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Steinberger Straße: Künftig Zebrastreifen statt Ampel

Die Lichtzeichenanlage an der Steinberger Straße soll abgebaut und durch einen Zebrastreifen mit Zusatzbeleuchtung ersetzt werden. Mit diesem Vorschlag der Verwaltung befassen sich derzeit die politischen Gremien. Und dort haben Vertreter der Schulpfleg- und Lehrerschaft inzwischen bereits ihren Protest angemeldet. Die Verwaltung begründet ihren Vorschlag wie folgt: „Zu beiden Seiten der Steinberger Straße sowie in deren Umfeld (Hägener Straße, Haddenbrocker Straße) gibt es gut ausgebaute Gehwege. Zur Gewährleistung der Sicherheit für die Schulkinder der Gemeinschaftsgrundschule Steinberg befinden sich in deren unmittelbarer Nähe heute bereits drei Zebrastreifen mit Zusatzbeleuchtung (Hägener Straße, Haddenbrocker Straße, Steinberger Straße). An der Steinberger Straße gibt es im Streckenabschnitt zwischen Grundschule und Nordstraße einen Buscap in der Ausbauform, dass an den dort haltenden Bussen nicht mit anderen Fahrzeugen vorbei gefahren werden kann (somit keine konfliktträchtigen Situationen beim Fahrgastwechsel) sowie den vollständig signalisierten Verkehrsknotenpunkt Nordstraße / Salemstraße / Steinberger Straße. Durch Zaunanlagen im Knotenpunkt Steinberger Straße / Hägener Straße / Haddenbrocker Straße ist das Queren von Fußgängern außerhalb der Zebrastreifen / der Signalanlage weitestgehend unterbunden. Eine Straßenbeleuchtung ist vorhanden, die zulässige Höchstgeschwindigkeit im gesamten Umfeld durch Zeichen 274 StVO auf 30 km/h begrenzt.“

In Absprache mit der Polizei wurde am Dienstag, 5.Juni (keine Ferien, Schulbetrieb) im Bereich des Fußgängerüberwegs die Passanten gezählt, und in der Zeit von 7 bis 9 und 11 bis 13Uhr  per Hand, im Übrigen über 24 Stunden lang mit Geräten automatisch. In der „Spitzenstunde“ (7.30 bis 8.30 Uhr) wurden 29 Fußgänger und 294 Fahrzeuge (in beide Richtungen zusammen) gezählt. Die durchschnittliche Geschwindigkeit des Fahrverkehrs betrug 26,7 km/h in Fahrtrichtung Nordstraße sowie 27,7 km/h in der Gegenrichtung. Zahlen, die nach Auffassung der Verwaltung einen Abbau der Ampelanlage gerechtfertigt erscheinen lassen: „Eingespart werden einmalig ca. 18.000 Euro für den mittelfristig notwendigen Austausch des vorhandenen, altersbedingt abgängigen Steuergerätes incl. Umrüstung der Außenanlage auf LED-Technik sowie ca. 2.500 Euro an jährlichen Unterhaltungskosten.“

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Kommentare

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Chronist am :

Mit der Begründung, die Sicherheit von Kindern gehe vor Spareffekte (Alexa Schmitz, CDU) hat die Bezirksvertretung Alt-Remscheid am Dienstag die Abschaffung der Fußgängerampel abgelehnt. Dafür hatten zuvor auch Lehrer und Eltern der Grundschüler plädiert. Vorstellbar sei bestenfalls eine Abschaltung der Ampel über Nacht, meinte Bezirksbürgermeister Otto Mähler.

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