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Container-Provisorium nur bis März nächsten Jahres

Foto: Lothar Kaiser

Vier Klassen der am 23. August ausgebrannten Grundschule Eisernstein können die beiden Miet-Container aufnehmen, die auf dem Gelände des Schulzentrums nach den Herbstferien zur Verfügung stehen sollen, bezahlt von der Feuerversicherung. Ein Provisorium auf absehbare Zeit. Denn schon im März nächsten Jahres werden die Jungen und Mädchen in reguläre Klassenräume umziehen können. Diese werden frei, wenn dann der doppelte Abiturienten-Jahrgang die Schule verlässt und anschließend auch weitere Hauptschulklassen auslaufen. Bis dahin müsse man „halt ein wenig zusammenrücken, beispielsweise Freiarbeitsräume oder den Musikraum für den Unterricht “, waren sich Thomas Giebisch, Rektor des Leibniz-Gymnasiums, und Daniela Haas, Schulleiterin der Hauptschule Klausen, vergangene Woche im Hauptausschuss einig.

Der Ausschuss bekannte sich in der Aula des Schulzentrums eindeutig zu der Grundschule mit ihren derzeit 172 Schüler/innen und trat Gerüchten entgegen, die Schule würde aufgelöst. Ausschussvorsitzender Hans Peter Meinecke (SPD): „Da ist nichts dran. Die Schule bleibt bestehen!“ Und Jörg Biermann., der Leiter des Schulverwaltungsamtes, fügte hinzu, Eltern sollten sich nicht scheuen, am 24. Oktober, bei den Neuanmeldungen zur Grundschule ihre Kinder zur Grundschule Eisernstein anzumelden. „Es gibt keinen Grund,. Von einer solchen Anmeldung irritiert Abstand zu nehmen und sich für eine andere Schule zu entscheiden!“ Lüttringhausen werde die Grundschule ortsnah behalten. Ob am bisherigen Standort, muss sich allerdings erst noch zeigen. Das hängt von Höhe des Schadens ab, der bei dem Brand entstanden ist und vom Ausgang der Verhandlungen zwischen Stadt und Versicherung.

Meineckes Dank galt allen, die nach dem verheerenden Brand schnell und unbürokratisch und „mit großem persönlichen Einsatz“ geholfen hätten. Und dem schloss sich Britta Herbst, die Konrektorin der Grundschule Eisernstein, gerne an. Die Kinder hätten sich im Schulzentrum sehr schnell eingelebt dank der herzlichen Aufnahme durch Lehrer und Schüler. „Gut, dass die Schule an einem Ort zusammenbleiben konnte“, freute sich Britta Herbst. Und Meinecke meinte, er sei „erstaunt gewesen, wie gut alles geklappt hat!“

Von Jörg Biermann kam abschließend noch die Information, als falsch habe sich inzwischen die Annahme herausgestellt, der Brand sei durch einen technischen Defekt an einem Computer entstanden. „Am Brandherd stand gar kein Computer!“ Was dann? Noch sei die Ermittlung der Brandursache nicht abgeschlossen, sagte Biermann.

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Kommentare

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Britta Herbst, Konrektorin am :

Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich für Ihre Berichterstattungen in den letzten Wochen bedanken, die unsere Schule in einer sehr schwierigen Zeit unterstützt haben. Sie haben ja mehrfach berichtet, dass die Grundschule Eisernstein weiter existieren wird, und das möchten wir nun mit einem Tag der Offenen Tür am 29. September in der Zeit von 10 bis 12 Uhr noch einmal unterstreichen. Dieser Tag der Offenen Tür findet im Rahmen des Buchstabenzaubers in unseren derzeitigen Räumen im Schulzentrum statt.

Harald Sellner am :

Ein Vorschlag für Klausen: Die Grundschule Eisernstein verbleibt auf Dauer im Gebäude des Schulzentrums Klausen. Sie bildet zusammen mit dem Leibniz-Gymnasium eine Schule von Klasse 1 bis 13. Ein solches Schulangebot wäre für viele Eltern eine attraktive Schulform und würde dazu beitragen, den Schulstandort Lüttringhausen zu sichern.

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