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Wuppertal bekommt "Ratsfernsehen", Remscheid nicht

Die Wuppertaler Ratssitzungen sollen zukünftig im Internet übertragen werden ("Ratsfernsehen"). Das war gestern in den WDR-Hörfunknachrichten aus dem Studio Wuppertal zu hören. Eine Kamera werde in den Sitzungen künftig das Rednerpult zeigen, eine zweite die Ratsmitglieder. Probeweise sind ab Ende April vier Ratssitzungen im Internet zu sehen. „ Ist daran auch in Remscheid gedacht?“, wollte der Waterbölles von Sven Wiertz wissen, dem Persönlichen Referenten von Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Seine Antwort: „Gegenwärtig bestehen keine Überlegungen etwas Vergleichbares in Remscheid einzuführen.“ Damit gilt auch weiterhin der folgende Passus in der Geschäftsordnung des Rates: „Vertretern von Bild- und Tonmedien, die nach den Bestimmungen des Landesrundfunkgesetzes von der Landesrundfunkanstalt zugelassen worden sind, ist es grundsätzlich erlaubt, während der Sitzungen Ton- und Filmaufzeichnungen zu machen. Die Benutzung von Bild- und Tonaufzeichnungsgeräten durch andere … Personen ist grundsätzlich untersagt. Der Rat kann in begründeten Einzelfällen eine andere Entscheidung treffen.“

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Kommentare

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Daniel Gambal am :

Her damit! Das bringt Vorteile für alle. Als Bürger ist es super, mal ein Bild von Politikern bei der Arbeit zu bekommen. Das bietet allen Bürgern die Chance, mal nach dem Engagement für Remscheid und nicht nach dem lächelnden Gesicht auf den Wahlplakaten zu wählen. Umgekehrt bietet das allen Politikern ebenfalls die Plattform, sich zu präsentieren und zu zeigen, wofür sie in der Politik stehen, womit diese wiederum um Wähler werben können. Nur bitte bei der Umsetzung daran denken, nicht einfach nur einen Live-Stream ins Internet zu schalten, sondern die Sitzung ordentlich abrufbar zu machen. Jeder normale Mensch arbeitet zu den Zeiten der Sitzungen noch.

Michael Dickel am :

Früher sicher undenkbar, da ein zu hoher technischer Aufwand notwendig war, ist es heute ja nun wirklich keine große Investition, Ratssitzungen wirklich "öffentlich" zu machen. Meiner Meinung nach bedarf es nur eines Antrags im Rat, und ich möchte die Fraktion sehen, die dies nicht ausdrücklich begrüßt. Dann wird es "Überlegungen" seitens der Stadtverwaltung geben. Ohne einen solchen Auftrag wohl nicht.

Stefan Vahrenholt am :

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt !

Frank Roessler am :

Die öffentliche Übertragung der Ratssitzungen ist aus meiner Sicht ein sinnvoller und notwendiger Schritt für mehr Transparenz und Bürgernähe. Wenn man den Bürger zu mehr politischem Engagement auffordert, muss man ihm auch die Möglichkeit geben, der politischen Diskussion im Rat der Stadt zu folgen. Warten wir mal ab, welche Fraktion sich zuerst zu einem solchen Antrag entschließt.

Christoph Humpert am :

Soll es nicht eine neue Tontechnik für den Ratssaal geben? Dagegen sind die Anschaffung einer Webcam und der Programmierung einer Internetseite Peanuts. Ich glaube auch nicht, dass Frau Wilding die Tonanlage vor der Ratssitzung selber einschaltet. Die Person, die das macht, kann dann die Bildübertragung auch starten. Ich kann mir sogar vorstellen, dass sich interessierte Leute der Sache kostenlos annehmen würden...

Fritz Beinersdorf am :

Im Sinne von mehr Transparenz und Bürgernähe wäre ein "Ratsfernsehen" nur zu begrüßen. Mit dem Ratsinformationsdienst ist ja schon ein wichtiger Schritt getan, und das "Ratsfernsehen" zeigte, wie welche Partei zu welchem Problem diskutiert und wie Beschlüße zustande kommen. In Wuppertal werden die Kosten für das "Ratsfernsehen" mit 1.200 Euro pro Sitzung angegeben. Ist das für mehr Transparenz und Bürgernähe zu viel Geld?

Kay Voigt am :

Mit 500 Euro für eine hochwertige Webcam und max. zwei Tagen Installationsaufwand sollte die Sache dauerhaft ohne monatliche Kosten erledigt sein. Lieber die kostengünstige Variante wählen als von unerschwinglichen Luftschlössern träumen. Ein Hochleistungs-Backbone sollte im Rathaus ja schon vorhanden sein.

Fraktion der W.i.R. am :

Immer mehr Städte- und Gemeindeverwaltungen gehen dazu über ihre Sitzungen im Internet zu übertragen. Vorteile sind sicherlich eine größere Transparenz und Bürgernähe. Die Bürgerinnen und Bürger sind näher an ihren gewählten Vertretern und können quasi live erleben, wie sich die Volksvertreter zu den jeweiligen kommunalen Themen verhalten. Nachteil ist sicherlich der Kostenaufwand. Wir möchten auf die Bürgerstimme hören und haben deshalb auf unserer Internetseite eine Befragung freigeschaltet. Hier kann sich der Bürger entscheiden, ob er die Übertragung der Ratssitzungen für eine gute oder eine schlechte Idee hält. Zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 21.März hat die W.i.R.–Fraktion beantragt, die Verwaltung wie folgt zu beauftragen: „Klärung der Frage, elche finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen erbracht werden müssen, um in Zukunft die Ratssitzungen im Internet den Bürgern zugänglich zu machen“. Und: „Erstellung einer Beschlussvorlage mit allen entscheidungsrelevanten Daten zur Umsetzung von Internetübertragungen von Ratssitzungen.“

Fraktion der W.i.R. am :

Ratssitzungen im Internet - ein sinnvoller und notwendiger Schritt für mehr Transparenz und Bürgernähe! Auf unsere Internetseite hatten wir folgende Frage gestellt: Ja, ich halte die Idee für gut. Nein, ich halte eine Übertragung der Ratssitzungen für überflüssig und Geldverschwendung. Das Ergebnis war bei 450 Teilnehmern: 401 Ja-Stimmen (89%) und 49 Nein-Stimmen (11%).

Chronist am :

Erstmalig am 29. April wurde im Internet ein Livestream aus der laufenden Ratssitzung in Wuppertal angeboten. Und so sah das aus: http://www.talrat.de/live.html.

Chronist am :

In Solingen gab es gestern eine Premiere: Erstmals konnten Interessierte die Ratssitzung zeitgleich per Livestream im Internet verfolgen. Auf der städtischen Homepage war zuvor ein Link gesetzt worden, der zum neuen Angebot führte. Die Sitzung kann dort auch jetzt noch abgerufen werden. Produziert, ins Web gestellt und gespeichert werden die Sendungen von der Firma plenum-tv aus Erfurt, die auch. für die Nachbarstadt Wuppertal „Ratsfernsehen“ macht.

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