Skip to content

Natur-Schule macht Beifuß-Ambrosie den Garaus

Pressemitteilung der Naturschule Grund

Die Natur-Schule Grund hat nahe der Wuppertaler Stadtgrenze in Remscheid-Langenhaus einen Bestand der Beifuß-Ambrosie (weiterführende Informationen  unter unter http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/presse/2012/2012_09_05_PM_Beifuss_Ambrosia.html und http://www.ambrosiainfo.de) beseitigt, der sich dort unter einer ganzjährigenWildvogelfütterung angesiedelt hatte. Wegen des hohen allergie- und asthmaauslösenden Potentials gingen der Pädagogische Leiter der Natur-Schule, Diplom-Biologe Jörg Liesendahl, und die Freiwilligen der Natur-Schule Grund im Ökologischen Jahr, Mona Becker und Philipp Frank, mit Staubschutzmaske und langen Gummihandschuhen und Müllsäcken gegen die ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze vor. Die windbestäubte Pflanze blüht aktuell, und schon kleinste Pollenmengen können Allergien auslösen. Die Pflanze wird in Deutschland häufig dort vorgefunden, wo Verunreinigungen von Vogelfutter (die Samen der Beifuß-Ambrosie)  auf den Boden gelangen und auskeimen können. Jörg Liesendahl: „Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, ist die Bekämpfung der Pflanzen vor der Samenbildung unbedingt erforderlich.“ Die Landschaftsbehörde in Remscheid wurde deshalb über den Fund informiert und hatte zuvor der Beseitigungsaktion ausdrücklich zugestimmt.

Waterbölles: "Im warmen Klima Südosteuropas hat sich die Pflanze in den letzten zwei Jahrzehnten als Ackerunkraut massenhaft vermehrt Vornehmlich geschah das in Sonnenblumenfeldern. Von dort wird sie nun mit sonnenblumenhaltigen Saat- und Futtermischungen (Stichwort: Vogelfutter) bei uns in Mitteleuropa eingeschleppt. Die Pflanze blüht spät im Jahr, in warmen Jahren ab Juli, meist erst ab August bis in den Oktober hinein. In kühlen Jahren schafft sie es daher nicht, nach dem Blühen noch reife Samen zu produzieren, denn dazu setzt der mitteleuropäische Winter zu früh ein. Da die Pflanze nur einjährig ist, stirbt sie in solchen Jahren vor der Samenreife ab und kann sich nicht weiter vermehren, sie schafft also den Sprung über unseren Winter nicht! Verlängert sich jedoch die Vegetationsperiode, d.h. die Zeit, in der bei uns Pflanzenwachstum möglich ist über den Oktober hinaus in die ersten Novembertage hinein, dann kann die Beifuß-Ambrosie ihre Samen eher zur Reife bringen und so den Sprung über den mitteleuropäischen Winter schaffen. Sie ist dann in der Lage, aus eigener Kraft, ohne weitere menschliche Nachhilfe im nächsten Jahr aus eigenen Samen wieder heranzuwachsen. Und genau das gilt es, trotz ablaufendem Klimawandel zu verhindern." (aus einer Pressemitteilung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen)

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!