Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Für jede/n der richtige Weg im Übergang Schule - Beruf

Am Dienstag fand in Remscheid die jährlich vom Jobcenter, der AG Jugendsozialarbeit und der Agentur für Arbeit durchgeführte Jugendkonferenz statt. Grundlage war der Beschluss des Ausbildungskonsens' des Landes zur Einführung eines transparenten, geschlechtersensiblen „Neuen Übergangssystems Schule – Beruf in NRW“. Hierbei gilt es, eine „auf Dauer angelegte Implementierung der Berufsorientierung in allen allgemein bildenden Schulen des Landes zu erreichen. Die dort vermittelte Allgemeinbildung muss anschlussfähig werden an die Lebens- und Arbeitswelt. Ziel der kommunalen Koordinierung ist es, ein nachhaltiges und systematisches Übergangssystem Schule – Beruf anzustoßen, erforderliche Abstimmungsprozesse zu organisieren und zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung, sowie dem gezielten Abbau der unübersichtlichen Maßnahmenvielfalt beizutragen. Im Rahmen der kommunalen Koordinierung sorgt die Kommune dafür, dass mit den regionalen Partnern ein gemeinsames Verständnis über das Zusammenwirken der Zuständigkeiten erreicht, Rollen geklärt, Absprachen und Vereinbarungen getroffen und deren Einhaltung nachgehalten werden“ (aus: Neues Übergangssystem Schule – Beruf in NRW. Zusammenstellung der Instrumente und Angebote (Arbeitspapier/Stand: 31.1.2012)).

90 Interessierte (Vertreter und Vertreterinnen der einzelnen Schulen, der Politik, Referenten und Referentinnen aus Modellkommunen sowie der Träger) trafen sich im Gemeindehaus Esche, um gemeinsam über einen sinnvollen Remscheider Weg zu diskutieren. In einem Vortrag stellte Sofia Tiemann (Leiterin des Koordinationsbüros der Referenzkommune Rheinisch-Bergischer-Kreis) zunächst exemplarisch dar, wie an dieses Thema in ihrer Kommune herangegangen und wie das Vorhaben umgesetzt wird. In der sich daran anschließenden Kritikphase hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Kritikpunkte am jetzigen Übergangssystem in einer Galerie darzustellen, um auf aktuelle Probleme aufmerksam zu machen. Darunter fanden sich Anmerkungen wie z. B.: Fehlende Nachhaltigkeit, Verbindlichkeit und Kontinuität der Angebote (und dadurch resultierend der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen), eine unzureichende individuelle Förderung, fehlende dauerhafte Finanzierung von sinnvollen Projekten (Projektitis vs. Struktur), mangelnde Transparenz der regionalen Gremien, viele Parallelstrukturen, fehlende gemeinsame Standards.

In den sich anschließenden Workshops wurden drei verschiedene Themen diskutiert und ein kurzes Zwischenfazit erarbeitet. Workshop 1 beschäftigte sich mit der Frage: „Anforderungsprofil der kommunalen Koordinierungsstelle und was soll diese Stelle machen?“. In Workshop 2 ging es um den ganz speziellen „Remscheider Weg“ mit der Frage: „Wie wünschen wir uns die Umsetzung des Programms in Remscheid?“ und im 3. Workshop ging es um die Frage: „Was können die Netzwerk- und Kooperationspartner bei der Umsetzung leisten?“ Nach dem System eines World-Cafes routierten die Teilnehmer durch die drei Workshops, um sich bei allen Themen einbringen zu können. Die Ergebnisse werden zeitnah in der AG Jugendsozialarbeit zusammengefasst und aufgearbeitet. Vorab lässt sich aber festhalten, dass die Anwesenden die Ansicht des Ausbildungskonsens, dass das neue Übergangssystem „seine vollständige Wirksamkeit nur unter der Bedingung einer umfassenden Finanzierung entfalten kann“ teilt. Ebenso lässt sich festhalten, dass Remscheid in Bezug auf das neue Übergangsmanagement viele sehr gute Ansätze bei den Schulen und den Trägern vorweisen kann.

Die Anwesenden waren sich einig, dass es wichtig ist, das neue Programm aus den bestehenden und gut zusammen arbeitenden Netzwerken heraus auf den vom Land vorgegebenen Rahmen anzupassen. Nur so kann eine optimale Koordination des Übergangs Schule – Beruf erfolgreich stattfinden. (Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie unter: www.berufsorientierung-nrw.de)

 

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!