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Entsetzen über erste Investorenpläne zum Stadion Lennep

Hans Gerd Sonnenschein. Foto: Lothar Kaiser

Die Forderung der drei bergischen Großstädte und der Industrie- und Handelskammer ist nicht neu, aber der Besuch von Gunther Adler, Staatssekretär im neuen Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, auf dem „Bergischen Stand“ der Immobilienmesse Expo Real in München war eine gute Gelegenheit, sie zu wiederholen: „Die Typografie des Bergischen Landes erfordert neue Förderrichtlinien für industrielle Brachflächen!“, fasste Oberbürgermeisterin Beate Wilding gegenüber dem Waterbölles zusammen, was in München die Vertreter von Wuppertal, Solingen und Remscheid dem Staatssekretär mit auf die Rückfahrt nach Düsseldorf gegeben hatten. Derzeit fördert das Land lediglich die Gewerbeansiedlung auf Brachflächen, die fünf Hektar und größer sind. Die kann man im Bergischen Land jedoch vergeblich suchen. „Wir brauchen eine Förderung kleinerer Brachflächen – ab zwei Hektar“, so die OB. Das habe gegenüber Gunther Adler auch IHK-Präsident Friedhelm Sträter betont. Ob es geholfen hat? Man wird sehen!

Das gilt auch für die Gespräche, die in München Stadtplanern Hans Gerd Sonnenschein mit dem Insolvenzverwalter der Hertie-Immobilie in Lennep, einem möglichen Investor und einem möglichen Betreiber führte. Über Einzelheiten wolle Sonnenschein nichts sagen. „Wir haben Stillschweigen vereinbart!“ Aber er rechne noch in diesem Jahr mit einer Entscheidung. Sie kommt umso eher, je mehr sich der Verwalter „bewegt“, sprich: von seinen bisherigen Preisvorstellungen abrückt.

Neues auch zum Stadion Lennep und den Versuchen des Remscheider Unternehmers Klaus-Peter Völkel, der Stadt einen Investor zu vermitteln. Der sei in der Tat in den Niederlanden gefunden worden. Doch gegenüber  ersten Skizzen von Völkel habe der Plan, den der Investor in den vergangenen Tagen vorgelegt habe, nicht mehr zu tun gehabt. Sonnenschein: Mich lauste der Affe. Ich war entsetzt!“ Bis November will der Investor, das habe er zugesagt, seine Pläne nun noch einmal überarbeiten.

Wenig Neues vom ehemaligen Sinn/Leffers-Kaufhaus an der unteren Alleestraße: Auf der Immobilienmesse in München entlockte Sonnenschein dem Eigentümer lediglich die Zusage, die Schaufenster wieder örtlichen Einzelhändlern als Werbeflächen zur Verfügung zu stellen und den Eingangsbereich etwas ansehnlicher zu gestalten. Ein neuer Mieter ist für das Gebäude jedoch noch nicht in Sicht, nachdem die Schweizer Textilkaufhauskette, die kurze Zeit im Gespräch war, wieder abgesprungen ist.

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Waterbölles am : Kein Aprilscherz: DOC gleich neben der Lenneper Altstadt!

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Ein Klick auf das Foto oben, und Sie sehen es in einem neuen Fenster in voller Größe. (Tipp, falls nicht: Im neuen Fenster Ansicht+Zoom anklicken!) „Nun doch: DOC kann kommen – in die Lenneper Altstadt!“, schrieb der Waterbölles am 1. April vorigen Jahre

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Stadt Remscheid am :

Der Remscheider Unternehmer Peter Völkel der Stadt Remscheid Anfang 2012 Pläne zum Umbau des Lenneper Röntgen-Stadions vorgelegt, die einen Neubau des Stadions mit Mehrzweckhalle und Einzelhandel vorschlugen. Die Stadtverwaltung, die die Planungen begrüßte, suchte daraufhin in Abstimmung mit Peter Völkel Investoren für das Projekt. Von den anfänglichen Interessenten verblieb letztlich noch ein potentieller Investor. Nach gemeinsamen Gesprächen auf der Immobilienmesse 2012 Expo Real in München hat dieser zu Beginn der Woche seine Planungen der Fachverwaltung vorgestellt. Seine Vorstellungen widersprechen allerdings in erheblichem Maß der Konzeption des Peter Völkel – der potentielle Investor interessiert sich hauptsächlich für die Realisierung von Vollsortimentern beziehungsweise Discountern. Seine Pläne werden deshalb nicht weiter verfolgt. Weitere Investoren für den Umbau des Stadions sind leider nicht existent. (Pressemitteilung)

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