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Bergische Zeitarbeitsfirmen bieten über 1.000 Stellen

Zeitarbeitsbörse in der Wuppertaler Stadthalle. Archivfoto.Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Am Donnerstag, 15. März, findet von 10 bis 15 Uhr im großen Saal der Historischen Stadthalle in Wuppertal im zwölften Jahr in Folge die Zeitarbeitsbörse statt. Interessierte Frauen und Männer können auf der Zeitarbeitsbörse Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern knüpfen. In diesem Jahr präsentieren sich 30 Zeitarbeitsunternehmen aus dem Bergischen Städtedreieck den Besucherinnen und Besuchern. Sie haben nicht nur mehr als 1.000 offene Stellen im Gepäck sondern beantworten auch Fragen zu Entlohnung, Arbeitsbedingungen, Zukunftsaussichten und weiteren Aspekten der Zeitarbeit. Im vergangenen Jahr kamen rund 2.500 Besucherinnen und Besucher in die Stadthalle, um sich bei den damals vertretenen Zeitarbeitsfirmen zu informieren. 

„Der große Vorteil der Zeitarbeitsbörse liegt darin, dass Besucherinnen und Besucher die verschiedenen Stellenangebote ohne viel Lauferei sehr gut vergleichen und die Möglichkeit für ein sofortiges Vorstellungsgespräch nutzen können. Darum empfehlen wir auch Kurzbewerbungen gleich zur Zeitarbeitsbörse mitzubringen. So kann man sich direkt auf interessante Stellen bewerben und einen bleibenden Eindruck bei den Arbeitgebern hinterlassen, die man im persönlichen Gespräch überzeugen konnte“, rät Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Eingeladen sind alle Interessierten, die Arbeit suchen, sich beruflich verändern oder nur unverbindlich informieren möchten. „Wer einen Job sucht und eine Kurzbewerbung mitbringt, hat gute Chancen mit einem konkreten Arbeitsangebot nach Hause zu gehen“, erklärt Martin Klebe. Zeitarbeit biete einen erfolgversprechenden Weg in die Arbeitswelt: „Die Zeitarbeitsbranche bietet vielen Arbeitsuchenden die Chance auf einen Erst- oder Wiedereinstieg in das Berufsleben. Erfahrungsgemäß sind drei von vier arbeitslosen Menschen, die wir zu einem Zeitarbeitsunternehmen vermittelt haben, nach einem halben Jahr noch sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Aber auch für gelernte Fachkräfte ist die Branche inzwischen sehr interessant „Jeder Vierte Beschäftigte in der Zeitarbeit kann diese als Sprungbrett nutzen und findet innerhalb eines Jahres eine Beschäftigung in einer anderen Branche“, so Martin Klebe weiter.

Der Chef der Bergischen Arbeitsagentur weiß, dass das Thema Zeitarbeit häufig kritisch diskutiert wird. „Auch wenn die Vorstellung, bei einer Zeitarbeitsfirma zu arbeiten, für einige erst einmal gewöhnungsbedürftig ist: Zeitarbeit ist reguläre Beschäftigung“, betont Martin Klebe. „Das heißt: Beschäftigte in Zeitarbeit haben die gleichen Rechte und Pflichten wie jeder andere Arbeitnehmer. Die ausstellenden Unternehmen beschäftigen ihre Arbeitnehmer in regulären Arbeitsverhältnissen, garantieren ein festes Arbeitseinkommen – mit Weiterzahlung des Arbeitsentgelts auch in sogenannten „verleihfreien Zeiten“ – und führen Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung ab. Seriöse Personaldienstleister bieten feste Einsatzzeiten, Urlaubstage und Überstundenregelungen. Wir arbeiten mit vernünftigen und seriösen Unternehmen zusammen. Ich lade alle Interessierten ein, sich auf der Zeitarbeitsbörse ein persönliches Bild zu machen“, so Martin Klebe weiter.

Berufliche Kenntnisse aller Art sind in der Zeitarbeit gefragt. Die Liste der auf der Zeitarbeitsbörse angebotenen Stellen ist lang und umfasst Stellen vom Helfer bis zum Facharbeiter. Gesucht werden vor allem Arbeitskräfte in der Metall- und Elektro-Industrie, aber auch in Lager-, Logistik-, Handwerks- und kaufmännischen Berufen. Damit die Besucher sich orientieren können, welche Firmen die passenden Angebote für sie haben, sind die freien Stellen der Zeitarbeitsunternehmen an den Messeständen ausgehängt.

Am Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck spielt die Zeitarbeitsbranche weiterhin eine große Rolle. Rund vierzig Prozent der derzeit offenen Stellenangebote stammen aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung. In konkreten Zahlen heißt dies, dass von den insgesamt 5.072 im Januar 2018 bei der Arbeitsagentur gemeldeten offenen Stellen aus Solingen, Remscheid und Wuppertal 2.054 von Zeitarbeitsunternehmen stammten. Auch die Zahl der Beschäftigten bei Zeitarbeitsunternehmen ist innerhalb eines Jahres gestiegen. Von den insgesamt 221.804 Beschäftigten im Bergischen Städtedreieck im Juni 2017 waren 9.819 Personen (4,4 Prozent) bei Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt. Im Juni 2016 waren es noch 8.815 Beschäftigte bei Zeitarbeitsunternehmen oder 4,1 Prozent von insgesamt 215.107 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bergischen Städtedreieck.

Besucherinnen und Besucher haben auf der 12. Wuppertaler Zeitarbeitsbörse die Gelegenheit, unmittelbar mit den Zeitarbeitsunternehmen der Region ins Gespräch zu kommen und sich am Stand des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) über die Rahmenbedingungen wie Branchenzuschläge oder gesetzlichen Regelungen zu informieren.

Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal ist der Veranstalter der 12. Zeitarbeitsbörse, das Jobcenter Wuppertal ist Kooperationspartner. Beide Institutionen sind auf der Zeitarbeitsbörse mit einem Stand vertreten und laden Ihre Kundinnen und Kunden zur Zeitarbeitsbörse ein. Wer sich fragt, ob seine Bewerbungsunterlagen noch den aktuellen Anforderungen genügen, sollte den Bewerbungsmappencheck nutzen, der an den Ständen der Agentur für Arbeit und des Jobcenters angeboten wird. (Claudia John)

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