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Was spricht eigentlich gegen freie Fahrt auf der Bussonderspur?

Eigentlich soll sich die Schranke nur für Busse öffnen - ist zurzeit noch ständig oben. Foto: Lothar Kaiser 

Dauernd Ärger mit der Schranke auf dem Hohenhagen“, titelte der Waterbölles am 12. Januar, nachdem sich die Bezirksvertretung Süd zum x-ten Male mit der Bussonderspur zwischen Eschenstraße und „Am alten Flugplatz“ beschäftigt hatte. Dort soll eigentlich eine (von Linienbussen der Stadtwerke per Funk steuerbare) Schranke Privatfahrzeugen den Weg versperren. Doch zuerst spielte die Funktechnik nicht mit und meistens stand die Schranke oben, und dann hatten Unbekannte sie derart beschädigt, dass sie als irreparabel abgebaut werden musste. Ob eine neue Schranke auf Kosten der Stadt installiert werden soll – auch auf die Gefahr hin, dass das ärgerliche „Spiel“ aufs Neue beginnt – ist seitdem in der BV ungeklärt. Amtsleiter Gerald Hein machte jedenfalls in der gestrigen Sitzung kein Hehl daraus, dass er von einer neuen Schranke – auch aus finanziellen Gründen – wenig hält.

Der Polizei kann es nur recht sein, dass die Schranke fehlt. Denn das verleitet Autofahrer dazu, „mal schnell“ über die Bussonderspur in die Eschenstraße abzubiegen oder von dort aus in das Neubaugebiet einzufahren. Werden sie dabei von der Polizei erwischt, ist ein Knöllchen fällig. Denn die Verkehrsschilder gelten auch ohne Schranke, und sie sind unmissverständlich. Die Bussonderspur als nicht versiegende Einnahmequelle der Polizei? Das allein kann es nicht sein!

Bezirksbürgermeister Willi Korff hatte deshalb Recht, als er gestern an die Fraktionen appellierte, sich bis zur November-Sitzung Gedanken zu machen, was dort geschehen soll. Eine Alternative hatte Stefan Grote (SPD) bereits im Januar genannt: die generelle freie Durchfahrt. Was spräche eigentlich dagegen? Auf der Straße „Am Alten Flugplatz“, die das Neubaugebiet auf dem Hohenhagen derzeit nur von der Hohenhagener Straße aus erschließt, hält sich der Verkehr schon jetzt in Grenzen; das ist keine Autobahn. In diesem Zusammenhang verwies Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein, dass statt der ursprünglich geplanten mehrgeschossigen Bebauung auf dem alten Flugplatz zumeist Einfamilienhäuser entstanden seien – mit einer entsprechend geringeren Einwohnerzahl in dem neuen Stadtquartier. Merke: Weniger Einwohner gleich weniger Verkehr!

Für die Experten der „Verkehrsbesprechung“ müsste es eigentlich ein Leichtes sein, die Frage von Für und Wider zu beantworten, würde sich der an- und abfahrende Verkehr auf zwei Straßen verteilen. Wobei auch vorstellbar wäre, den zur Eschenstraße fließenden Verkehr nur nach rechts in Richtung Fichtenstraße abbiegen zu lassen und nicht Richtung Metzerstraße. Dann bliebe der Polizei zumindest noch eine fünfzigprozentige Chancen auf Knöllchen. (:;-))

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