise geht“, betonte der CDU-Ratsherr. Lutz Heinrich, persönlicher Referent des Kulturdezernenten, wies in der Sitzung darauf hin, dass die Ausarbeitung eines solchen Planes nach dem Beispiel der Entwicklungspläne für den Schul- und Sportbereich durch einen externen Experten nicht unter einer fünfstelligen Summe zu haben sei. Da möge die W.i.R.-Fraktion (oder der Ausschuss?) doch bitte einen Finanzierungsvorschlag machen. Karl Heinz Humpert winkte ab: „Erst einmal muss Umfang und Zielsetzung eines solchen Planes klar sein!“ Die Verwaltungsvorlage wünscht er sich zur nächsten Sitzung des Ausschusses am 20. November. Merke aber: Ziel und Umfang dessen zu beschreiben, was andere gefordert haben, kann nicht Aufgabe der Verwaltung sein.

Chronist am :

„Die Verwaltung steht der Aufstellung eines Kulturentwicklungsplanes grundsätzlich nicht ablehnend gegenüber. Zur Zeit wird die Aufstellung jedoch für wenig sinnvoll gehalten, da die Bemühungen vorrangig auf den Erhalt der Kulturinstitute gerichtet sind und erst nach endgültiger Lösung hier Weiteres geplant werden kann. Außerdem würde ein externes Gutachten zwischen 30.000 und 50.000 Euro kosten, diese Kosten stehen nicht zur Verfügung“, heißt es in der Vorlage, die die Verwaltung gestern dem Rat der Stadt präsentierte. Sie plädierte darin dafür, zunächst den Erhalt der Institute vehement zu betreiben. Außerdem könne der im Frühjahr neu ins Leben gerufene „Runde Tisch“ für alle Kulturtreibenden (z.B. freie Künstler, Kulturvereine, Künstler der freien Szene, freie Träger der Jugendhilfe u. ä.) in zwei bis drei Jahren einen realistischen Kulturentwicklungsplan erarbeiten. Das habe der Ausschuss für Kultur und Weiterbildung am 20. November vergangenen Jahres ausdrücklich befürwortet. Wieland Gühne erklärte daraufhin für die W.i.R.-Fraktion, sie ziehe ihren Antrag zurück.

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