Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Bei Kernsanierung bot sich auch ein Bodenaustausch an

85.000 Euro für Sanierung des Spielplatzes an der Christian-Meyer-Straße auf dem Hasenberg stehen bereit. Foto:Lothar Kaiser

Nach dem Absturz  eines US-Kampfbomber vom Typ A 10, "Thunderbold II" am 8. Dezember 1988 auf einem Firmengelände an der Stockder Straße, bei dem sieben Menschen getötet und zwanzig Gebäude beschädigt oder völlig zerstört wurden, fanden sich Teile der zerschellten Maschine im Umkreis von mehreren hundert Metern wieder. Dass bei dem Unglück auch Giftstoffe freigesetzt worden waren und sich beispielsweise im Boden des Kindespielplatzes im Stadtpark abgesetzt hatten, entdeckten die Behörden erst später. Konsequenz war nicht nur eine komplette Bodensanierung, sondern auch die Aufstellung einer Art Altlastenkataster für sämtliche hundert Spielplätze in der Stadt. „Wo Handlungsbedarf war, wurde gehandelt. In dieser Beziehung ist das Kataster inzwischen abgearbeitet“, erklärte auf Anfrage des Waterbölles gestern der Leiter des Grünflächenamtes, Karl Bernhard Wiedenhoff. In einer Verwaltungsvorlage zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 31. August zur geplanten Sanierung des Kinderspielplatzes an der Christian-Meyer-Straße auf dem Hasenberg war dem Chronisten der Satz aufgefallen: „Im Anschluss an die geplante Bodensanierung (Bodenaustausch im Bereich der Böschungen) ist vorgesehen, den Kinderspielplatz mit naturnahen Elementen neu zu gestalten und die zum Teil abgängigen Spielgeräte zu ersetzen.“

Bodenaustausch? „Stimmt“, sagte Wiedenhoff. Aber ein akuter Handlungsbedarf habe an dieser Stelle nie bestanden. „Der Boden im Bereich der Böschungen ist so gering belastet, dass keine Gesundheitsgefahr besteht. Aber wenn wir schon den gesamten Spielplatz  sanieren, dann macht auch der Bodenaustausch Sinn!“ Insgesamt 85.000 Euro hat die Stadt für die Modernisierung des Kinderspielplatzes eingeplant, davon 15.000 Euro aus Rückstellungen für Altlasten auf Kinderspielplätzen.

Die mit dem „Arbeitskreis Kinderspielplätze“ abgestimmte Maßnahme ist Bestandteil eines vom Jugendhilfeausschuss bereits am 6. November 2008 beschlossenen Katalogs von Maßnahmen. Die Auftragsvergabe und die Bestellung der Spielgeräte ist nach Angaben der Verwaltung für Dezember geplant. An der Auswahl der neuen Spielgeräte und der Gestaltung des Kinderspielplatzes sind die Kindertageseinrichtung Hasenberg, die GGS Hasenberg und die „Schlawiner" gGmbH beteiligt.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!