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Stadtwerke untersagten Werbe-Aktion der IG Metall

An den Bussen der Remscheider Verkehrsbetriebe prangten in der Vergangenheit schon die unterschiedlichsten Werbebotschaften. Nicht alle waren auf Anhieb verständlich. Aber das lag nicht in der Verantwortung der Stadtwerke, sondern in der der Auftraggeber. Der nachfolgenden Pressemitteilung der IG Metall ist zu entnehmen, dass die Stadtwerke sich (erstmalig wohl) dazu entschlossen haben, eine Werbung aus inhaltlichen Gründen abzulehnen. Zitat: „Die groß angelegte Werbekampagne zu Betriebsratsgründungen und deren Wahlen wurde in den letzten Zügen von der Stadtwerke Remscheid ausgebremst. Hier geht es um die plakative Beschriftung von zwei Linienbussen der Remscheider Verkehrsbetrieben auf deren Heck. Und dies alles in "letzter Minute", obwohl zuvor grünes Licht gegeben wurde, stoppte der Prokurist des Verkehrsbetriebes, Herr Dipl.-Ing. Peter Seitz, die Beschriftung der Busse. Nach seiner Ansicht hätte diese Kampagne eine politische Aussage. Dies sei eine (Zitat aus der E-Mail): „ ...Politisch-, kirchlich- oder unsittlich orientierte Werbung ...“ (Zitat Ende) Selbst Telefonate zwischen dem Bevollmächtigten der IG Metall Remscheid-Solingen Marko Röhrig und dem Geschäftsführer Herrn Dr. Hoffmann blieben da erfolglos. Dieser schlug sogar vor, Wörter aus der Kampagne zu streichen, damit er diese freigeben könne. Dies gleicht aber einer Zensur und würde zudem die Kampagne entkräften. Selbst das Argument seitens der IG Metall, dass die Stadtwerke auch für fragwürdige Leiharbeitsfirmen Werbung fährt, aber Kampagnen der Arbeitnehmervertreter gestoppt werden, blieben ohne Kommentar und es wurde darüber hinweg gegangen. Bis dato blieben alle Versuche erfolglos. Anscheinend mögen die Remscheider Stadtwerke Betriebsräte und Mitbestimmung genauso wenig, wie das Geld für die Werbung der IG Metall. Übrigens: In der Nachbarstadt Solingen, wo die Kampagne ebenso läuft, gab es hingegen keine Probleme.( Siehe das Plakat der IG Metall, das der Waterbölles untenstehend kostenfrei als Werbung veröffentlicht hat)

Im Haupt-. Und Finanzausschuss hatte Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender der Linken, am vergangenen Donnerstag den Vorfall angesprochen, sich aber gegen den (Musik-)Lärm von der Eisbahn auf dem Rathausplatz nicht durchsetzen können, weshalb der Waterbölles das Problem zunächst anders verstanden hatte. Deshalb an dieser Stelle der Bericht in „Zweitauflage“. Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Hans Peter Meinecke, der Fraktionsvorsitzende der SPD, hatten in der Sitzung die Entscheidung von Stadtwerke-Chef Dr. Thomas Hoffmann, der IG Metall bestätigt, in die „der Eigentümer nicht einzugreifen“ habe. Allerdings kündigten Wilding und Meinecke an, das Thema in der nächsten Sitzung des Aufsichtsrates ansprechen zu wollen.

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Waterbölles am : Stadtwerke untersagten Info-Aktionen der IG Metall

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In den Bussen der Remscheider Verkehrsbetriebe sind alle Bürger/innen gleichermaßen willkommen. Wenn sie nicht schwarzfahren, und wenn sie kein Informationsmaterial für eine Gewerkschaft verteilen. Das bekam jetzt die IG Metall zu spüren, wie Fritz Beiner

Kommentare

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Hans Werner Degiorgio am :

Nachdem wir ja jetzt wissen , wie dieses erschröckliche, hochbrisanzpolitische Werbebanner aussehen sollte, kann jeder beurteilen, wie politisch diese Werbung sein solltet. Wie heist es doch so schön, jeder blamiert sich so gut wie er kann.

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