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Verkehrsverein schaltet die Beschwerdekommission ein

Klaus Kreutzer, der Vorsitzende des Verkehrs- und Fördervereins Lennep e.V. Foto: Lothar Kaiser

Die Kündigung des Pachtvertrages durch die Stadt Remscheid will der Verkehrs- und Förderverein Lennep nicht hinnehmen. Am 6. Dezember hatte Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein im Haupt- und Finanzausschusses erklärt: „Die Verkaufsverhandlungen über den Kiosk am Bismarckplatz werden nicht fortgeführt!“ Und er hatte das mit der Ankündigung verbunden, den Pachtvertrag über das Gelände an der Trecknase, auf der der Verein eine Werbetafel unterhält, zu kündigen. Das ist inzwischen geschehen. Der Brief der Stadt trägt das Datum vom 12. Dezember und die Unterschrift Sonnenscheins. Darin heißt es: „Sehr geehrter Herr Kreutzer,. in obiger Angelegenheit erkläre ich hiermit im Namen der Stadt Remscheid, vertreten durch die Oberbürgermeisterin, dass der vorbezeichnete Pachtvertrag mit dem Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. fristgemäß, d.h. mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende, gekündigt wird (…). Das Pachtverhältnis endet damit zum 31 März 2013.“ Auf den Anspruch gegen den Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V., die auf dem Grundstück errichtete Werbeanlage wieder zu entfernen (Ziff. 5 Abs. 2S.2 des Pachtvertrags), werde verzichtet, heißt es in dem Brief weiter Dem Verein stehe es frei, die Werbeanlage zu entfernen oder auf dem Grundstück zu belassen. Bei einem Verbleib der Werbeanlage auf dem Grundstück gehe diese mit Ablauf des Pachtverhältnisses „entschädigungslos in das Eigentum der Stadt Remscheid über.“

Klaus Kreutzer, der Vorsitzende des Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V., hat darauf mit einer Beschwerde reagiert, die gestern schriftlich an die „Beschwerdekommission“ als Unterausschuss des Haupt- und Finanzausschusses gerichtet hat. Der Brief hat folgenden Wortlaut:

Baudezernent Helmut Kennepohl und Klaus Kreutzer vor zehn Jahren.„Sehr geehrte Damen und Herren, mit Pachtvertrag, letzte Änderung vom 15.8.2005, … hat die Stadtgemeinde Remscheid dem Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. das Grundstück an der Trecknase - Parzelle Flur 20, Flurstück 139 überlassen. Zweck der Überlassung war der Wunsch des Vereins, dort eine Werbetafel aufzustellen, um auf Aktionen in Lennep hinzuweisen. Die Werbetafel wurde mit Spendenmitteln realisiert. Der Wert der Investition beläuft sich incl. Architektenleistungen, Baustatik, Baugenehmigungsanträgen, Genehmigungsgebühren auf ca.12.000 Euro. Der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. ist Eigentümer und Betreiber der Anlage. Es sollte kein Pachtzins in Geld entrichtet werden. Der Verein wurde aber verpflichtet das Grundstück zu pflegen, den dort befindlichen Rasen zu schneiden und die Grünanlagen wie Hecken und Bäume in Ordnung zu halten. Der jährliche Aufwand für den Verein durch Beauftragung von Fremdfirmen, inklusive einer Haftpflichtversicherung beläuft sich auf ca. 1000 bis 1.200 Euro. So hat der Verein für Pflege und Reinigung seit der ersten Inbetriebnahme im Jahre 2003 in dieses Projekt rund 10.000 bis 12.000 Euro aufgewendet"

