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J1-Vorsorgeuntersuchungen erfolgreich beworben

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Jugendliche fühlen sich im Allgemeinen fit. Außerdem scheuen sie Arztbesuche. Zurückliegende Schulentlassuntersuchungen zeigen allerdings, dass etwa jeder Siebte zum Augenarzt geschickt werden muss, acht Prozent der Jugendlichen unter Rückenproblemen leiden und jeder Zehnte allergische Symptome hat, die behandelt werden müssen. Rechtzeitige Untersuchungen sind also wichtig, um Chronifizierung und Verschlimmerungen zu verhindern. Weil aber in diesem Jahr wegen Personalknappheit die Schulentlassuntersuchungen nicht durchgeführt werden können, hat der Kinder- und Jugendmedizinische Dienst die Teilnahme an der sogenannten Jugendschutzuntersuchung - der Vorsorgeuntersuchung für Jugendliche - unterstützt. Im Zuge dieser Aktion wurden 1.157 Jugendliche kurz vor ihrem 13. Geburtstag vom Kinder- und Jugendmedizinischen Dienst angeschrieben und an die Vorsorgeuntersuchung J1 erinnert. Als Reaktion auf dieses Erinnerungsschreiben belegten später 250 Jugendliche mit einem Antwortschreiben die Teilnahme an der J1, was einer Quote von 22 Prozent entspricht.

  • Im Aktionszeitraum vom 1. Oktober 2011 bis zum 1. Juli 2012 wurde bei der Kassenärztlichen Vereinigung für Remscheid ein Plus von 60 J1-Untersuchungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Die Aktion war also erfolgreich. Die Auswertung der Rücksendungen ergab folgendes Bild:
  • Bei jedem sechsten Jugendlichen wurde ein krankhafter Befund gefunden. Jeder Dritte benötigte Impfungen.
  • Verglichen mit den Teilnehmerinnen ohne Migrationshintergrund nahmen nur halb so viel Mädchen mit Migrationshintergrund an dieser Aktion teil. Zudem wurde jedem zweiten Mädchen mit Migrationshintergrund ein krankhafter Befund bescheinigt, jedem zweiten fehlten notwendige Impfungen.
  • In der Jungengruppe mit Migrationhintergrund waren diese Unterschiede in Teilnehmer- und Befundquote nicht so deutlich feststellbar.

Als Fazit wird deutlich, dass sich für junger Menschen, die gesund sein und bleiben wollen, ein Arztbesuch auszahlt. Um Jugendliche in diesem Verhalten zu bestärken und die Aktionsteilnehmer für ihren Gang in die Arztpraxis zu belohnen, werden in diesem Jahr unter den Teilnehmern drei I-Pods ausgelost. Die Auslosung nimmt Dr. Heinz Schumacher, der ehemalige Leiter der Remscheider Kinderklinik, in Anwesenheit von Dr. Frank Neveling, dem Ärztlichen Leiter des Gesundheitsamtes, und Dr. Bärbel Janssen-Kriesel, Leiterin des Kinder- und Jugendmedizinischen Dienstes und Initiatorin des Projektes, am Dienstag, 6. November, um 15 Uhr im Gesundheitshaus an der Hastener Straße vor. (Büro der Oberbürgermeisterin)

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