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Verkehrsverbund Rhein-Ruhr mit Sozialticket zum 1. Januar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zum 1. Januar 2013 führt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr flächendeckend das SozialTicket („meinTicket“) im Tarifsystem ein. Mit dem SozialTicket werden Menschen zum kleinen Preis in ihrem Wohnort mobil. Mit dem SozialTicket sind im jeweiligen Geltungsraum rund um die Uhr alle Linienbusse, S-Bahnen, RB- und RE-Linien sowie Straßen- und U-Bahnen für die täglichen Erledigungen nutzbar. Das SozialTicket können Personen bekommen, die eine der folgenden Unterstützungen erhalten:

  • Arbeitslosengeld II und Sozialgeld nach dem SGB II,
  • Sozialhilfe bzw. Grundsicherungsleistung im Alter und bei Erwerbsminderung außerhalb von Einrichtungen nach dem SGB XII (3. und 4. Kapitel SGB XII),
  • Wirtschaftliche Leistungen nach dem SGB VIII für junge Erwachsene,
  • Wohngeld nach dem WoGG,
  • Regelleistung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz,
  • laufende Leistung der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz.

Das SozialTicket besteht aus einem Berechtigtenausweis (inkl. Kunststoffhülle) und einer Monatswertmarke in der Preisstufe A. Berechtigtenausweis und Monatswertmarke sind nur in Verbindung mit dem Personalausweis beziehungsweise einem anderen amtlichen Lichtbildausweis bei Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln gültig. Das SozialTicket kostet 29,90 Euro im Monat und gilt als Fahrberechtigung in der Preisstufe A. Es wird persönlich auf den Berechtigten ausgestellt und kann nicht auf andere Personen übertragen werden. Zusätzlich können Berechtigte in ihrem Geltungsraum montags bis freitags ab 19 Uhr, ganztägig an Wochenenden, gesetzlichen Feiertagen sowie am 24.12. und 31.12. in den Bussen und Bahnen gemeinsam mit bis zu drei Kindern unter 15 Jahren unterwegs sein. Mit einem ZusatzTicket kann die Gültigkeit des SozialTickets ausweitet werden: Berechtigte können dann entweder über den eigentlichen Geltungsraum des Tickets hinaus fahren oder ein Fahrrad mitnehmen. Was müssen Sie tun, um das SozialTicket zu erhalten? Sie sprechen unter Vorlage des aktuellen Leistungsbescheides und Ihres Lichtbildausweises im MobilCenter der Stadtwerke Remscheid vor. Dort erhalten Sie den zeitlich begrenzten Berechtigtenausweis. Bitte beachten Sie, dass der Berechtigtenausweis mit Gültigkeit ab dem 1.1.2013 frühestens ab dem 17.12.2012 ausgestellt werden kann. Die jeweils für einen Monat gültige Wertmarke können Sie in den KundenCentern und Vertriebsstellen der Verkehrsunternehmen, den Reisezentren der Deutschen Bahn sowie den Ticketautomaten erwerben. (Büro der Oberbürgermeisterin)

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Kommentare

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Kreisverbandes DIE LINKE.Remscheid am :

Die schwarz-gelbe Landesregierung will das Sozialticket schrittweise wieder abschaffen. Das teilte Verkehrsminister Henrik Wüst (CDU) am Mittwoch (22.11.2017) im Verkehrsausschuss des Landtags mit. Das Land zahlte zuletzt 40 Millionen Euro als Zuschuss. Die Monatstickets waren 2011 eingeführt worden und sollten Menschen mit geringem Einkommen zu Gute kommen. Im VRR kostete ein Sozialticket 37,80 Euro, z.Z. schon 3,72 Euro mehr als im in Hartz IV-Satz für Verkehr vorgesehen. Für Partner, Kinder und Jugendliche ist der Satz noch viel geringer. Ist das Sozialticket abgeschafft, können sich die Ärmsten der Armen Mobilität nicht mehr leisten. Ein Monatsticket kostet dann 59,65 Euro. Axel Behrend, Sprecher DIE LINKE KV Remscheid, kommentiert die Entscheidung der Landesregierung wie folgt: „CDU und FDP betreiben damit eine Politik gegen die schwächsten der Gesellschaft. Diese Entscheidung ist ein Armutszeugnis. Irgendwie erinnert mich diese Entscheidung an Marie-Antoinette: ‚Wenn sie kein Geld für ein Busticket haben! Sollen sie sich doch ein Auto kaufen.‘ Ich denke, dass die Sozialpolitiker vor Ort, der Landesregierung ein klares „So nicht“ entgegen setzen müssen. Mobilität ist nicht nur für die Grundversorgung des täglichen Lebens wichtig, Sie ermöglicht vor allem auch Teilhabe an allen gesellschaftlichen Aktivitäten.“