Klaus Kreutzer zu den Bildern: "Wie sich die Zeiten ändern. Am 2. Oktober 2002 um 13.04 Uhr griff Baudezernent Helmut Kennepohl selbst zum Spaten, um den Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. zu unterstützen, eine Werbe- und Informationstafel an der Trecknase aufzustellen. Am 30.11.2002 um 12:50 Uhr war es dann soweit. Der Verein ließ großes Gerät auffahren, um das Bauwerk (eine großzügige Spende von K.U. Steinhaus), auf die zuvor erstellten Fundamente aufzustellen. So steht es in der Chronik des Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V., die aus heutiger Sicht nur mit ungewissem Ende fortgeschrieben werden könnte. Denn: Genau zehn Jahre später ist es der ehemalige Abteilungsleiter des Baudezernenten, der sich für ein Ende der Erfolgsgeschichte mächtig ins Zeug legt. Der Verein hofft aber zuversichtlich mit Hilfe der Politik das Vorhaben noch stoppen zu können.“ Vorsorglich will Klaus Kreutzer schon einmal bei Helmut Kennepohl anfragen, ob er auch bei der Demontage hilft, wenn es denn bei der Kündigung bleiben würde.

Bisher war es üblich, den Vereinen in Lennep, die gemeinnützig sind, die Werbetafel kostenfrei zu überlassen. So konnten die Freiwillige Feuerwehr in Lennep, die Karnevalsgesellschaft mit dem Rosenmontagszug, das Winzerfest, die Aktion „Tischlein deck dich", der Verein Lennep Offensiv (nicht gemeinnützig) mit dem Altstadtfest und die Aktionsgemeinschaft „Bühnenbeirat“ mit der Veranstaltungsreihe „Lenneper Sommer" das Transparent über mehrere Monate kostenlos nutzen.

Der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. ist vom Finanzamt - zuletzt mit Körperschaftssteuerbescheid vom 23.10.2012 als gemeinnützig anerkannt. Dies hat verschiedene Konsequenzen zur Folge, die der Verein einhalten muss. Da der Verein keine Finanzmittel aus dem ideellen Bereich (Mitgliedsbeiträge) für den kommerziellen Bereich verwenden darf, muss eine Trennung erfolgen. Die Deckung der Kosten, die das Transparent verursacht, muss in dem Wirtschaftsbereich des Vereins erzielt werden. Daher wurde über eine Lösung nachgedacht, die den Forderungen des Finanzamtes entspricht und nicht die Gemeinnützigkeit des Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. gefährdet. Das Ergebnis ist der in der Anlage beigefügte Vertragsentwurf. Um den finanziellen Möglichkeiten der gemeinnützigen Vereine Rechnung zu tragen wurde hier ein Abschlag von 50 vom hundert vorgenommen, der aber auch noch verhandelbar ist, sofern dies im Einzelfall eine unbillige Härte für den Werbenden darstellen sollte.

Außer den zu deckenden laufenden Kosten muss auch noch eine Ansparrücklage für die Instandhaltung der Anlage gebildet werden, Darüber hinaus plant der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. die auf der Parzelle stehenden Bäume in der Weihnachtszeit festlich zu beleuchten. Alleine dafür verlangt die EWR für einen Hausanschluss einen Betrag in Höhe von 1.780 Euro, Ein Verteilerschrank schlägt zusätzlich nochmals mit 1000 Euro zu Buche. Mit der Installation von Lampen in den Bäumen müssen wir mit Ausgaben von 4000 Euro rechnen, die nicht aus Mitgliedsbeiträgen (€ 25/ Jahr und Mitglied) entnommen werden dürfen. Vor diesem Hintergrund hat sich nun ein sehr lauter und aus unserer Sicht unfairer Protest in Lennep unter einigen Vereinen, die sich im sogenannten Bühnenbeirat organisieren, entwickelt. Herr Sonnenschein hat sich dieser Bewegung in Form als Leiter des ZD 0.12 angeschlossen. Mit Emailschreiben vom 12. Dezember 2012 hat er dem Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. angekündigt, den Pachtvertrag „in Kürze" kündigen zu wollen. Er kündigt weiter an, sowohl mit dem Bühnenbeirat als auch mit dem Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. „Verhandlungen" aufnehmen zu wollen.

Wir sehen in dem gesamten Verfahren einen Akt der Willkür. Dem Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. sind zu keinem Zeitpunkt von der Stadtgemeinde Remscheid Missstände bei der Erfüllung des Vertrages aufgezeigt worden. Unser Verein ist auch nie über einen Mangel angesprochen, geschweige denn abgemahnt worden. Es drängt sich der Eindruck auf, dass hier jedes Augenmaß verlorengegangen ist Warum tauchen diese Diskussionen zu dem Zeitpunkt auf, als an dem Transparent die Botschaft der Petenten des Bürgerbegehrens aufgehängt wurde: „Hände weg vom Kirmesplatz"?

