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CDU gegen Erweiterung der Einzelhandelsfläche

Pressemitteilung des CDU-Kreisverbandes Remscheid

An der Blume soll ein Designer-Outlet-Center entstehen, aber auch nicht mehr. Der Vorstand der CDU Lüttringhausen spricht sich einmütig gegen eine Erweiterung der Einzelhandelsfläche und damit gegen ein Überschreiten der so genannten Haarhaus-Linie im Flächennutzungsplan aus. Damit bleibt die CDU bei der seit zwölf Jahren feststehenden Aussage, welchen Umfang Gewerbeflächen an der Blume maximal haben sollten. Das Planungsamt verändert mit der Ausweitung der Einzelhandelsfläche die Geschäftsgrundlage, von der Politik und Bürger im vergangenen Jahr ausgegangen waren. Wir haben die Bürger um ihre Zustimmung gebeten unter anderem mit der Aussage, dass ein DOC keine negativen Auswirkungen auf die im Stadtgebiet vorhandene Einzelhandelssituation haben würde. Dies ist bei der nun anstehenden Planung nicht mehr gegeben. Die Ansiedlung neuer Verbrauchermärkte würde das Zentrum Remscheids und die in den Stadtteilen vorhandene Geschäftswelt massiv schädigen. Aus unseren Gesprächen mit den Lüttringhauser Bürgern haben wir mitgenommen, dass man trotz mehrheitlicher Unterstützung einer DOC-Ansiedlung die entstehende Verkehrssituation mit Sorge betrachtet. Ein zusätzliches Einkaufszentrum an der Blume führt zu einer Zunahme des innerstädtischen Verkehrs und überlastet die zur Zeit schon problematische Lindenallee und Lüttringhauser Straße.

Vor zwei Jahren wurde die Ansiedlung eines vergleichsweise bescheidenen Landmarkts an der Blume vom Planungsamt mit Hinweis auf unlösbare Probleme mit Straßenbau NRW abgelehnt. Nun sollen zusätzliche Verkehrsströme für zwei Einkaufszentren geschaffen werden, die für beherrschbar gehalten werden, ein für uns nicht nachvollziehbarer Sinneswandel! Die Herstellung der Kapazitäten für Besucher des DOC, die größtenteils auswärtige Besucher sein werden und im Wesentlichen über die benachbarte A 1 anreisen, halten wir für machbar. Die Schaffung zusätzlicher Verkehrsströme innerhalb Remscheids in Richtung Blume lehnen wir ab. Die zweifellos wünschenswerte Ansiedlung eines Designer-Outlet-Centers darf nicht zur vollständigen Aufgabe sämtlicher Grundsätze der Stadtplanung führen. Wir müssen wieder zu realistischen, an den Erfordernissen der gesamten Stadt ausgerichteten Zielen zurückkehren. (Andreas Stuhlmüller, Stadtbezirksvorsitzender)

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