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Autohändler haben größere Chancen als Baumarkt

Um das neue Gewerbegebiet „Mixsiepen“ an der Lenneper Straße zügig vorantreiben zu können, hatte sich die Bauverwaltung von der Bezirksvertretung (BV) Süd heute Abend eine „politische Entscheidung“ zwischen zwei ausführlich beschriebenen Varianten gewünscht. Doch daraus wurde nichts. Es war ein Satz, der die Bezirksvertreter störte: „Zur Vorbereitung der Offenlegung (Anm.: des Bebauungsplanes) sind im Wesentlichen nachfolgende Punkte zu klären:“… und dann folgten in fünf Spiegelstrichen Fragen, auf die die Kommunalpolitiker in der vierseitigen Vorlage vergeblich nach Antworten suchten. Hans Herbert Wilke (CDU) hatte die Fragen wiedererkannt: „Die sind ein Jahr alt und stammen doch von der Politik. Die Verwaltung hätte sie längst beantworten können!“ Ergebnis: Die BV vertagte das Thema, und Baudezernent Kennepohl sagte zu, die ausstehenden Antworten nachzuliefern.

Beispielsweise möchten die BV-Mitglieder wissen, welche Auswirkungen auf den Verkehr der Lenneper Straße der Bau eines Baumarktes auf dem angeschütteten Gelände hätte gegenüber der Ansiedlung von Autohändlern. Unwägbarkeiten sieht die BV auch im Zusammenhang mit der Verlegung der Ruhrgasleitung, die parallel zum unteren Bahndamm verläuft. Denn die von Kennepohl geschätzten Kosten von 350.000 Euro müssten schließlich in den Grundstückspreis einfließen, den die Stadt den Unternehmen in Rechnung stellt.

Variante 1 der Verwaltungsvorlage beschreibt ein Gewerbegebiet von 3,3 Hektar (geeignet für Autohäuser), das eine Grünzone von 3.800 Quadratmetern mit Quellteichen ausschließt. Variante 2 sieht ein „Sondergebiet“ vor, auf dem sich ein Baumarkt mit Gartencenter niederlassen könnte. Dies setzt aber die Anschüttung der Grünzone voraus. Und das ginge nur mit Genehmigung der Unteren Wasserbehörde. Deren Prüfverfahren werde voraussichtlich ein Jahr in Anspruch nehmen, sagte der Baudezernent.

Zu den Zuhörern in der BV-Sitzung gehörten auch zwei Remscheider Autohändler, die Interesse daran haben, ihre Betriebe an die stark befahrene Lenneper Straße zu verlagern. Und ihre Chancen stehen gut, dass es bei der Variante 1 und damit beim jetzigen Zuschnitt des Geländes bleibt, der für einen Baumarkt ungeeignet wäre. Dafür spricht der Hinweis der Verwaltung auf ein möglichst zügiges Verfahren und die „vorsichtige“ Herangehensweise an alle Fragen, die mit dem Quellgebiet und der Ruhrgasleitung zu tun haben. Mein Eindruck: Hätten die BV-Vertreter etwas mehr zwischen den Zeilen gelesen und sich auf Anhieb für die „kleinere Lösung“ entschieden, der Bauverwaltung wäre es recht gewesen. Und auch der „Bürgerinitiative Mixsiepen“. Deren Sprecher Hans Gerd Göbert: „Ein Autohändler ist uns allemal lieber als ein Baumarkt. Der würde viel mehr Verkehr nach sich ziehen!“

Trackbacks

waterboelles.de am : Gelände Mixsiepen ist Investor vier Millionen Euro wert

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Auch in Chemnitz hat die Remscheider Lokalpresse scheinbar Leser. Die hatte (ebenso wie der Waterbölles, sei in aller Bescheidenheit angemerkt) Ende August darüber berichtet, dass sich für das Gewerbegebiet Mixsiepen offenbar eine „kleine Lösung“ abzeichn

waterboelles.de am : Den Autohändlern sitzen die Hersteller im Nacken

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Lieber heute als morgen würden die drei Remscheider Automobilhändler Aurego, Reiferscheid und ARS ins Gewerbegebiet Mixsiepen umziehen. Denn sie stehen gehörig unter Druck, müssten langfristig sogar um ihre Existenz fürchten, wenn sie nicht bald ein neues

Kommentare

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Hans Gerd Göbert am :