Ich bitte den Ausschuss, sich der Problematik anzunehmen und den Einfluss geltend zu machen, damit die Kündigung zurückgenommen wird. Lennep braucht diesen Streit nicht, der auch noch von einem städtischen Angestellten geschürt und moderiert wird.

Für eine persönliche Erläuterung steht der Vorsitzende des Vereins den Ausschussmitgliedern jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V.

Klaus Kreutzer, Vorsitzender

Trackbacks

Waterbölles am : Keine Lust auf „Zickenkrieg der Vereine" um Werbetafel

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„Verkehrsverein schaltet die Beschwerdekommission ein“, titelte er Waterbölles am 20. Dezember 2012. Zuvor hatte Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein die Ratsfraktionen davon in Kenntnis gesetzt, dass die Stadt Remscheid den Pachtvertrag mit dem Verkehrs- u

Kommentare

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Klaus R. Schmidt am :

Zum Thema "Lennep braucht diesen Streit nicht" erinnere ich mich spontan an ein Protokoll des ZD Stadtentwicklung und Wirtschaft vom 13.12.2010 der Arbeitsgruppe Kultur, Sport und Historie vom damaligen Runden Tisch Lennep und zitiere: "Die Anwesenden sind sich dahingehend einig, dass es ein großer Vorteil für zukünftige Aktionen und Veranstaltungen für Lennep wäre, wenn die verschiedenen Vereine ihre Unternehmungen aufeinander abstimmen, Aktivitäten und Ideen bündeln und sich gegenseitig unterstützen". Unterzeichnet von Hans-Gerd Sonnenschein. Dieser gleiche städtische Amtsleiter treibt genau zwei Jahre später mit seiner Kündigung einen Keil in diese allmählich zusammenwachsende Lenneper Runde, was auch immer ihn dazu bewogen haben mag. Vieles spricht für einen Akt der Willkür. Warum und woher nimmt der Protagonist (Hauptaufgaben: Planverfahren, Flächennutzungsplan, Beteiligungsverfahren, Bebauungspläne, Rahmenplanungen, DOC Remscheid, integriertes Stadtentwicklungsprojekt, Stadtumbau West, Sanierungsmaßnahmen u.a.) eigentlich die Zeit, sich persönlich um eine Werbetafel zu kümmern? Wer oder was steckt dahinter, und wie lautet das Ziel? Lennep erleidet Schaden! Ehrenamtler werden beschädigt.

Chronist am :

Zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 24. Januar hat die Fraktion der Linken darauf aufmerksam gemacht, dass Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein, Leiter des Zentraldienstes Stadtentwicklung und Wirtschaft, im März 2013 in den Ruhestand geht. Fraktikonsvorsitzender Fritz Beinersdorf: "Die Fraktion DIE LINKE hätte gerne gewusst, wie die Nachfolge dieser für die Stadt nicht ganz unwichtige Position geregelt wird." Dem Waterbölles hat ein Vögelchen gezwitschert, dass Hans Gerd Sonnenschein für eine geraume Zeit noch einen Beratervertrag erhält.

Wolfgang Rau am :

Da wird doch hoffentlich aus Düsseldorf eine sofortige Sonnenfinsternis verordnet.

Gunther Brockmann am :

