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Integration (4):Schulische Bildung ohne Niveauunterschied

Aus den Remscheider "Handlungsempfehlungen zur ... Integration“:

  • Signet der Stadt Remscheid zur IntegrationMittelfristiges generelles Ziel: Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund er­reichen bei den Quoten zum Schulbesuch und den Abschlüssen ein gleiches Niveau wie die ohne Migrationshintergrund / Zwischenziel: sukzessive Verbesserungen bei den Quoten
  • Erstellung und Erarbeitung entspre­chender individueller Sprachförderkonzepte durch alle Schulen (aller Schultypen) in Remscheid (für die deutsche Sprache und die Muttersprache) / Sicherstellung der Sprachförderung an allen Schulen und insbesondere auch an den Gymnasien (Definition der Sprachförderung als Querschnitts­aufgabe an allen Schulen)
  • Initiierung von verbindlichen Gesprächen zum Aufbau und zur Verbesserung der Zusammenarbeit und zur Abstimmung von Maßnahmen zwischen den Schulen durch das Mig­ra­tionsbüro
  • Muttersprachlicher Unterricht: Erhaltung und weiterer qualifizierter Ausbau / enge Kooperatio­nen zwischen den Lehrkräften des muttersprachlichen Unterrichts und des Deutschunterrichts / Erarbeitung und Umsetzung von Qualitätsstandards für den muttersprachlichen Unterricht
  • Schnittstelle Elementarbereich/Grundschule: intensive Zusammenarbeit zwischen beiden Bereichen zur Abstimmung der Sprachförderung (kein abruptes Ende der Sprachförde­rung durch Systemwechsel)
  • Schnittstelle Primarstufe/Sekundarstufe I: Enge Kooperation und Abstimmung bei der Weiterführung der Sprachförderung / Fortbildungen zur besseren Berücksichtigung der Potenziale von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund in den Schullaufbahnempfehlungen
  • Sekundarstufe II: spezielle Unterstützung bei der deutschen Schriftsprache (individu­elle Diagnose und Beratung / spezielle Stützkurse)
  • Berufkollegs: Erstellung spezieller Sprachförderkonzepte (besondere Deutschförde­rung im Rahmen der Berufsvorbereitung, Vermittlung von Fachbegriffen auch in der Muttersprache) / Fortführung der Sprachförderung der Sekundarstufe I
  • Politische Initiative und Gespräche des Migrationsausschusses zur Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten zur Überwindung der aus den unterschiedlichen Zuständigkeiten im Schulbereich resultierenden Probleme (insbesondere bei den Realschulen und Gymnasien)
  • Präsentation der Schulen in Erscheinungsbild und Bewusstsein als „Schule der verschie­denen Kulturen“ / Entwicklung der Interkulturalität durch verstärkte Fortbildun­gen der Lehrkräfte und – wenn möglich – durch vermehrte Einstellung mehrsprachiger Pädagogen (mit Migrationshintergrund) / Erhöhung des Informationsstandes zur Integ­rationsproblematik und stärkere Verankerung der Integration in den Schulen
  • Öffnung der Schulen für außerschulische Partner: vielfältige Betreuungsangebote in den Schulen durch anerkannte Träger der freien Jugendhilfe und verstärkte Kooperati­onen der Schulen mit diesen Trägern und der Jugendhilfe insgesamt / verstärkte Ko­operation mit der Agentur für Arbeit und der ARGE im Rahmen der Ausbildungs- und Berufsvorbereitung / Öffnung für Angebote aus weiteren Bereichen wie Kultur, Wirt­schaft, Technik und Sport
  • Jährliche Sprachstandserhebungen: verbindliche Festlegung für alle Bereiche (Primar­stufe, Sekundarstufen I und II und auch für den muttersprachlichen Unterricht) / Ver­ein­heitlichungen der Sprachstandserhebungen an der Schnittstelle zwischen Schule und Kindertageseinrichtungen
  • Ausbau der individuellen Fördermöglichkeiten (außerhalb der Sprachförderung) sowie von Hausaufgaben- und Nachhilfe
  • Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern z. B. durch Werbung für die Teilnahme an Projekten (z. B. „Fit für Kids“, „Griff bereit“, „Rucksack“ etc.) und Integrationskursen sowie durch gezielte (verbindliche) Aktivitäten zur Erhöhung der Beteilung der Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund an Elternabenden und Elternaktivitäten
  • Angebot von Elterabenden in fremder Sprache
  • Individuelle Förderung für Seiteneinsteiger (altersgerecht entsprechend ihrer Potenziale, mehr in multinationalen Klassen)
  • Weiterer Ausbau der der offenen Ganztagsschule (mit entsprechenden Qualitätsstandards)
  • Erweiterung des Fremdsprachenangebots: Türkisch und Russisch als zweite oder dritte Fremdsprache

Trackbacks

waterboelles.de am : Textlicher Feinschliff muss Missverständnisse beseitigen

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Zu den "Handlungsempfehlungen zur ... Integration“, die Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz den Kommunalpolitikern zur Beschlussfassung vorgelegt hat, zählen auch individuelle Sprachförderkonzepte in allen Remscheider Schulen sowie die  „Initiierung

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