Die Bürgerinitiative gegen das Gewerbegebiet "Mixsiepen" nimmt zu der abgelehnten Beschlussvorlage wie folgt Stellung: Wir freuen uns bekanntlich nicht über die gesamte Entwicklung. Weil aber bereits viel wertvolle Natur zerstört und mit der Aufschüttung Fakten geschaffen wurden, sind wir für eine Umsetzung der Variante 1 (Gewerbe mit z.B. zwei Autohäusern), bei Erhaltung der Quellbereiche und dem jetzigen Verlauf der eon-Ruhrgasleitung. Als verantwortungsbewusste Bürger dieser Stadt möchten wir dazu beitragen, dass möglichst bald Geld in die Stadtkasse fließt, damit sich die Investitionen, rein theoretisch, auch amortisieren können. Selbst die Variante 1 kann aber nur realisiert werden, wenn es der Stadt schnell gelingt, die vier mit Bäumen bestandenen Grundstücke an der Lenneper Straße komplett zu erwerben. Die Verkehrszuführung über Lenneper Straße wird das Amt für Straßen u.-Brückenbau noch intensiv zu prüfen und zu beurteilen haben. Später dafür natürlich auch die Verantwortung tragen müssen, wenn es schief geht. Was nicht nur wir, sondern auch Politiker befürchten. Gewiss ist, dass Anlieger wie auch einzelne Anwohner der Bökerhöhe Klage beim Verwaltungsgericht einreichen werden, falls die Variante 2 (Baumarkt mit Gartencenter) beschlossen würde. Wir fanden es schon interessant, dass Herr Kennepohl, darauf mehrfach angesprochen, was denn eine Verlegung der eon-Ruhrgasleitung kosten könnte, eine Zahl nannte, nämlich ca. Euro 350.000. Die viel interessantere Frage wäre noch gewesen, woher die Leitung denn künftig verlaufen würde. Eigentlich muss er es wissen, sonst könnte er doch keine Zahl nennen. Wir sind auf diese Antwort sehr gespannt. Und die Betreiber eines Baumarktes und Käufer des Geländes sollen die Kosten für die Verlegung der Gasleitung, der Sicherungsmaßnahmen am Bahndamm, für die Sicherung oder Verlegung der Quellbereiche und die Ausgleichsmaßnahmen bei deren Zerstörung voll übernehmen? Wobei es doch eine untergeordnete Rolle spielt, ob die Kosten bereits im Quadratmeterpreis eingerechnet oder separat auf der Rechnung ausgewiesen werden. Sie senken die Kauflust gewaltig. Noch etwas ist uns aufgefallen: Herr Kennepohl hat auf Befragen der Politiker, ob denn auch genug Erde für die komplette Anschüttung da wäre gesagt, dass in Überfeld noch etwa 90.000 cbm rumliegen würde. Dann fragen wir uns doch, warum man die jetzige Anschüttung beendet 2006 hat, obwohl dort noch ca. drei Höhenmeter bis zum Planaufschüttungsziel fehlen, und als Begründung gleich mitlieferte, man habe keine Erde mehr zur Verfügung? Wenn man also noch soviel Erde in Reserve hätte, ja warum hat man denn nicht wenigstens die Planhöhe realisiert? Vielleicht, weil anschließend gar kein Interessent mehr käme? Denn die Fläche würde dadurch noch kleiner als sie jetzt schon ist. Beim genauen Studium der Beschlussvorlage konnte man den Eindruck gewinnen, dass die Verwaltung die Politik darum bittet, sich für Variante 1 zu entscheiden. Dabei hätte man nicht den ganzen Rattenschwanz von rechtlichen Unwägbarkeiten und unüberschaubaren Kosten zu berücksichtigen. Und die Verwaltung hätte ihr Ziel einer Bebauung erreicht, wenn auch das kleinere. Ansonsten besteht die große Gefahr, dass man in ein paar Jahren mit völlig leeren Händen dasteht. Bürgerinitiative gegen das Gewerbegebiet "Mixsiepen", Hans Gerd Göbert (Sprecher)

Frank Schneider am :