Da aus meiner Sicht einige Passagen dieses Schreibens nicht der Realität entsprechen, bedarf es meiner Meinung nach einer Richtigstellung. Als langjähriges Beiratsmitgliedes des Verkehrs- und Förderverein Lennep kann ich Ihnen nur mitteilen, dass es richtig ist, dass einige Vereine (Feuerwehr Lennep und LKG) die Werbetafel kostenlos nutzen konnten. Dies hing aber damit zusammen, da deren Funktionsträger zeitgleich Vorstands- oder Beiratsmitglieder im Verkehrs- und Förderverein Lennep waren bzw. noch sind. Wie mit anderen Vereinen, abgesehen von Lennep Offensiv, verfahren wurde, ist mir erst durch die Mitarbeit im Bühnenbeirat Anfang 2012 bekannt geworden. Auch ein Vertragsentwurf war mir bis dato nicht bekannt. Diese Informationen erhielt ich dann von anderen Mitgliedern, der im Bühnenbeirat vertretenen Vereinen, als ich den Vorschlag unterbereitet hatte, dass für den Lenneper Sommer 2012 auf der Werbetafel ein Banner aufgehangen werden sollte, um auf diese neue Veranstaltungsreihe hinzuweisen. Auf diesen Vorschlag gab es sofort heftige Proteste, da einige Vereine schlechte Erfahrung damit gemacht hatten. Anfragen an den Verkehrs- und Förderverein Lennep wurden entweder nicht beantwortet oder es wurde kommentarlos der besagte Vertragentwurf zugesandt, ohne einen Hinweis auf einen Abschlag oder Verhandelbarkeit des Preises. Da dieser Vertrag vorsah, dass für einen Monat 490 EURO verlangt wurden, war dies für einige Vereine, auch wenn die Werbetafel nur zeitlich anteilig genutzt worden wäre, zu teuer. Zwei Vereine waren aber nachweislich bereit auch diesen Preis zu zahlen. Zum Vergleich: Das Sportamt nimmt am Ballfangzaun des Röntgenstadions für eine Woche keine 20 EURO, was aus meiner Sicht angemessen ist und für die betroffenen Vereine eine hilfreiche Alternative war. In Bezug auf Lennep Offensiv muss ich ihnen mitteilen, dass ich in der Vergangenheit maßgeblich beteiligt war, wofür es immer eine Mehrheit im Beirat des Verkehrs- und Fördervereins gab, dass diesem Verein verwehrt wurde, auf die Werbetafel zu kommen. Dies mag für den einen oder anderen jetzt befremdlich klingen, ist aber der damaligen Gesamtsituation geschuldet, die sich mit der Gründung von Lennep Offensiv entwickelt hatte. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich aus heutiger Sicht dies als großen Fehler eingestehen muss, ich diesen Verein unterschätzt habe und ich vor den erbrachten Leistungen für den Stadtteil Lennep heute den Hut ziehe. Ich hätte mir zum damaligen Zeitpunkt eine ähnliche Entwicklung im Verkehrs- und Förderverein gewünscht. Dass Lennep Offensiv dann doch ein Banner für das Altstadtfest aufhängen durfte, ist auf einen gewissen Druck aus dem Bühnenbeirat entstanden, der es nicht verstehen konnte, dass diese Veranstaltung dort nicht beworben werden sollte. Aus dieser Situation ist dann auch die ganze Geschichte um die Werbetafel ins Rollen gekommen. Hintergrund war, dass der Verkehrs- und Förderverein einen Zeitraum von fünf Wochen für die Bewerbung des Oktoberfestes geblockt hatte und für Lennep Offensiv nur noch zwei Wochen frei waren, die aber nicht bis an den Beginn des Altstadtfestes heranreichten, da in der Woche vorher schon der Fünf-Wochen-Block für das Oktoberfest begann. Es wäre ein leichtes gewesen, diese eine Woche an Lennep Offensiv abzutreten. Da der Verkehrs- und Förderverein auf diese Woche nicht verzichten wollte, musste Lennep Offensiv eine Woche vor dem Altstadtfest ihr Banner wieder abnehmen. Das dies nicht zur guten Zusammenarbeit in Lennep beiträgt, zu der sich alle Vereine, die im Bühnenbeirat vertreten sind, mit einer gemeinsamen Erklärung verpflichtet haben, mag verständlich sein. Es gab aber zu keiner Zeit eine Protestbewegung des Bühnenbeirates, zu dem auch der Verkehrs- und Förderverein Lennep gehört (Das Schreiben des Verkehrs- und Förderverein könnte bei einem Außenstehenden hier einen falschen Eindruck erwecken.) zu diesem Thema, dass ausschließlich von den zwei betroffenen Vereinen ausgetragen worden ist. In welcher Form dies bei Herrn Sonnenschein angekommen ist und warum er den Bühnenbeirat als möglichen neuen Pächter ins Spiel gebracht hat, wäre daher dort zu erfragen. Der Bühnenbeirat hat mehrheitlich bei einer Enthaltung (Altstadtfreunde, 1. Vorsitzender Dr. Flügge, zeitgleich 2. Vorsitzender Verkehrs- und Förderverein) und einer Gegenstimmen (Verkehrs- und Förderverein) die Bereitschaft erklärt, im Falle einer Kündigung als neuer Pächter mit allen Rechten und Pflichten bereit zu stehen, um die Werbetafel allen Lenneper Vereinen kostenlos zur Verfügung zu stellen und auf kommerzielle Werbung gänzlich zu verzichten. Einen Herrn Sonnenschein jedoch als Streitschürer darzustellen ist nicht nur daneben, sondern meiner Ansicht nach schon amtsschädigend. Zu den aufgeführten Kosten möchte ich hier nicht inhaltlich eingehen. Ich kann nur soviel sagen, dass die Grünflächenpflege bis vor drei Jahren durch die Mitglieder selbst erbracht und dann erst durch einen Dienstleister übernommen worden ist. Da mir in der gesamten Beiratszeit dazu aber nie eine Information zugegangen ist, erscheint mir dann der noch verbleibende Restbetrag für eine Haftpflichtversicherung viel zu hoch. Hier lasse ich mich aber gerne eines Besseren belehren. Einst ist jedoch richtig: „Lennep braucht diesen Streit nicht!“ Und daher hoffe ich noch auf einen Sinneswandel. Wenn ich jedoch dann höre, dass Lösungsansätze mit verminderten Benutzungsgebühren für die Werbtafel, die dieses leidige Thema für alle vernünftig und annehmbar geregelt hätte, durch eine Person innerhalb des Verkehrs- und Fördervereins wieder zu Nichte gemacht werden, dann muss ich mich ehrlich fragen, ob hier alle Hoffnung nicht für die Katz ist.

