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Ohne Sponsoren kein neues Hospiz für Schwerstkranke

Pressemitteilung des Fördervereins Christliches Hospiz Bergisches Land

Niemand möchte allein sterben. Deshalb ist es notwendig, dass sich Menschen bereit erklären, Sterbende in ihren Ängsten, Nöten und Schmerzen zu begleiten. Die Hospizbewegung hat sich dies zur Aufgabe gemacht und stellt den sterbenden Menschen in den Mittelpunkt ihres Tuns. Das stationäre Hospiz macht dort weiter, wo die ambulante Arbeit an ihre Grenzen stößt. Der einzelne „Gast“, der unheilbar kranke Mensch, steht hier im Mittelpunkt und kann die letzte Phase seines Lebens in Würde dort verbringen. Im Juni 2012 haben deshalb 25 Frauen und Männer aus den Städten Remscheid, Hückeswagen, Radevormwald und Wermelskirchen den Förderverein christliches Hospiz Bergisches Land gegründet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein stationäres Hospiz mit acht Zimmern zu errichten. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden Andreas Holthaus (Geschäftsführer Holthaus Medica),  dem 2. Vorsitzenden Prof. Dr. Artur Wehmeier (Chefarzt Sana Klinikum), dem Schatzmeister Pfr. Uwe Leicht (Geistlicher Vorsteher Stiftung Tannenhof) und dem Schriftführer Dr. Frank Neveling (Leiter Gesundheitsamt Remscheid). Sie werden von folgenden Beiratsmitgliedern unterstützt: Christel Halbach (Ambulante Hospizgruppe Remscheid), Katharina Sachser (Ambulante Hospizgruppe Wermelskirchen), Pfr. Hartmut Demski (Superintendent Ev. Kirchenkreis Lennep), Mons. Thomas Kaster(Stadtdechant Kath. Stadtdekanat Remscheid), Dr. Rainer Maus (Rechtsanwalt) und Harald Lux (Privatier).

In NRW gibt es bereits 57 stationäre Hospize, in denen Schwerstkranke ihre letzten Lebenswochen bis zum Tod verbringen können. Sie werden dabei in pflegerischer und medizinischer Sicht rund um die Uhr betreut, wenn sie es wünschen auch seelsorgerlich. Die Angehörigen haben jederzeit eine Besuchs-möglichkeit. Bei der Planung eines stationären Hospizes muss beachtet werden, dass eine solche Einrichtung unter den gleichen Auflagen errichtet wird, wie ein Alten- und Pflegeheim. Der Umbau bestehender Objekte, die nicht zu diesem Zweck errichtet wurden, scheidet demnach von vornherein aus. Geplant ist deshalb ein Neubau, der für die Bewohner des Städtevierecks gleichermaßen gut zu erreichen ist. Die Kosten für ein solches Projekt ohne Grundstückskosten werden auf 1,2 Mio € geschätzt, die komplett aus Spendenmitteln aufgebracht werden müssen. Auch für die laufenden Kosten ist mit einer Unterdeckung von 10 bis 20% zu rechnen, die ebenfalls aus Spendenmitteln finanziert werden müssen.

Neben Spenden auf das Konto 12 10 36 85 bei der StSPK Remscheid BLZ 340 500 00 wirbt der Förder-verein auch um Mitglieder, die mit 60 € pro Jahr die Arbeit unterstützen. Aufnahmeanträge sind im Internet unter www.bergisches-hospiz.de  zu finden. (Andreas Holthaus )

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Inzwischen hat der Förderverein Christliches Hospiz Bergisches Land e.V. 125 Mitglieder, darunter neben vielen engagierten Einzelpersonen auch Verbände, Gemeinden, Vereine und Institutionen. Gespendet wurden bislang von ca. 1.400 Einzelspendern mehr als 735.000 Euro, so dass dem Vereinsvorstand das große Ziel einer Investitionssumme von ca. 1.4 Millionen Euro erreichbar erscheint.

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