Ach ja, das "Gewerbegebiet Mixsiepen" ist schon eine etwas seltsame Geschichte. Wer die Suchfunktion des Waterbölles mal zur Auflistung aller relevanten Beiträge nutzt, der wird einiges finden. Die neuesten Entwicklungen (BV-Sitzung am 31.01.07) sind da erneut für Überraschungen gut. Mittlerweile scheinen sich nahezu alle Beteiligten für die Variante 1 auszusprechen, hinter denen sich das "kleine Gewerbegebiet" mit (z.B.) zwei Autohäusern verbirgt. Die Politik (1), die Verwaltung (2), die Anwohner (3) und auch so mancher Unternehmer (4). Die Politik (1) war nie gegen eine gewerbliche Nutzung im Bereich Mixsiepen. Das gilt auch eigentlich für alle Fraktionen. Zwar gab und gibt es in Detailfragen Meinungsverschiedenheiten, aber nicht im Grundsatz. Die Verwaltung (2) hat schon mit der Anschüttung von Bodenmaterial vor einigen Monaten ihre Marschrichtung deutlich gemacht. Die Vorlage von Ende Januar ist dennoch eine Farce. Aber dazu später. Die Anwohner (3) wollen in der Mehrzahl eigentlich gar keine Gewerbeansiedlung, aber im Hinblick auf die bereits erfolgte Anschüttung und die "Gefahr" eines Baumarktes vor der Haustür ist ihnen die Variante 1 offenbar als das "kleinere Übel" deutlich lieber. (So deute ich zumindest die Ausführungen von Herrn Göbert.) Und es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass zwei Remscheider Unternehmer (4), bzw. Autohäuser aus ihren bisherigen Geschäftsräumen ausziehen möchten, um an die B229 ziehen zu können, nicht zuletzt weil deren Lieferanten mit den bisherigen Gegebenheiten vor Ort alles andere als glücklich sind. Vertreter dieser Unternehmen waren auch in der BV-Sitzung anwesend, auch wenn sie keine Gelegenheit bekamen Stellung zu beziehen. Also: Alles klar für Variante 1 und ab in die Tonne mit Variante 2? Wohl (noch) nicht. Der Watetbölles (siehe oben) hat bereits spekuliert, dass dies Ziel der Verwaltung sei und dies den Bezirksvertretern auch hätte klar sein müssen. Ich denke, dieses Ziel hat die Mehrzahl der BV-Mitglieder auch erkannt. Ich frage mich aber, wenn dem wirklich so ist, warum lag Variante 2 dann überhaupt noch als Möglichkeit vor? Warum kam das Ganze gerade mal fünf Tage vor der Sitzung ins Haus geflattert? Und warum setzte sich Herr Kennepohl so vehement für eine Abstimmung ein mit der Begründung, dass alle fehlenden Antworten auf offene Fragen für eine politische Entscheidung nicht maßgebend seien? Soll die Politik da eine "schwarzer Peter"-Rolle übernehmen? Die wirkliche Motivation ist mir da noch schleierhaft, aber ich wehre mich einfach dagegen "mal eben so" eine Offenlage zu beschliessen, wenn ich noch jede Menge offene Fragen habe. Und ist es nicht so, dass Politikern oftmals genau das angekreidet wird? Entscheidungen zu treffen ohne deren Tragweite im Auge zu haben? Ich mag zwar im Gegensatz zu Herrn Kennepohl und anderen Lokalpolitikern noch ein "Jungspund" sein, aber mein Abstimmungsverhalten und die dafür gültigen Maßstäbe diktiert mir dennoch niemand. Schon gar nicht in dem Ton, den Herr Kennepohl zwischenzeitlich verwendete. Fazit: Am 28.02.07 tagt die BV erneut und wird dann vernünftig über eine Gewerbeansiedlung in Mixsiepen diskutieren können. Mein Tipp: Mehrheitlich wird die BV eine Offenlage der Variante 1 empfehlen.

Lothar Kaiser am :

Da wären wir dann schon zu zweit: Auf die Idee mit dem Schwarzen Peter bin ich inzwischen auch gekommen. Aber Sie haben das "Urheberrecht". (;-))

Frank Schneider am :

Ich bin ja schon ganz froh, dass ich mit meinem Eindruck nicht ganz alleine dastehe. Um das "Urheberrecht" mache ich mir dementsprechend nicht wirklich Gedanken. ;-)

Chronist am :

Bei nur vier Ja-Stimmen lehnte am 22.3.07 der Hauptausschuss den Antrag der Grünen ab, nach Möglichkeiten zu suchen, den Neubauwünschen der Baumarktkette OBI "auf einem anderen Grundstück (Anm.: als im Gewerbegebiet Mixsiepen), z. B. am Lenneper Bahnhof zu entsprechen".

Chronist am :

Was im Januar schon zu ahnen war ist seit heute Gewissheit: Die Bezirksvertretung Süd stimmte in ihrer ausnahmeweise bis 21 Uhr dauernden Sitzung mit 11:0:0 Stimmen für die Offenlage als "normales" Gewerbegebiet und gegen ein Sondergebiet, d.h. für die Autohändler und gegen OBI. Das Ganze ging, wie ein Teilnehmer berichtete, schnell und unspektakulär über die Bühne: .