Roland Kirchner am :

Hallo Gunther, mir sind einige deiner Aussagen nicht schlüssig. Aber eine trifft die Situation sehr gut. Zitat: "In Bezug auf Lennep Offensiv muss ich ihnen mitteilen, dass ich in der Vergangenheit maßgeblich beteiligt war, wofür es immer eine Mehrheit im Beirat des Verkehrs- und Fördervereins gab, dass diesem Verein verwehrt wurde, auf die Werbetafel zu kommen." Genau das ist das Thema. Jetzt hast du andere Mehrheiten hinter dir versammelt und hetzt gegen den Verkehrs- und Förderverein, in dem du jegliche Mehrheiten verloren hattest.

Klaus Kreutzer am :

Ein Zitat aus der rumreichen Beiratsmitarbeit von Gunther Brockmann habe ich noch gut in Erinnerung: Brockmann: „Kommt Lennep offensiv auf das Transparent, dann trete ich sofort aus dem Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. aus.“

Gunther Brockmann am :

Auch Dir, Klaus, vielen Dank für deine Reaktion. (Ironie Anfang) Es muss ja für Euch eine Erlösung sein, dass seit geraumer Zeit meine Angst- und Schreckensherrschaft als Beiratsmitglied im Verkehrs- und Förderverein Lennep vorbei ist und nun endlich freundschaftliche Bande mit Lennep Offensiv geknüpft werden können, die ich bis dato vehement unterbunden hatte. Es tut mir auch leid, wenn ich dich als Vereinsvorsitzender mit meiner damaligen Austrittsdrohung von dem Entschluss abgebracht hatte, Lennep Offensiv auf die Werbetafel kommen zu lassen. (Ironie Ende). Da ich aber seit meinem Austritt aus dem Beirat keine Veränderung in Bezug auf die Umgangsweise mit Lennep Offensiv feststellen konnte, muss dies wohl nicht nur an mir gelegen haben. I´m coming out! Und was ist mir Dir?

