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Fehlen der Stadtsparkasse mehr als eine Million Euro?

Zum Weltspartag organisiert die Stadtsparkasse Remscheid in diesem Jahr eine Jugendsparwoche. „Vom 29. Oktober bis zum 2. November können alle großen und kleinen Sparer ihre Spardose in der Sparkasse leeren und dafür ein hübsches Geschenk bekommen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bank, die der Waterbölles am Dienstag veröffentlichte. Dass das Geld in diesem Jahr dringender benötigt wird als sonst, hat nichts mit der Euro- oder sonst einer der diversen Finanz- und Wirtschaftskrisen zu tun, die immer wieder neue Schlagzeilen produzieren. In diesem Fall werden die Spargroschen besonders willkommen sein, weil ein offenbar stolzes Sümmchen in der Kasse fehlt, das dort eigentlich noch sein sollte. Eine Bande von Kreditbetrügern soll der Stadtsparkasse mehr als eine Million Euro abgeluchst haben. Das meldete heute die regionalen Hörfunknachrichten des WDR Wuppertal. Die WZ spricht im Internet gar von einem Schaden in Höhe von 1,5 Millionen, den die Innenrevision der Sparkasse berechnet habe. Und wie ist der Betrug abgelaufen? Offenbar mit Hilfe gefälschter Personalausweise und Gehaltsbelegen.  

„Laut Staatsanwaltschaft wurden am Morgen mehrere Häuser in Remscheid durchsucht und sechs Verdächtige festgenommen", so der WDR. Dafür sei ein Spezialeinsatzkommando losgeschickt worden, auch nach Düsseldorf und Ratingen, und auch in die Vieringhauser Wohnung des 23-jährigen Hauptverdächtigen, eines Bausparkassenmitarbeiters, wie es beim RGA heißt. An dem Betrug sei „vermutlich auch eine Angestellte der Bank beteiligt gewesen“, meldete des WDR. Von der sonst so rührigen Pressestelle der Stadtsparkasse kam bisher nichts. Die Begründung lässt sich erraten: „Laufende Ermittlungen!“ Man könnte auch sagen: „Es ist viel zu peinlich!“ Auch der Wuppertaler Staatsanwaltschaft und der Polizei war der Einsatz am frühen Morgen übrigens bis jetzt keine Pressemeldung wert. Erstaunlicherweise.

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Kommentare

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Chronist am :

Der gestrige SEK-Einsatz ist heute auch Thema in der Bergischen Morgenpost. Dabei spricht das Blatt rücksichtsvoll nur von "einer Bank".

Chronist am :

Einen Tag nach der Pressemitteilung der Stadtsparkase nannte dann auch die Bergische Morgenpost Ross und Reiter.

Stadtsparkasse Remscheid am :

Laut Berichterstattung der lokalen Medien wurde am Freitagmorgen ein mutmaßliches Mitglied einer Kreditbetrügerbande von der Staatsanwaltschaft Wuppertal festgenommen. Bei vielen Kunden der Stadtsparkasse Remscheid ist der Eindruck entstanden, dass die abgebildete Sparkassengeschäftsstelle in Vieringhausen gestürmt und durchsucht worden sei. Das ist falsch. Vielmehr wurde der Hauptverdächtige, der kein Mitarbeiter der Stadtsparkasse ist, in seiner Wohnung im Stadtteil Vieringhausen festgenommen. Richtig ist, dass auch eine Sparkassenmitarbeiterin im Zusammenhang mit den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft verdächtigt wird. Diese arbeitet aber keineswegs in der Geschäftsstelle in Vieringhausen. Wo die Mitarbeiterin tatsächlich eingesetzt ist, gibt die Stadtsparkasse aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht bekannt. Sie bittet vielmehr im Sinne ihrer rund 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darum, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und niemanden unnötig zu verdächtigen. „Es kann nicht sein, dass einzelne Kolleginnen verdächtigt werden, nur weil sie in einer bestimmten Geschäftsstelle arbeiten oder urlaubsbedingt zurzeit nicht im Dienst sind“, sagt Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Remscheider Sparkasse. Leider sei das aber bereits vorgekommen. Dehnke ergänzt: „Es will wohl niemand gerne mit solchen Ermittlungen in Verbindung gebracht werden, vor allem nicht, wenn es völlig unberechtigt ist.“ Die Stadtsparkasse Remscheid betont, dass ihre Kunden in keinerlei Weise geschädigt worden seien. Auch ihr selber sei nach derzeitigem Stand kein Schaden entstanden. Bei einem Verbundpartner der Sparkasse werden derzeit noch umfangreiche Untersuchungen der dortigen Innenrevision durchgeführt. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal steht noch am Anfang ihrer Ermittlungen. Ob die Vorwürfe gegen die Sparkassenmitarbeiterin berechtigt sind, wird sich deshalb erst in einigen Wochen herausstellen. Der Stadtsparkasse Remscheid ist die lückenlose Aufklärung der Vorwürfe äußerst wichtig. Sie unterstützt die Ermittlungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten. (Pressemitteilung)

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