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Nichts Gedrucktes, dafür lieber ein mündliches Dementi

Waterbölles-Kommentar

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Ja was denn nun? Auf der einen Seite die Sportfunktionäre, die sich am Dienstag in einer Pressekonferenz Sorgen machten, dass womöglich nicht genug Geld aus dem Verkaufs des Stadiongelände in Lennep übrig bleiben könne, um damit einen neuen Sportplatz bauen zu können. Und auf der anderen Seite Stadtplaner Hans Gerd Sionnenschein, der dazu, befragt vom RGA, heute meint: “Alles Quatsch!“

Nun waren die Remscheider Sportvereine an dem „Spitzengespräch“ mit Rat und Verwaltung am vergangenen Freitag aber nicht nur durch Sportbund-Geschäftsführerin Daniela Hannemann vertreten, die darüber ein Gedächtnisprotokoll anfertigte, sondern auch durch Klaus Hartmann (LTG), Dieter Maar (FCR), Claudio Giuliano (VfL Lennep), Joachim Weber (SG Hackenberg) Dr. Ralf Flügge und Andreas Engels. Und die sollen sich in der Runde mit Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Sonnenschein und Ratsmitgliedern allesamt „verhört“ haben??

„Wer erwartet hatte, dass es anschließend“ (nach dem Gespräch im Rathaus) „eine abgestimmte Presseerklärung geben würde, sah sich enttäuscht (und wer damit erst gar nicht gerechnet hatte, sah sich in seiner Einschätzung der städtischen Öffentlichkeitsarbeit bestätigt)“, steht im Waterbölles-Bericht über die Pressekonferenz des Sportbundes. Die Vermutung, dass Oberbürgermeisterin und Stadtplaner Gedrucktes gelegentlich fürchten wie der Teufel das Weihwasser, bekommt durch ihr mündliches Dementi heute im RGA weitere Nahrung.

Und die Politik? Sie schweigt dazu! Wo bleibt eigentlich die Mitteilungsvorlage der Verwaltung an die Ratsgremien, in der die Verwaltung schwarz auf weiß sagt (Klarheit und Wahrheit!), dass es ein Designer Outlet-Center in Lennep ohne einen neuen Fußballplatz für die Lenneper Sportvereine und die Schulen nicht geben wird? Das würde den Druck aus dem Kessel nehmen, der sich nach dem „Spitzengespräch“ offensichtlich noch erhöht hat. Oder schließt die Verwaltung tatsächlich nicht aus, dass das Geld aus dem Stadionverkauf für ein Ersatzgelände wmöglich nicht ausreichen wird? Zu Klarheit und Wahrheit sollten sich übrigens auch die Ratsvfraktionen verpflichtet fühlen.

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Kommentare

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Chronist am :

"Aktueller Sachstand zum Designer Outlet Center (DOC)" lautete in der heutigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Tagesordnugspunkt 10. Kaum war er aufgerufen, war er auch schon abgehakt. Die Oberbürgermeisterin: "Es hat ein Gespräch mit den Vertretern der Sportvereine stattgefunden." - Nachfragen von Komunalpolitikern gab es nicht. Warum auch? Es gab ja nichts, worüber man hätte diskutieren können, oder?!

Jochen Hartenstein am :

Es gab allgemeine, vage Formulierungen von unserer Stadtspitze und Stadtplanung zum Sportstättenersatz in Lennep, die erst nach der Kritik des Remscheider Sportbundes präzisiert wurden. Kritische Nachfragen des Sportbundes wurden beleidigt abgetan und als "Alles Quatsch" diffamiert. Das trägt sicher nicht zu einem besseren Miteinander bei. Da noch keine klaren Vorstellungen über einen möglichen neuen Standort, über die benötigte Flächengröße, über verkehrstechnische Fragen bestehen und die Höhe der zur Verfügung stehenden Finanzmittel – zumindest dem Remscheider Sportbund - völlig unklar ist, erwartet der Remscheider Sport hoffnungsfroh das nächste Gespräch im Januar. Wir werden unsere konkreten Vorstellungen bis dahin erarbeiten und einbringen. Was macht eigentlich die Politik, die den Sport und seine gesellschaftspolitische Rolle bei jeder sich bietenden Gelegenheit in den Himmel hebt?? Sie schweigt, schweigt und schweigt - bis auf die Linken! Wer betreibt eigentlich noch Sportpolitik im Remscheider Rat? Mir scheint es so, als hätten sich die Fraktionen aus diesem wichtigen Gebiet vollständig verabschiedet; und das nicht erst seit heute! Warum sollte dies in der kommentierten Sitzung des Hauptausschusses anders gewesen sein und in den kommenden Sitzungen anders werden?

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