Hans Gerd Göbert am :

Die einstimmige Entscheidung in der BV zugunsten der Variante "Autohäuser" wird im Wesentlichen so auch von Bau-und vom Hauptausschuss bestätigt werden. Damit habe ich, mit dem Rückhalt von 293 Unterschriften und unter Mithilfe von Christa Zimmermann, Peter Brandt, Pastor Heinz Freitag und meiner Frau, die entscheidenden Ziele erreicht. 1. Die Überschüttung der Eschbachquellen zu verhindern und damit einen Bereich mit einer hohen Artenvielfalt auf einer Fläche von ca. 15.000 qm nachhaltig zu sichern. 2. Die unabsehbaren Verkehrsprobleme, die mit der Errichtung eines Baumarkt auf die Anwohner der Bökerhöhe und alle anderen Verkehrsteilnehmer im diesem Bereich der B 229 zugekommen wären, zu vermeiden. Zuletzt hat auch die Verwaltung erkannt und der Politik deutlich machen können, dass die Baumarkt-Variante alleine aus EU-wasserrechtlichen Gründen wohl nicht mehr durchsetzbar wäre. Aber auch aus Sicht der Verwaltung stellt dieses Ergebnis in meinen Augen keine Niederlage dar, sondern einen von fast allen Beteiligten zu verkraftenden Kompromiss. Die Bürgerinitiative wird zwar, rein vorsorglich, formell bestehen bleiben. Von dieser Seite aus wird es aber keine Einwände mehr gegen die Variante 1 (Autohäuser) geben. In Abstimmung mit den oben genannten Personen werde ich daher nach dem 1. April 2007 nicht mehr als Sprecher der Bürgerinitiative gegen das Gewerbegebiet "Mixsiepen" in Erscheinung treten, weil ich dazu keine Notwendigkeit mehr sehe. Nicht jedoch,ohne mich vorher bei der Presse für die umfangreiche und neutrale Berichterstattung während der dreieinhalb Jahre, in denen dieser Erfolg erarbeitet und von Ihnen begleitet wurde, zu bedanken.

Chronist am :

Wie erwartet hat sich gestern auch der Bauausschuss beim Bebauungsplan Mixsiepen für die "kleine Lösung" (Gewerbegebiet) auf 25.000 Quadratmetern entschieden (das macht eine kostspielige Verlegung der Ruhrgasleitung überflüssig) und damit für die Umzugspläne der drei Remscheider Autohäuser. Die müssten "raus aus ihrer Hinterhoflage", betonte Lothar Schiffer (FDP). Aus anderem Grunde war auch Günter Bender von den Grünen für diese Lösung: Dann bleiben die Quellen im hinteren Teil des Geländes, das bislang nicht angeschüttet wurde, erhalten. Sobald der Hauptausschuss der Empfehlung des Bauausschusses zugestimmt hat, will Baudezernent Helmut Kennepohl Kaufverhandlungen mit dem Besitzern der drei Grundstücke aufnehmen, die noch nicht in ihrem Besitz sind. Ein Eigentümer sei inzwischen verkaufsbereit. In ihrer Vorlage hatte die Verwaltung darauf hingewiesen, dass sich bei der "kleinen Lösung" rund 13.000 Quadratmeter nicht vermarkten ließen, das Verhältnis von Ein- und Ausgaben aber gleichwohl günstiger sei als bei der Ausweisung als SO-Gebiet.

Chronist am :

In der gestrigen Sitzung des Bauausschusses kündigte Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein an, das Gelände werde (im kleineren Zuschnitt) im Umfeld der Offenlegung des Bebauungsplanes weiter aufgefüllt werden. Auch für das untere Grundstück gebe es - unter Beibehaltung der Quellteiche - inzwischen einen Interessenten. Zur "städtebaulichen Qualität" sagte Sonnenschein, dazu würden dem Bauausschuss zu gegebener Zeit noch genauere Planungen vorgelegt werden.

