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Leichte Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt auch in RS

Martin Klebe.  Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Im April ist dank der milderen Witterung der Frühling auch auf dem Arbeitsmarkt in Remscheid angekommen und es sind weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Insbesondere jüngere Arbeitslose unter 25 Jahren haben von der positiven Entwicklung profitiert und konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden“, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuelle Situation. „Auch der Fachkräftebedarf setzt kontinuierlich seine positive Entwicklung fort und bleibt auf einem hohen Niveau." Die Arbeitslosenquote in Remscheid sank von 9,4 Prozent im März auf aktuell 9,3 Prozent. Im April 2012 betrug die Arbeitslosenquote 9,1 Prozent. Aktuell sind in Remscheid 5.387 Männer und Frauen ohne Job, 79 weniger als im März, aber 73 mehr als im letzten Jahr. Davon werden 1.483 von der Agentur für Arbeit Remscheid und 3.904 vom Jobcenter Remscheid betreut. Die Arbeitslosigkeit ist in diesem Monat im Vergleich zum letzten Monat sowohl in der Grundsicherung beim Jobcenter Remscheid als auch in der Arbeitslosenversicherung bei der Agentur für Arbeit gesunken.

Im April meldeten sich insgesamt 749 Personen bei der Agentur für Arbeit Remscheid oder dem Jobcenter Remscheid neu oder erneut arbeitslos, das waren 120 weniger als im März und auch 144 weniger als im vergangenen Jahr. Auf der anderen Seite konnten in diesem Monat 827 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden, das waren 91 weniger als im März, aber 107 mehr als im April vor einem Jahr.

Die Kräftenachfrage bleibt auch im April auf hohem Niveau. Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Remscheid wurden in diesem Monat insgesamt 237 neue Stellen von Arbeitgebern aus Remscheid gemeldet. Das waren vier weniger als im März, aber acht mehr als vor einem Jahr. In Remscheid werden derzeit insbesondere Fachkräfte in der Kraftfahrzeugtechnik, in der Lagerwirtschaft, in der Metallbearbeitung, in der Bauelektrik, im Maschinenbau, in der Reifen- und Vulkanisationstechnik sowie elektrischen Betriebstechnik gesucht. Daneben gibt es gute Jobchancen für Verkäufer, Berufskraftfahrer, Krankenpfleger, Maler und Lackierer, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Sozialarbeiter, Bürofachkräfte und Köche.

Bisher wurden 582 Ausbildungsstellen in Remscheid gemeldet, acht mehr als im letzten Jahr. Davon sind im April noch 257 Ausbildungsstellen frei. Gesucht werden beispielsweise noch Azubis als Altenpfleger, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Friseure, Gebäudereiniger, Industriekaufleute, Industriemechaniker, Kaufleute im Einzelhandel, Köche, KFZ-Mechatroniker, Maler und Lackierer, Restaurantfachleute und Verkäufer. Insgesamt 775 Jugendliche meldeten sich bisher bei der Berufsberatung in Remscheid. Davon suchen noch 397 Jugendliche eine Ausbildungsstelle, das sind 77 Jugendliche oder 16,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. „Auf dem Ausbildungsmarkt ist noch vieles möglich. Wir haben noch gute Bewerberinnen und Bewerber, die noch eine Ausbildungsstelle suchen, daher freuen wir uns über Unternehmen, die sich auch jetzt noch entscheiden, auszubilden oder eine zusätzliche Ausbildungsstelle anzubieten. Die Nachfrage nach Ausbildungsstellen übersteigt das Angebot“, so Martin Klebe. Jugendliche, die noch eine Ausbildungsstelle suchen, sollten schnellstmöglich bei der Berufsberatung einen Termin vereinbaren: Tel. 01801 555 111.

Waterbölles: In Nordrhein-Westfalen waren die Bruttojahresverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in leitender Position im Jahr 2012 mit durchschnittlich 87.036 Euro um 3,6 Prozent höher als im Jahr 2011. Bei ungelernten Vollzeitbeschäftigten gingen die Verdienste um 0,4 Prozent auf 24.600 Euro zurück. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Tages der Arbeit mitteilt, trugen zu dieser unterschiedlichen Lohnentwicklung insbesondere die Sonderzahlungen bei. Bei den leitenden Angestellten stieg die Höhe der Sonderzahlungen um 1,5 Prozent auf 11.668 Euro im Jahr; ungelernte Kräfte mussten hingegen einen Rückgang um 4,2 Prozent auf 1.528 Euro hinnehmen. Nicht nur die Entwicklung der Sonderzahlungen, sondern auch ihr Anteil am Gesamtverdienst ist abhängig von der Stellung im Beruf: Während Führungskräfte 13,4 Prozent ihres Jahresverdienstes in Form von Sonderzahlungen erhielten, lag dieser Anteil bei den ungelernten Arbeitskräften bei 6,2 Prozent.

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