Skip to content

3. Workshop: Familie und Beruf besser vereinbaren

Pressemitteilung der IHK

„Unsere im April eröffnete Kita ‚Knipskiste’ wird hervorragend angenommen. Bereits jetzt besuchen sie 23 Mitarbeiterkinder und am Ende des Jahres dürfte die maximale Zahl von 30 Kindern erreicht sein.“ Diese Erfolgsbilanz schilderte Kai Wiedemann, Personalleiter der Knipex Werk C. Gustav Putsch KG den über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 3. Workshops in der Reihe „Fachkräfte für familienfreundliche Unternehmen“. Dieser fand jetzt bei Knipex in Cronenberg statt. Knipex möchte seinen Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, Arbeit und Familie besser miteinander zu vereinbaren und sei dafür auch bereit gewesen, entsprechend zu investieren, betonte Geschäftsführer Ralf Putsch.
Im zweiten Teil des Workshops ging es um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. „Zurzeit gibt es 1,6 Millionen Menschen, die im häuslichen Umfeld ambulant betreut werden, zwei Drittel davon durch ihre Verwandten. 42 Prozent dieser pflegenden Angehörigen sind berufstätig. Angesichts der demografischen Entwicklung wird diese Zahl in den nächsten Jahren deutlich steigen.“ Mit diesen Zahlen machten Martin Schneider, Regionalgeschäftsleiter der Barmer GEK Bergisch Land, und Ulla Reuther vom „Zentrum Frau in Beruf und Technik“ zunächst die Dimension der Problematik deutlich. Danach informierte Reuther über die Ergebnisse einer neuen Pilotstudie. So sei für pflegende Arbeitnehmer vor allem Verständnis und Rücksicht durch Firmenleitung, Vorgesetze und Kollegen wichtig. Bisher sei das Thema Pflege noch allzu oft ein Tabu, über das man in der Firma ungern spreche. Dies müsse sich ändern. Arbeitnehmer, die Angehörige pflegten, bräuchten dieselben Hilfsangebote wie Arbeitnehmer, die Kinder betreuten. Dazu gehörten flexible Arbeitszeiten, aber auch die Möglichkeit, bei akuten Notfällen von der Arbeit befreit werden zu können. Auch kleine Angebote wie eine Info-Mappe zum Thema Pflege oder die Benennung eines Ansprechpartners im Unternehmen würden schon viel helfen. Wie aktuell das Thema ist, zeigten auch die vielen fundierten Fragen und die anschließende intensive Diskussion der Workshopteilnehmer.
Der dreiteilige Workshop wird von der Bergischen IHK und den Bündnissen für Familie in Wuppertal. Solingen und Remscheid durchgeführt. Am 25. Oktober folgt eine Abschlussveranstaltung in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Wuppertal, zu der auch NRW-Familienministerin Ute Schäfer kommen wird. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte Unternehmer können sich bei der IHK unter Telefon: 0202 2490-101 (Christiane Natz) anmelden.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!