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9.9.: Mit festem Schuhwerk und einer Jacke in die Mauer

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Am 9. September steht die Wupper-Talsperre des Wupperverbandes bei einem Tag der offenen Tür von 11 bis 17 Uhr im Fokus. Die zweitgrößte Talsperre im Wuppergebiet ist seit 25 Jahren in Betrieb. Daher lädt der Wupperverband die Bürgerinnen und Bürger herzlich ein zu interessanten Einblicken in das imposante Bauwerk und weiteren Themen und Aktionen. Direkt am Staudamm nahe Krebsöge liegt das Windwerkshaus, das für Besucher geöffnet wird. Vor dem Windwerkshaus gibt es verschiedene Informationsstände zu den Themen Klimawandel und Hochwasservorsorge, Talsperre und Gewässerökologie, Vermessung und Talsperrensicherheit, Wald und Wasser. Mit einer Modell-Wasserkraftanlage führt der Wupperverband vor, wie mit der Kraft des Wassers umweltfreundlich Strom erzeugt werden kann. Auszubildende des Wupperverbandes stellen ihre Ausbildung als Elektroniker an der Wupper-Talsperre vor. Die DLRG, die ihr Einsatzgebiet an der Freizeitanlage Kräwinkler Brücke hat, präsentiert auf dem Platz am Windwerkshaus ein Motorboot.

Vom Windwerkshaus aus können die Besucher ihre Entdeckungstour beginnen. Es gibt keine Führungen, sondern einen Rundgang mit mehreren Stationen und Informationen der Talsperrenmitarbeiter/innen an interessanten Punkten, so dass sich jeder nach eigenem Interesse kürzer oder länger an den Infopunkten aufhalten kann. Zu Beginn können die Besucher über die 320 Meter lange Krone des Staudamms wandern. Auf dem Damm werden Fotos aus der Bauzeit der Talsperre und weitere Informationen ausgestellt, zum Beispiel über Stromerzeugung an der Wupper-Talsperre aus erneuerbaren Energien. Ist die andere Seite des Staudamms erreicht, bietet sich ein Abstecher zur Waldkirche an. Dort werden Kaffee und Kuchen angeboten.

Nahe der Gebäude am Wallenberg befindet sich der Einstieg in den Staudamm. Wer in den Staudamm hinein gehen möchte, sollte körperlich fit sein und mit festem Schuhwerk und einer Jacke ausgerüstet sein. Es geht über Stufen rund 34 Meter in die Tiefe. Im Staudamm ist es das ganze Jahr über 8 bis 9°C kühl. In dem so genannten Kontrollgang im Talsperrendamm erläutern die Mitarbeiter/innen des Talsperrenbetriebs die Messeinrichtungen. Dort wird zum Beispiel gemessen, wie viel Wasser durch den Damm sickert.

Das Tageslicht erblicken die Besucher wieder im Tal am Fuß des Staudamms und können dort die Auslaufbauwerke und das Tal-tosbecken sehen, wo das Wasser aus der Talsperre in die Wupper geleitet wird. Ein weiterer Anlaufpunkt ist das Krafthaus mit der Wasserkraftanlage der Talsperre, die pro Jahr zwischen fünf und sieben Mio. Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom erzeugt (Jahresverbrauch von 1.100 bzw. 1.550 Vier-Personen-Haushalten). Mit der Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Krafthauses erzeugt der Wupperverband pro Jahr rund 10.000 Kilowattstunden Strom. Vom Krafthaus aus können die Besucher ihren Rundgang am Windwerkshaus beschließen. Dort bietet der Verein Rade integrativ Getränke und Grillwürstchen an. Der Erlös kommt dem Verein zugute, der sich für die Integration von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung in lokale Freizeitangebote einsetzt.

Auch für Spaß und Unterhaltung wird am Windwerkshaus gesorgt sein. Von 11.30 bis 16.30 Uhr gibt es Kinderschminken sowie Zauberei und Clownerie mit Clown Ötti. Bei einem Rätsel können die Besucher ihr Wissen über die Talsperre oder beim Angelspiel ihre Geschicklichkeit testen.

Der Wupperverband empfiehlt, den ÖPNV zu nutzen (Buslinie 671 zwischen Radevormwald und Remscheid-Lennep). Außerdem stehen der Wanderparkplatz Niedernfeld und der Parkplatz der Firma GKN Sinter Metals GmbH zur Verfügung. Weitere Parkmöglichkeiten werden ausgeschildert. Am Eingangstor der Veranstaltungsfläche am Windwerkshaus gibt es eine Parkfläche für Fahrräder. Die Straße über den Staudamm ist am Veranstaltungstag nur für Anwohner und den Linienverkehr geöffnet. Informationen zum Tag der offenen Tür an der Wupper-Talsperre sind unter www.wupperverband.de in der Rubrik „Termine“ zu finden.

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