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Mit 30 gerade im Ausland noch knackig und wirkungsvoll

Im Bild: Juan Jose Garcia, Vertriebsleiter von „Kirschen-Schmitt“, gestern bei der Präsentation zweier hochwertiger neuer Beitel aus firmeneigener Produktion. Foto: Lothar Kaiser.

Sein erstes Lifting bekam es vor zwölf Jahren. Da war es gerade 18 geworden. Heute, mit 30, ist es noch immer knackig und verfehlt gerade im Ausland seine Wirkung nicht. Vor allem nicht bei Fachleuten, die etwas von Qualität verstehen und bereit sind, dafür auch mal etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Die Rede ist von einem Signet, dem Markenzeichen des Fachverband Werkzeugindustrie e. V. (FWI) mit Sitz in Remscheid, Elberfelder Str. 77. Aus Anlass des 30jährigen Bestehens des ovalen Werbeträgers "Deutsches Werkzeug - made in Germany" eröffnete gestern im Deutschen Werkzeugmuseum FWI-Geschäftsführer Rainer Langelüddecke (links im Bild) eine Werkzeug-Sonderausstellung - gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern des Fachverbands und Vertretern der 21 an der Ausstellung beteiligten Firmen, darunter sechs aus Remscheid (Exact, Halbach & Keplin, HAZET, MATADOR, M. Paffrath und Wilh. Schmitt & Comp. („Kirschen-Schmitt“) sowie vier aus Wuppertal (P. F. Freund, Jokosit, maurerfreund GmbH und Joh. Hermann Picard).

Was da in den nächsten Wochen auf dem Hasten zu besichtigen ist, spricht dafür, dass die bergischen Werkzeughersteller ihre Lust am Tüfteln, sprich: ihren Erfindergeist nicht verloren haben. Da ist es umso besser, dass sich das FWI-Verbandszeichen bei Fachmessen im In- und Ausland als verbindendes Markenzeichen durchgesetzt hat und von den Firmen zunehmend auf ihren Produkten und in ihren Katalogen eingesetzt wird. . (Im Bild: Juan Jose Garcia, Vertriebsleiter von „Kirschen-Schmitt“, gestern bei der Präsentation zweier hochwertiger neuer Beitel aus firmeneigener Produktion.)

Rainer Langelüddecke

Im Jahr 2000 wurde das Signet moderner gestaltet, wobei die ovale Form und der markante Haken in den Farben schwarz, rot und gelb beibehalten wurden. Damals wie heute darf es für Werkzeuge verwendet werden, die die Kriterien für die Kennzeichnung „made in Germany" erfüllen, d. h. sämtliche für die Produktqualität wesentlichen Arbeitsgänge müssen in Deutschland ausgeführt werden. Auch darf es nach wie vor nur in Kombination mit der Herstellermarke des Werkzeugproduzenten benutzt werden. Langelüddecke: „Nachdem das Zeichen in den ersten Jahren vorrangig als Entscheidungshilfe für deutsche Endverbraucher dienen sollte, hat es in den 30 Jahren seines Bestehens auch auf den weltweiten Exportmärkten stark an Ansehen und Bedeutung gewonnen. Seit 2001 ist der FWI mit dem Verbandszeichen auch auf internationalen Werkzeugmessen mit Katalogausstellungen präsent, so mit Messeständen in Las Vegas, Dubai, Bilbao und aktuell auf der Mitex in Moskau und der CIHS in Shanghai.“

Rund 150 Werkzeughersteller mit Produktion in Deutschland sind im FWI organisiert, darunter Führende deutsche Hersteller aus den Bereichen Handwerkzeug, Maschinenwerkzeug sowie Dübel- und Baubefestigungstechnik. Derzeit benutzen 37 FWI-Mitgliedsfirmen das Verbandszeichen für ihr Marketing. Die Produkte reichen von klassischen Handwerkzeugen über Bohrer bis hin zu Sonderwerkzeugen für die Metallzerspanung. Für deren Langlebigkeit, Anwenderfreundlichheit und Sicherheit stehe das FWI-Signet, sagte bei der Ausstellungseröffnung Carsten Scholz, Leiter Marketing & Werbung von HAZET. Die Remscheider Firma gehört mit 5.500 Artikeln, die zu drei Viertel „made in germany“ sind, zu den Großen in der Werkzeugbranche.

Im Rückblick auf die letzten 30 Jahre habe sich die deutsche Werkzeugindustrie im weltweiten Wettbewerb sehr gut behauptet, so der Fachverband. In keinem anderen westlichen Industrieland bestehe heute noch eine solche Vielfalt an kleinen und mittelständischen Werkzeugherstellern wie in Deutschland. Langelüddecke: „Zumeist sichern die Strukturen eines familiengeführten Unternehmens, die Export- und Markenstärke und die Innovationskraft den Erfolg deutscher Werkzeughersteller nachhaltig. Das FWI-Verbandszeichen „Deutsches Werkzeug - made in Germany" mag in den vergangenen 30 Jahren hieran einen Erfolgsanteil gehabt haben!“

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