Skip to content

„Diakoniecentrums Hohenhagen“ soll im April fertig sein

Anstoßen auf dem neuen Bau. Foto: Lothar Kaiser

„Alles wird gut“, hieß es gestern mehrfach beim Richtfest des neuen Altenheims der Ev. Alten- und Krankenhilfe e.V. (EAK) am Otto-Lilienthal-Weg auf dem Hohenhagen. Trotz denkbar schlechten Wetters hatten die beteiligten Baufirmen seit der Grundsteinlegung am 7. Dezember so zügig gearbeitet, dass Silke Wieden und Frank Sieper vom Vorstand des Ev. Alten- und Krankenhilfe e.V. gestern die Inbetriebnahme des „Diakoniecentrums Hohenhagen“ der Hastener Altenhilfe gGmbh für April nächsten Jahres in Aussicht stellen konnten.

Umgeben von Kollegen, sprach Zimmerergeselle André Lutter von der Remscheider Zimmerei Quast den traditionellen Richtspruch - und ölte die Stimme zwischendurch mit einen Schluck Wein. Foto: Lothar KaiserDas betrifft 80 stationäre Altenpflegeplätze, 16 Plätze in der Tagespflege und sechs Wohnungen im frei finanzierten „betreuten Wohnen“ für Menschen, die aus den verschiedensten Gründen auf Hilfe angewiesen sind. Und auch dem Baubeginn von „Haus 2“ (32 Wohnungen im frei finanzierten Wohnungsbau) und „Haus 3 (mit elf Eigentumswohnungen) durch den Wittener Investor „Buderus – Klute GbR“ ( Heiko Klute und Christian Buderus), die das Gesamtkonzept abrunden, steht inzwischen nichts mehr im Wege.

Für rhythmische Klänge aus Afrika sorgte beim gestrigen Richtfestfest  die fünf Musiker der Gruppe ‚ l´accord acoustic’ aus Duisburg, Köln und Düsseldorf. Architekt Friedhelm Reska hatte sie eingeladen. Foto: Lothar Kaiser

„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden“, kann man Schönes bauen“, zitierte Frank Sieper den Dichterfürst Goethe bei der Begrüßung der zahlreichen geladenen Gäste. Dazu gehörten als Vertreter der evangelischen Kirche Superintendent Hartmut Demski sowie die Pfarrer Axel Mersmann und Martin Rogalla und als Vertreter der Stadt Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz, ferner Bezirksbürgermeister Willi Korff und Karsten Bures, der Aufsichtsratsvorsitzende der Ev. Alten- und Krankenhilfe. Das Goethe-Zitat passe umso mehr, wenn man bedenke, dass die Planungen des Diakoniecentrums bereits im Jahre 2006 begonnen hätten, meinte Sieper. Doch Mast-Weisz konnte sich erinnern, dass schon in den 1990er Jahren die Idee eines neuen Altenheims auf dem Gelände des einstigen Sportflugplatzes auf dem Hohenhagen aufgekommen sei, konkreter dann 2002 im Pflegebedarfsplan der Stadt. In den Folgejahren stand das Projekt mehrfach auf der Kippe.

Seit der Grundsteinlegung ist, außer dem sichtbaren Fortschritt unseres Projektes, viel geschehen. So stehen die Verhandlungen mit der EWR kurz vor dem Abschluss, um unser Haus mit modernster Technik auszurüsten und mit Bioerdgas zu beheizen. Die Planungen und das Konzept für die Außenanlagen sind fertig, so dass nicht nur unsere Bewohner und Mieter, sondern auch unsere Nachbarn sich daran erfreuen können“, berichtete Frank Sieper. Drei Männern galt sein besonderer Dank: „Seit durch viele Umstände klar wurde, das dieses Projekt nur mit einem Investor zu realisieren ist, hat uns Jochen Marquardt immer wieder Mut gemacht!“ Und Dank auch an das Architektenteam Friedhelm Reska und York Edelhoff: „Auf dem langen Weg bis hierher haben wir gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet und uns auch durch die immer wieder auftretenden Schwierigkeiten nicht von unserem Ziel abbringen lassen!“

Foto: Lothar KaiserDer runde Kreis auf dem Bauplan an der Wand hinter den afrikanischen Musikern sei die Zufahrt des neuen Altenheims, erläuterte Friedhelm Reskja, bevor der an ausgewählte Gäste des Richtfestes handgemachte Betonsteine mit einem eingearbeiteten Rosen-Motiv verteilte (Foto rechts). Als Leihgabe! Denn im nächsten Jahr sollen diese Steine auf der Zufahrt ihren endgültigen Platz finden – als Zeichen dafür, dass es gelte, die Bewohner/innen des neuen Altenheims auf Rosen zu betten. Dafür sollen auch die Rosen unterschiedlichster Art stehen, die die beiden Architekten rund um den Platz pflanzen lassen wollen. Auch für Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz hatte Reska einen der Schmucksteine parat, verbunden mit der Bemerkung, er sei der „städtische Steinewegräumer“.

 

 

Trackbacks

Waterbölles am : Eingeweiht: Das neue "Centrum" in der geografischen Mitte

Vorschau anzeigen
„Hier werden sich die neuen Bewohner sicherlich wohlfühlen“, titelte der Waterbölles am 27. Mai nach einem Rundgang durch das neue „Diakoniecentrum Hohenhagen“. Und das war bei der gestrigen Einweihung des neuen Altenheims der Ev. Alten- und Krankenhilf

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!