SPD Remscheid am :

Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der Remscheider SPD und Mitglied in der Verbandsversammlung des VRR, ist schockiert: „Seit vier Jahren sorgt das SozialTicket des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) für Mobilität zum kleinen Preis. Fällt der Landeszuschuss an den VRR weg, entfällt auch das günstige Ticket für Menschen mit geringem Einkommen. Jetzt zeigt die neue mitte-rechts Regierung ihr wahres Gesicht: Ein Gesicht der sozialen Kälte. Die schrittweise Reduzierung des Zuschusses ist eine Beerdigung erster Klasse. In den Gremien des VRR diskutieren wir bereits seit langem über das Sozialticket. Denn inzwischen nutzen über 300.000 Menschen in ganz NRW dieses Angebot. Der beim Start eingeplante Zuschuss war jetzt schon zu gering. Preiserhöhungen zu Lasten von Menschen mit geringen Einkommen hat die SPD-Fraktion im VRR immer abgelehnt. Lothar Sill, SPD und Vorsitzender im Sozialausschuss: „Sollte es zur Abschaffung des SozialTickets kommen, wären die Menschen betroffen, die ohnehin aufgrund ihres geringen Einkommens auf jegliche Unterstützung angewiesen sind. Die nordrhein-westfälische CDU sollte sich schämen, solch eine unsozial und unchristliche Entscheidung zu fällen.“ Mit der heutigen Anfrage möchte die SPD Ratsfraktion wissen, welche Auswirkung das Aus für das Sozialticket für die Remscheiderinnen und Remscheider und die Stadtwerke Remscheid hat.

SPD Remscheid am :

SPD Remscheid Die SPD-Fraktion bittet in der Sitzung des Rates am 30. November um Beantwortung nachfolgender Fragen: 1. Wie viele Remscheiderinnen und Remscheider sind derzeit auf das SozialTicket angewiesen, um mobil zu sein? 2. Wie wird sich der zurückgehende Landeszuschuss auf die Preisgestaltung auswirken? 3. Werden die Stadt Remscheid oder die Stadtwerke Remscheid direkt oder indirekt durch die Entscheidung der Landesregierung ggf. stärker belastet? 4. Gibt es aus Sicht der Stadt Remscheid und der Stadtwerke Remscheid ein alternatives Angebot, um hilfebedürftige Menschen nicht von der Mobilität auszuschließen? Das Land zahlte zuletzt 40 Millionen Euro als Zuschuss. Dieser Betrag soll 2018 reduziert, ein Jahr später halbiert und 2020 schließlich ganz gestrichen werden. Mit dem SozialTicket des VRR sind Menschen zum kleinen Preis seit dem 1. Januar 2013 in Remscheid mobil. Das SozialTicket kostet 37,80 EUR im Monat und gilt als Fahrberechtigung in der Preisstufe A. Es wird persönlich auf den Berechtigten ausgestellt und kann nicht auf andere Personen übertragen werden. Die Abschaffung des SozialTickets für Busse und Bahnen geschieht auf den Rücken derjenigen, die tagtäglich genug zu kämpfen haben. So eine Politik nur für diejenigen, die es sich leisten können, ist unsozial und unchristlich. Die nordrhein-westfälische CDU sollte sich für diese Entscheidung schämen. An Geld ist doch offensichtlich kein Mangel, wenn man an die vielen neuen Beamtenstellen in den schwarz-gelben Ministerien denkt.

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