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Remscheider Rathaus wird 100 - ein Grund zum Feiern

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Das markanteste Gebäude in der Remscheider Innenstadt, das Rathaus mit seinem 48 Meter hohen Turm, Wahrzeichen der Stadt, wird hundert Jahre alt. Feierlich eingeweiht wurde es am 29. Mai 1906, in dem Jahr,  in dem Richard Lindenberg den ersten industriell genutzten Elektrostahlofen der Welt erstellte. Gefeiert werden soll das Jubiläum am 28. Mai, einem Sonntag. Daran wird schon jetzt in der Stadtverwaltung eifrig gearbeitet. Einen „Tag der offenen Tür“ soll es geben, Führungen, Ausstellungen und eine Festschrift. Also: Terminkalender zücken und unter 28.5.2006 „100 Jahre Rathaus“ eintragen. Ich hab´s gerade gemacht.

Noch ein wenig Stadtgeschichte gefällig? Die Stadt Remscheid entstand im Laufe der Geschichte aus einer Vielzahl von Wohnplätzen, die teilweise sehr verstreut im Bergischen Land lagen. 1871 wurden die Siedlungen Großhausen, Neuhausen und Wüstberghausen sowie Struck, Neuenhof und vier Einzelhäuser eingegliedert. Um das Jahr 1880 umfasste das Stadtgebiet von Remscheid ca. 80 Wohnplätze. 1893 wurden Neuenkamp und der zur Gemeinde Lennep gehörige Hohenhagen eingegliedert. Bereits am 1. Januar 1888 war Remscheid aus dem Kreis Lennep ausgeschieden und eine kreisfreie Stadt geworden. Auch die ältere Kreis- und Nachbarstadt Lennep bestand um das Jahr 1870 aus über 100 Wohnplätzen. 1906 wurden die Orte Rotzkotten und Fünfzehnhöfe eingegliedert.

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