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Die Pestalozzischule wird zum 1. August 2013 aufgelöst

Die städtische Pestalozzischule an der Leverkuser Straße, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, wird zum Schuljahr 2013/2014 (1.8.2013), schrittweise aufgelöst. Diesem Vorschlag stimmte am Donnerstag nach dem Schulausschuss auch der Haupt- und Finanzausschuss zu und beauftragte die Verwaltung, das erforderliche Genehmigungsverfahren nach dem Schulgesetz NRW einzuleiten sowie bis zum Herbst 2013 die sich hieraus ergebenden räumlichen, sächlichen und finanziellen Auswirkungen darzustellen. Hintergrund: Im zurück liegenden Schuljahr 2010/2011 hatte die Pestalozzischule mit 146 Schülerinnen und Schülern nur noch knapp den gesetzlichen Mindestwert von 144 Schülerinnen und Schüler erreicht. Im Schuljahr 2011/2012 lag die Gesamtschülerzahl bei 126 und im aktuellen Schuljahr liegt sie 115. Damit entspricht die Pestalozzischule, so die Verwaltung ikn ihrer Beschlussvorlage, „nicht mehr der gesetzlichen Mindestgröße einer Förderschule Lernen‘.“ Sie geht nach der prognostischen Schülerzahlentwicklung und der vom Land angestrebten Umsetzung der schulischen Inklusion davon aus, dass die Schülerzahlen an den Förderschulen, konkret im Bereich „Lernen“, weiter sinken werden. Da die Pestalozzischule die Mindestschülerzahl von 144 Schülerinnen und Schülern dauerhaft unterschreiten werde, bestehe seitens der Stadt Handlungsbedarf.

Am 29. August war die Situation mit der Schulaufsicht und der Schulleitung besprochen worden. Resultat: „Zur Sicherung einer kontinuierlichen Beschulung künftiger Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt ‚Lernen‘ können aus schulfachlicher Sicht an der Pestalozzischule mit sofortiger Wirkung keine Schülerinnen und Schüler mehr in die Eingangsklassen aufgenommen werden. An der Karl-Kind-Schule sind ausreichend Plätze … vorhanden.“ Noch nicht zu beziffern seien die zusätzlichen Kosten der Schülerbeförderung, die sich daraus für die Stadt Remscheid ergeben. Dem stehen bei endgültiger Schließung der Schule Einsparungen von Personal- und Sachkosten (Schulhausmeister/in, Schulbüro, etc.) gegenüber. Was künftig mit den Räumen der Pestalozzischule genutzten Schulraumes an der Leverkuser Straße und in der Dependance Kreishaus geschehen soll, will die Verwaltung der Politik im Herbst 2013 vorschlagen. (Mit der Zustimmung des Rates am 17. Dezember zum Beschluss des Hauptausschusses ist zu rechnen. Einzig Fritz Beinersdorf von den Linken stimmte am Donnerstag dagegen, weil er die Inklusion „noch nicht in allen Schulen für gegeben hält“.)

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„Die vollständige Auflösung der städtischen Pestalozzi-Schule, Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, erfolgt zum Schuljahresende 2013/2014 (31.7.2014). Für die Schülerinnen und Schüler der noch bestehenden Klassen der Pestalozzischule werden entsprechende Schulplätze an der Städt. Förderschule Karl-Kind Remscheid, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, zur Verfügung gestellt. Die bisherige Dependance der Pestalozzischule im Gebäude Kreishaus, Kölner Straße 82, wird ab dem Schuljahr 2014/2015 als Dependance der Karl-Kind-Schule geführt.“ Es gelte, die von den Förderschulen aufgebauten und entwickelten Netzwerke und qualifizierten Angebote im Bereich „Schule-Beruf“ insbesondere für die Schülerinnen und Schüler der „oberen“ Jahrgänge zu erhalten (ca. 100 Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule). Eine besondere Herausforderung für die Lehrerinnen und Lehrer und die Schulgemeinden stelle die Verbindung der unterschiedlichen Schulprogramme beider Schulen sowie die Zusammenführung der Kollegien dar; dies sei für alle Beteiligten mit viel Arbeit verbunden. „Die Lehrerkollegien der Pestalozzischule und der Karl-Kind-Schule wurden von der Verwaltung gemeinsam mit der örtlichen Schulaufsicht über die beabsichtigte schulorganisatorische Maßnahme informiert. Beide Kollegien haben ihre Unterstützung zugesagt.“ (Beschlussvorschlag der Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport am 2. Oktober.)

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