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Mehr Sicherheit für Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Pressemitteilung der KOMBA-Gewerkschaft, Ortsverband Remscheid

Im Sommer vergangenen Jahres waren die Medien voll von Berichten über Gewaltattacken gegenüber Beschäftigten in Deutschlands Job-Centern. Im Sommer dieses Jahres füllten Beiträge über Angriffe auf Rettungsdienstmitarbeiter die Schlagzeilen. Nach dem tödlichen Angriff auf eine 32jährige Mitarbeiterin im Job-Center Neuss fragen sich erneut die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, wie sicher ihre Arbeitsplätze tatsächlich sind. „Angriffe auf Kolleginnen und Kollegen in den Job-Centern, beim Rettungsdienst, im Nahverkehr oder im Ordnungsdienst sind leider keine Einzelfälle, sondern fast schon Alltag. Doch wo bleibt die Fürsorgepflicht der öffentlichen Arbeitgeber?“ so Josef Köster, stellvertretender Vorsitzender des komba Ortsverbandes Remscheid. Bereits im vergangenem Jahr hat die komba-Gewerkschaft NRW, größte Fachgewerkschaft für den öffentlichen Dienst im Deutschen Beamtenbund, anhand von Studienergebnissen geeignete Präventionsmaßnahmen angesprochen und deren zügige Umsetzung bei den öffentlichen Arbeitgebern gefordert. Köster: „komba-Mitglieder und -Personalräte berichten, dass Übergriffe auf Kolleginnen und Kollegen deutlich zugenommen haben. Die Gründe sind dabei vielfältiger Natur, zum Beispiel ist die Gewaltbereitschaft gestiegen, der Respekt gesunken. Erschwerend hinzu kommt die Überlastung des Personals in den kommunalen Einrichtungen, bei steigenden Anforderungen. Eine unheilvolle Mischung, die schnell eskalieren kann.“

Vor dem Hintergrund des jüngsten Ereignisses fordert der komba-Ortsverband Remscheid erneut, dass die öffentlichen Arbeitgeber endlich ihre Pflicht erfüllen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausreichend schützen. Köster: “Deeskalations- und Verhaltenstraining sind dabei Möglichkeiten, die relativ zügig und ohne großen Aufwand umgesetzt werden können. Eine ausreichende Personalausstattung und die konsequente strafrechtliche Verfolgung von rüpelhaften Verhalten sind zwingende Notwendigkeiten. Die Installation von baulichen Maßnahmen, wie Zugangs- und Sicherheitsschleusen sowie Kontrollen durch Sicherheitspersonal und Videoüberwachung sind dabei sicherlich schwieriger, aber in manchen Bereichen ebenso erforderlich. Der öffentliche Arbeitgeber ist verantwortlich für seine Beschäftigten und damit verpflichtet, alles Notwendige zu tun, dass sie geschützt werden.“

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