Hans Gerd Göbert am :

Was ist denn mit dem "unteren Grundstück" gemeint? Falls noch nicht ganz klar sein sollte, welchen Bereich die nun von der Politik beschlossene Variante 1 (Autohäuser) konkret umfasst, kann ich gerne mit einer detaillierten Zeichnung und der entsprechenden Erläuterung aushelfen. Um zu begreifen, was die Verwaltung mit einer nutzbaren Fläche von 25.000 qm für Variante 1 meint, habe ich mich darüber auch erst einmal lange mit Herrn Sonnenschein unterhalten müssen. Ich hoffe, dass ich es danach verstanden habe. Für mich ist jedoch von elementarster Bedeutung, dass für die Zukunft festgeschrieben ist: 1. Kein Baumarkt 2. Keine Überschüttung der Quellteiche und des Fließgewässers. 3. Freihaltung des Umfeldes der Quellteiche im Abstand von jeweils 10 Metern (ringsum). 4. Verhinderung eines Verkehrs-kollapses in diesem Bereich der B 229 (Lenneper Straße), was bei Errichtung eines Baumarktes zu erwarten war. Während ich einen Großteil meiner Ziele erreicht sehe, tut es mir leid für alle, die nach den Sternen griffen und damit scheiterten. Hat eben nicht geklappt! Nun bin ich sehr gespannt, wann der OBI in der Industriestraße aus Frust darüber seine Pforten schließt?

Lothar Kaiser am :

Damit ist das Grundstück an der Ecke zur Bökerhöhe gemeint, auf dem früher eine Gaststätte stand.

Hans Gerd Göbert am :

Das wäre theoretisch möglich, praktisch aber nicht. 1. Weil es wegen des einzuhaltenden Abstandes zu beiden Straßen und zur Quellbereichs-Schutzzone hin nur ein Knibbelhäuschen werden könnte. 2. Weil keine Zufahrt möglich ist, also vom Kreuzungsbereich Bökerhöhe aus. Dieses hat das Planungsamt bereits vor über einem Jahr definitiv den Anwohnern der Bökerhöhe zugesagt und damit überhaupt erst den heutigen Konsens mit der Bürgerinitiative und einzelnen, klagebereiten Anwohnern für die Variante 1 (Autohäuser) möglich gemacht. Es ist aber eher möglich, unterhalb des jetzigen Hauses N.174 oder auch in dessen Bereich ein größeres, meinetwegen mehr-stöckiges Gebäude zu errichten (z.B. als Verwaltungsgebäude der Autohäuser). Dieses ist so auch im Plan vorgesehen. Dagegen spricht bisher nur eine winzige Kleinigkeit. Die Besitzerin von Nr.174 möchte nach meinem letzten Kenntnisstand noch nicht verkaufen. Das kann sich aber durchaus einmal ändern. Bis dahin ist es unmöglich, eine direkte Verbindung zwischen der jetzigen Anschüttungsfläche und diesem geplanten Verwaltungsgebäude herzustellen. Wenn Herr Sonnenschein von einer weiteren Anschüttung spricht, meint er damit zuerst einmal den Bereich an der Straße, wo sich derzeit noch die vier Einzelgrundstücke befinden. Des weiteren könnte irgendwann das Grundstück Nr.174 (ca.1700 qm) hinzu kommen. Außerdem muss die bestehende Anschüttung noch um etwa drei Meter aufgestockt werden, um das Planziel zu erreichen. Was aber die nutzbare Fläche wegen der 45-Grad-Böschungsneigung eher verkleinert. Dieses wäre vielleicht dadurch zu kompensieren, wenn man mit der eon-ruhrgas eine Lösung finden würde, dass die Anschüttung etvtl. noch vier Meter nach Süden Richtung Bahndamm bis unmittelbar an die Gasleitung heran gelegt werden kann. Die Leitung würde auch dabei nicht überschüttet. Ich nehme jedoch an, dass der DVGW*(Deutscher Verband der Gas-u.Wasserfachleute), der u.a. sämtliche Normen für die Verlegung und Installation von Gasleitungen, etc. festlegt, dem nicht zustimmen kann, um keinen Präzedenzfall zu schaffen. Falls das nun alles falsch sein sollte, was ich anzumerken hatte, darf mir Herr Sonnenschein gerne energisch widersprechen. Aber wie gesagt, das wird alles erst so richtig deutlich, wenn man es anhand des Planes erklärt. Ich möchte noch einmal erwähnen, dass ich ursprünglich auch gegen die jetzige Anschüttung war, heute aber für eine Bebauung nach Variante 1 plädiere, weil ich auch dafür bin, dass unsere chronisch arme Stadt nun aus diesem Bereich Einkünfte bezieht. *Persönliche Anmerkung: Während meiner beruflichen Laufbahn war ich 24 Jahre lang Mitglied im DVGW.

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