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W.i.R. fragt nach Arbeitsergebnissen von G. H. Jäckle

In der heutigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses will die W.i.R.-Fraktion einen Bericht des Waterbölles vom 6. Dezember 2011 aufgreifen („EVBL: Günter H. Jäckle scheidet mit Beratervertrag aus“) und bei der Verwaltung nachfragen, ob und in welchem Rahmen Günter H. Jäckle, der eigentlich pensionierte, aber mit Beratervertrag bedachte Geschäftsführer der Ev. Jugendhilfe Bergisch Land gGmbH (EJBL) die ihm zum 1. Januar übertragenen Sonderaufgaben erledigt hat. Zitat: „Die Beratung zum Jahresabschluss 2011 und der Nachtrag zum Wirtschaftsplan 2012 ist eine gute Gelegenheit einen ersten Zwischenbericht zu den "Sonderaufgaben" des ehemaligen Geschäftsführers Herrn Jäckle zu erfragen. Da die „Sonderausgabe“ von rund 100.000,- €/Jahr für die Weiterbeschäftigung von Herrn Jäckle nach Aufgabe seiner Geschäftsführerposition schon in der Haupt- und Finanzausschusssitzung am 01.12.2011 von der Verwaltung nicht ausreichend begründet werden konnte, halten W.i.R. einen Sachstandsbericht für wichtig.“  Seit dem 1. Januar 2012 nimmt der ehemalige Geschäftsführer Herr Jäckle folgende Sonderaufgaben war:

  • Beratung der Geschäftsführerin
  • Ausarbeitung eines Fundraising-Konzeptes für die EJBL
  • Erstellung einer Chronik der Einrichtung

Im Einzelnen möchte die W.i.R. nun wissen: „Welche konkreten Ergebnisse hat die Ausarbeitung eines Fundraising-Konzeptes gebracht? Wir bitten um die Darstellung der eingeworbenen Spenden im Vergleich zu den Vorjahren. Liegt die Chronik über die Einrichtung inzwischen vor? Wie lange ist die Weiterbeschäftigung von Herrn Jäckle mit einem Honorar auf Geschäftsführerniveau geplant?“

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Zur heutigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses lag die schriftliche Stellungnahme der Gesellschafter der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land (EJBL) vor – des Evangelischen Kirchenkreises Lennep, des Evangelischen Kirchenkreis Leverkusen, der Stadt Remscheid und der Walter-Frey-Stiftung: „Mitglieder der Gesellschafterversammlung nehmen die Anfrage der Wählergemeinschaft mit Befremden zur Kenntnis. (…) Die Anfrage … verknüpft ohne jede sachliche Begründung die Frage nach einem solchen Zwischenbericht mit der „Sonderausgabe", die … von der Gesellschafterversammlung beschlossen wurde (…). Wir erklären … ausdrücklich, dass diese Beauftragung … ausgesprochen wurde, um einen möglichst guten, reibungslosen und wirtschaftlich erfolgreichen Übergang nach über 25 Jahren durchgängig erfolgreicher Tätigkeit auf die Nachfolgerin zu ermöglichen und zu unterstützen. Für die Übernahme dieses Auftrags war und ist die Gesellschafterversammlung Herrn Jäckle dankbar. (…) Herr Jäckle hat über die gesamte Zeit seiner Tätigkeit … die Entwicklung der Gesellschaft fachlich wie wirtschaftlich überzeugend und herausragend erfolgreich vorangetrieben. Durch seinen großen persönlichen Einsatz ist es ihm gelungen, nach schwierigen Anfängen der Gesellschaft dauerhaft ein beständig hohes Maß an Ansehen und Anerkennung nicht nur bei den Auftraggebern zu verschaffen und auch schwierige neue Herausforderungen zu unserer uneingeschränkten Zufriedenheit zu meistern. Wir wissen, was Kinder, Jugendlichen und Familien auch über die Grenzen der Stadt Remscheid hinaus, seiner Arbeit zu verdanken haben und danken ihm ausdrücklich dafür. Wir sehen hier die Gefahr, dass über eine solche unglückliche Verknüpfung auch der Ruf der EJBL beschädigt werden kann. Die Wahrnehmung des Auftrags, Kindern und Jugendliche mit schwieriger und belasteter Lebensgeschichte gute und stabile Rahmenbedingungen für ein beschützendes und ermutigendes Aufwachsen zu schaffen ist in Zeiten der leeren Kassen der Städte als Hauptauftraggeber und Zahler eine außerordentlich schwierige Aufgabe. Die EJBL ist dabei über die knappen Leistungsentgelte hinaus weiterhin auf zusätzliche Unterstützung durch Spenden und andere Formen der Unterstützungen angewiesen, um diese Arbeit auch in Zukunft dauerhaft so erfolgreich wie in der Vergangenheit leisten zu können. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch alle Unternehmen und alle Ratsfraktionen in der Stadt Remscheid weiterhin um ihre verlässliche Unterstützung für dieses Anliegen.“ Die Frage der W.i.R., ob und in welchem Rahmen Herr Jäckle seine „Sonderaufgabe“ in den vergangenen acht Monaten für rund 100.000,- €/Jahr erfüllt hat, bleibt leider unbeantwortet. Stattdessen um (finanzielle?) Unterstützung der Bürger zu bitten, hat, mit Verlaub, mehr als „Geschmäckle“. Vielleicht hat der Hauptausschuss die Stellungnahme heute kommentarlos zur Kenntnis genommen, um die Peinlichkeit der ganzen Angelegenheit nicht noch zu verstärken!

Chronist am :

Laut gestriger Vorlage im Haupt- und Finanzausschuss läuft der Beratervertrag von Günter H. Jäckle plangemäß aus. Man kann also davon ausgehen, dass die Ev. Jugendhilfe Bergisch Land gGmbH die in diesem Jahr von Jä#ckler erstellte Cjropnik veröffentlichen wird.

Wieland Gühne am :

Unsere Fragen liegen natürlich auf Wiedervorlage und kommen mit der Vorlage des Jahresergebnisses 2012 wieder auf den Tisch.

Chronist am :

Die W.i.R.-Fraktion hielt gestern im Haupt- und Finanzausschuss die Beratung zum Jahresabschluss 2011 und des Nachtrags zum Wirtschaftsplan 2012 der Ev. Jugendhilfe e.V. für eine „gute Gelegenheit, einen ersten Zwischenbericht zu den "Sonderaufgaben" des ehemaligen Geschäftsführers Herrn Jäckle zu erfragen. Da die „Sonderausgabe“ von rund 100.000- € für die Weiterbeschäftigung von Herrn Jäckle nach Aufgabe seiner Geschäftsführerposition schon in der Haupt- und Finanzausschusssitzung am 1.12.2011 von der Verwaltung nicht ausreichend begründet werden konnte“. Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz erklärte, alle vier Gesellschafter des Vereins hielten die in der Frage mitschwingende Kritik für unangemessen angesichts der früheren Leistungen des Geschäftsführers. Mit dem von ihm vorgelegten Konzept der Mittelakquise (Sponsoring) seien alle ausdrücklich einverstanden. Das gelte auch für die von Jäckle vorbereitete Chronik. Das von ihm zusammengetragene Material werde derzeit von einem professionellen Designer zur Veröffentlichung vorbereitet. Die Weiterbeschäftigung von Herrn Jäckle sei inzwischen planmäßig ausgelaufen.

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