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Politik hegt Zweifel am Sinn von Etat-Prüfung für 212.000 €

Für Prüfungen der städtischen Haushaltswirtschaft in den Jahren 2009 bis 2012 durch Mitarbeiter der Gemeindeprüfanstalt (GHPSA) muss die Stadt Remscheid insgesamt 212.000 € außerplanmäßig bereitstellen. Die Prüfungen sollen nach Ankündigung der GPA kurzfristig beginnen. Die GPA geht bei ihren Prüfungen in Kommunen von der Größe Remscheids von 350 Tagewerken und einem Tagessatz von 550 € sowie einer Reisekostenpauschale von 48,50€/Tag aus. „Frühere Prüfberichte der GPA haben uns beim Sparen nicht weitergeholfen“, bezweifelte Wieland Gühne von der W.i.R. die Sinnhaftigkeit der Prüfungen. Die Verwaltung hielt entgegen, dass die Stadt dazu gesetzlich verpflichtet sei. Klaus Peter Listner, der Leiter des städtischen Rechnungsprüfungsamtes, zeigte gleichwohl für die Zweifel der Politik Verständnis: “Die Frage, was uns das bringt, ist berechtigt. Und wir werden sie stellen!“

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