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Neue Bevölkerungsstatistik für NRW: RS wird Kleinstadt

In Nordrhein-Westfalen wird es, ausgehend vom Jahr 2011, als in NRW 17,85 Millionen Menschen lebten, bis zum Jahr 2030 einen Bevölkerungsrückgang um 3,7 Prozent auf rund 17,19 Millionen geben. Das geht aus der neuen Vorausberechnung zur Bevölkerungsentwicklung des Landesbetriebes Information und Technik Nordrhein-Westfalen hervor. Nur für fünf  kreisfreie Städte und fünf Kreise erwarten die Statistiker einen Bevölkerungszuwachs. Remscheid gehört wie erwartet nicht dazu. Hier sinkt die Einwohnerzahl bis 2030 nach der  aktuellen Vorausberechnung der Statistiker sogar weit mehr als im Landesdurchschnitt von 110.600 auf 93.000. Das ist ein Rückgang um fast 16 Prozent! Wobei sich die Altersstruktur weiter zu Lasten der Jüngeren verschlechtert (siehe Tabelle links).  

IT.NRW erstellt als Statistisches Landesamt alle drei Jahre  eine Bevölkerungsvorausberechnung  für NRW im Auftrag der Landesregierung. Bei der vorherigen Bevölkerungsvorausberechnung für NRW hatten die Statistiker für das Jahr 2030 noch eine Einwohnerzahl von 17,3  Millionen prognostiziert.  

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Waterbölles am : Bevölkerungsrückgang zwingt zu Handlungsprogramm

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Derzeit beraten die Ratsfraktionen über ein „Wohnungspolitisches Handlungsprogramms“.Ein Ausgangspunkt dabei ist der Bevölkerungsrückgang in Remscheid um jährlich 900 Einwohner. Bis 2030 sinkt in Remscheid nach der  aktuellen Vorausberechnung der Sta

Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Merke: Einwohnerrückgang bedeutet Kaufkraftverlust, weitere Wohnungsleerstände und Steuerausfälle (Grundsteuer). Sich im städtischen Etat über die "Pflicht" hinaus auch noch den Luxus der "Kür" zu leisten, dürfte also von Jahr zu Jahr schwieriger werden.

Clemens Höftberger am :

Dem kann man nur zustimmen. Auch die Verluste an den Anteilen an der Einkommenssteuer dürften gewaltig sein, denn in 2030 machen die Altersgruppen, welche kein steuerpflichtiges Einkommen generieren, ca. 45 Prozent der Gesamtbevölkerung aus im Vergleich zu 37 Prozent in 2011 (aso alle ohne 0-16 und über 65 Jahren - vereinfacht betrachtet). Wenn man bedenkt, dass neben den Effekten Kaufkraft, Grundsteuer, Wertverlust an Immobilienvermögen (durch Leerstände - Überangebot senkt Marktpreise und damit auch die Richtwerte des Gutachteraussusses der Stadt) dürften noch Einbussen bei der Gewerbsteuer dazu kommen: Denn wenn ich keine Arbeitnehmer finde und ich diese auch nicht als Einpendler gewinnen kann, muss ich als Unternehmer eben dahin, wo meine Arbeitnehmer sind! Auch das ist eine Folge von Fachkräftemängeln... Ich würde mal davon ausgehen, dass selbst die Pflicht in 2030 für Remscheid nicht mehr finanzierbar ist. Denn bei einem jährlichen Defizit von freundlich geschätzten 50 Mio. € pro Jahr und ohne Zinseszins-Effekt und Inflation heißt das (2012 eingerechnet): 1.400 Mio. € neue Schulden (also 1,4 Milliarden). Also mir würde da als Politiker enorm plümerant werden ...

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