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Bahnhofsprojekt: Mehrkosten sind wahrscheinlich

„Die Vertragswerke liegen nun in endgültiger Form vor“, schrieb Baudezernent Helmut Kennepohl dem Hauptausschuss des Rates der Stadt. Und weiter: Die RGI (Anm.: die das Bahnhofsprojekt realisieren soll) werde sich an Mehrkosten für die Allastenbeseitigung auf dem Bahnhofsgelände  sowie an den Kosten für Ver- und Entsorgung, die über Hausanschlüsse hinausgehen, nicht beteiligen. Wermutstropfen Nr. 2: Die Verlegung von Bahngleisen wird ein Mehrfaches dessen kosten, was bisher in den Wirtschaftsplänen veranschlagt wurde. Darüber wird die Stadt am 5. April mit Vertretern des Städtebauministeriums NRW uzd der Bundeseisenbahngesellschaft sprechen. Kennepohl:  „Erst danach kann eine endgültige Aussage darüber getroffen werden, ob und in welcher Höhe Mehrkosten auf das Projekt zukommen“. Schrieb’s als Tischvorlage für die heutige Hauptausschuss-Sitzung und ging bis zum 31. März in Urlaub. Die Ausschussmitglieder waren „not amused“.

Gewiss, nicht alles kann von langer Hand vorbereitet werden. Auch nicht im täglichen Miteinander von Verwaltung und Kommunalpolitik. Insofern hätten die Ausschussmitglieder dem Dezernenten auch einen Vorwurf machen können, wenn er sie vor Urlaubsantritt nicht über den Stand der Dinge informiert hätte. Doch es war nicht Kennepohls erste Tischvorlage gewesen (erst vor wenigen Tagen bescherte er der Bezirksvertretung Alt-Remscheid in Sachen „ Autos auf der Alleestraße“ ein solches „Eilpapier“). Und für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Peter Meinecke war die heutige Tischvorlage damit einfach eine zuviel. „Immer wieder und immer Tischvorlagen aus dem Baudezernat“, grantelte er und erklärte sich im Namen seiner Fraktion außerstande, hier und jetzt und nach nur kurzer interner Beratung dazu qualifiziert Stellung zu nehmen. „Da muss sich in Ruhe einlesen. Und die Zeit hatten wir nicht“. Und Wieland Gühne von der W.I.R. gab ihm recht. Zumal es „keine kleinen Summen sind, die da ausgegeben werden sollen. Das bedarf der Erläuterung“.

Ob die Fraktionen die bis zu ihren internen Besprechungen vor der nächsten Ratssitzung am 4. April nachgeliefert bekommen, hängt nun vom Sozialdezernenten Burkhard Mast-Weisz ab. Er ist die „Urlaubsvertretung“ für den Kollegen Baudezernent. Seine Freude darüber dürfte sich in engen Grenzen halten...

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