Gunther Brockmann am :

Hallo Roland, vielen Dank, dass du als Vorstandsmitglied des Verkehrs- und Fördervereins mit deinem Kommentar die von mir dargestellte Vorgehensweise gegenüber Lennep Offensiv bestätigt hast. Es muss für die Öffentlichkeit schon erstaunlich sein, dass nur ein Beiratsmitglied angeblich in der Lage war, den gesamten Vorstand und Beirat oder zumindest die Mehrheit hinter sich zu versammeln, um eine solche Vorgehensweise durchzusetzen. Das wäre der „Ehre“ zu viel für mich. Da ich aber das Wort „maßgeblich“ benutzt habe, muss es auch weitere Protagonisten gegeben haben, die diese Vorgehensweise gewollt und unterstützt haben. Du könntest natürlich für dich jetzt darstellen, dass du dich dazu immer enthalten hast oder dagegen warst. Ich habe mich zu meinem damaligen Verhalten deutlich geoutet. Da dir einige Aussagen von mir nicht ganz schlüssig sind, kannst du diese hier gerne einmal darstellen. Aus meiner Sicht habe ich nur Fakten aufgelistet, die für sich selber sprechen. Dies mag aus deiner Sicht alles Hetze sein. Für mich ist dies der öffentliche und transparente Umgang mit Informationen, der dazu dienen soll, dass es keine einseitige oder eine nur unzureichende Möglichkeit zur Meinungsbildung gibt. Dies habe ich für mich aus meiner politischen Betätigung für eine Remscheider Gruppierung (Du kennst sie sehr gut) mitgenommen, die dies täglich einfordert. Ich kann nur sagen, dass ich es sehr schade finde, dass ein Lenneper Verein, für den ich viele Jahre, auch mit Freude, meine Zeit geopfert habe und dessen Ziele u. a, „…will die Integration stärken und das Zusammengehörigkeitsgefühl fördern“ und „…will koordinieren und zusammenführen" (siehe www.lennep.info) sind, sich mit dem jetzigen Verhalten in der Öffentlichkeit selbst demontiert. Schade ist auch, dass ein paar besonnene Köpfe im Verkehrs- und Förderverein, die diesen Weg nicht mitgehen wollen, ausgebremst werden. Zehn kleine Negerlein, die wollten was für Lennep tun und sich darüber freun. Einer hat zuviel „gehetzt“, da waren es nur noch 9. 9 kleine Negerlein . . .

Roland Kirchner am :

Hallo Gunther, da ich Deine Meinung durch sachliche Argumente nicht beeinflussen kann, werde ich mich zu gegebener Zeit äußern.

Lothar Kaiser am :

Und gut is!! Jedenfalls vorläufig.

Chronist am :

In einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung für die Beschwerdekommission, die am kommenden Mittwoch ab 17 Uhr im Rathaus öffentlich tagt, sowie den Haupt- und Finanzausschuss heißt es zur Kündigung des Pachtvertrages für das Grundstück Trecknase: „Nach dem vorliegenden Pachtvertrag bedarf es keiner Begründung, warum eine Kündigung vorgenommen wird. Im Jahre 2012 ist von unterschiedlichen Vereinen in Lennep die Bitte an die Verwaltung herangetragen worden mit dem Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. zu sprechen, da der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. die Werbetafel unterschiedlich den einzelnen Vereinen zur Verfügung stellt. Hierüber hat es Diskussionen zwischen Vereinen und dem Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. gegeben. Zielsetzung des Vertrages mit dem Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. war es, dass die Werbetafel den Lenneper Vereinen kostenlos zur Verfügung gestellt wird, um für Aktivitäten in Lennep werben zu können. In einem Gespräch mit allen Lenneper Vereinen am 29.10.2012 wurde versucht, seitens der Stadt Remscheid eine Moderatorenrolle einzunehmen, dies hat leider nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt. (…) Der Bühnenbeirat ist grundsätzlich bereit, die Verwaltung des Werbeträgers für alle Lenneper Vereine zu übernehmen, die auch im Bühnenbeirat organisiert sind. Ziel ist es, dass die Werbetafel den Lenneper Vereinen zur Verfügung gestellt wird und nur die Kosten zu entrichten sind, die für die Pflege der Werbeanlage und des Grundstückes entstehen.“

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