Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Stadtwerke untersagten Info-Aktionen der IG Metall

In den Bussen der Remscheider Verkehrsbetriebe sind alle Bürger/innen gleichermaßen willkommen. Wenn sie nicht schwarzfahren, und wenn sie kein Informationsmaterial für eine Gewerkschaft verteilen. Das bekam jetzt die IG Metall zu spüren, wie Fritz Beinersdorf, der Fraktionsvorsitzende der Linken im Rat der Stadt, gestern im Haupt- und Finanzausschuss monierte. Oberbürgermeisterin Beate Wildung und Hans Peter Meinecke, der Fraktionsvorsitzende der SPD, bestätigten die Entscheidung von Stadtwerke-Chef Dr. Thomas Hoffmann, der IG Metall derartige Aktionen an den Haltestellen und in den Linienbussen zu untersagen. Eine Entscheidung, in die „der Eigentümer nicht einzugreifen“ habe. Allerdings kündigten Wilding und Meinecke an, das Thema in der nächsten Sitzung des Aufsichtsrates ansprechen zu wollen.

(Hier die korrigierte Version)

Trackbacks

Waterbölles am : Stadtwerke untersagten Werbe-Aktion der IG Metall

Vorschau anzeigen
An den Bussen der Remscheider Verkehrsbetriebe prangten in der Vergangenheit schon die unterschiedlichsten Werbebotschaften. Nicht alle waren auf Anhieb verständlich. Aber das lag nicht in der Verantwortung der Stadtwerke, sondern in der der Auftraggeber.

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Fritz Beinersdorf am :

Lieber Lothar Kaiser, es ging nicht um das Verteilen von Informationsmaterial der IGM, sondern um werbliche Beschriftung zweier Busse und Plakatwerbung an Haltestellen. Der von Herrn Gühne in der Diskussion hergestellte Vergleich mit untersagter Wahlwerbung der WIR an Bussen ist ein anderes Kapitel. Die Industriegewerkschaft Metall ist werder eine freie Wählergemeinschaft noch eine politische Partei. Die IGM ist eine Interessenvertretung von Arbeitnehmern. Ihr sollte es immer gestattet sein, Werbung für sich zu betreiben. Es scheint dem verantwortlichen Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe nicht klar zu sein, welche Rolle Gewerkschaften in unserem Land spielen.

IG METALL REMSCHEID-SOLINGEN am :

Die groß angelegte Werbekampagne zu Betriebsratsgründungen und deren Wahlen, wurde in den letzten Zügen von den Stadtwerken Remscheid ausgebremst. Hier geht es um die plakative Beschriftung von zwei Linienbussen der Remscheider Verkehrsbetrieben auf deren Heck. Und dies alles in "letzter Minute", obwohl zuvor grünes Licht gegeben wurde, stoppte der Prokurist des Verkehrsbetriebes Herr Dipl.-Ing. Peter Seitz, die Beschriftung der Busse. Nach seiner Ansicht hätte diese Kampagne eine politische Aussage. Dies sei eine (Zitat aus der E-Mail): „ ...Politisch-, kirchlich- oder unsittlich orientierte Werbung ...“ (Zitat Ende) Selbst Telefonate zwischen dem Bevollmächtigten der IG Metall Remscheid-Solingen Marko Röhrig und dem Geschäftsführer Herrn Dr. Hoffmann blieben da erfolglos. Dieser schlug sogar vor, Wörter aus der Kampagne zu streichen, damit er diese freigeben könne. Dies gleicht aber einer Zensur und würde zudem die Kampagne entkräften. Selbst das Argument seitens der IG Metall, dass die Stadtwerke auch für fragwürdige Leiharbeitsfirmen Werbung fährt, aber Kampagnen der Arbeitnehmervertreter gestoppt werden, blieben ohne Kommentar und es wurde darüber hinweg gegangen. Bis dato blieben alle Versuche erfolglos. Anscheinend mögen die Remscheider Stadtwerke Betriebsräte und Mitbestimmung genauso wenig, wie das Geld für die Werbung der IG Metall. Übrigens: In der Nachbarstadt Solingen, wo die Kampagne ebenso läuft, gab es hingegen keine Probleme.

Lothar Kaiser am :

Danke für die Klarstellung durch Fritz Beinersdorf und die heutige Pressemitteilung der IG Metall. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich mich auf eine Berichterstattung über die gestrige Haupt- und Finazausschusssitzung überhaupt eingelassen habe. Der (Musik-)Lärm der kurz zuvor eröffneten Eisbahn war derart laut, dass im hinteren Teil des Saales bei den Zuhörern manche Wortmeldungen von Ausschussmitgliedern nicht oder nur bruchstückhaft ankamen. Aber das schien diese nicht zu stören. Es wäre besser gewesen, die Oberbürgermeisterin hätte die Sitzung kurzerhand in den Großen Sitzungsssaal verlegt. Denn eine knackende Lautsprecheranlage ist manchmal besser als gar keine.

Wolfgang Rau am :

Lieber Herr Kaiser, ich schätze als zugezogener Wuppertaler ja die historischen Dokumentationen in Waterboelles. Vielleicht sollten Sie zusätzlich auch "politische Bildung" über die historischen Zusammenhänge der Sozialpartnerschaft in Deutschland und Remscheid anbieten und dann die Geschäftsführung der Stadtwerke Remscheid per Mail von jeder neuen Folge in Kenntnis setzen. Bildungsdefizite sind ja eigentlich immer aufzuarbeiten. Vielleicht bleibt uns dann zukünftig ein solcher skandalöser Boykott erspart.

Hans Werner Degiorgio am :

Sehr geehrter Herr Rau, ich glaube nicht das eine politische Weiterbildung in diesem Fall helfen würde. Denn dazu müsste man lernwillig und lernfähig sein. Ich weiß nicht warum, aber das Lied von Franz Josef Degenhardt “ Spiel nicht mit den Schmuddelkindern “ ist mir plötzlich in den Sinn gekommen.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!