Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Im Park-and-ride-Parkhaus stinkt es bestialisch nach Urin

v. li. n. re. Otto Mähler, Thomas Judt und Gina Osthoff. Foto: Lothar KaiserDie dunklen Flecken im Treppenhaus de Park-and-ride-Parkhauses am Remscheider Hauptbahnhof stammen nicht von Kaugummi – sie sind weitaus ekliger, sie sind die die hässlichen Überreste der jüngsten Säuberungsaktion der Stadt, nachdem Unbekannte dort ihre Notdurft verrichtet hatten. Was sich auf die Schnelle nicht beseitigen ließ sind die grün oxidierten Löschwasserrohre, die im Treppenhaus in einer Ecke von Etage zu Etage verlaufen. Schuld daran sei der Urin; der habe das Metall angegriffen, sagt Thomas Judt, der Chef des städtischen Gebäudemanagements, am vergangenen Dienstag, aus sich ein Fernsehteam der „Lokalzeit für das Bergische  Land“ aus dem Studio Wuppertal die „öffentliche Kloake“ näher ansah. Judt soll künftig für die Bevölkerung und die Kommunalpolitiker der direkte Ansprechpartner in Sachen „P&TR-Parkhaus“ sein. Für Bezirksbürgermeister Otto Mähler der erste Schritt, dem ein weiterer folgen soll – eine Beschilderung, aus der hervorgeht, wo Parker und Bahnkunden künftig ihre Beschwerden loswerden können, konkret: auf den Schildern sollen Name und Telefonnummer des Ansprechpartnern bei der Stadt Remscheid stehen. Und eine weitere Besserung der Verhältnisse verspricht sich Mähler, sollte sich  der Rat der Stadt für das Baufeld 6 auf der gegenüberliegenden Seite der Bahngleise als Standort für das neue Berufskolleg für Wirtschaft & Verwaltung entscheiden. Denn das werde dann für mehr „normalen“ Publikumsverkehr sorgen und folglich auch für eine größere sozialer Kontrolle.

Hauptbahnhof Remscheid – ein Schandfleck?“ war der WDR-Fernsehbeitrag überschrieben, der Dienstagabend gesendet wurde und in dem Reporterin Gina Osthoff ihren Eindruck von dem vier Jahre alten städtischen Parkhaus so zusammenfasste: „Es strotzt hier vor Dreck, Müll in jeder Ecke, gefährliche Scherben. Und der Aufzug kaputt!“ Passantinnen, die sie befragte, räumten ein, den Aufzug ohnehin nicht benutzen zu wollen. Denn dort sehe es nicht viel besser aus als im Treppenhaus, wo es „bestialisch nach Urin stinkt“ (Osthoff). Dazu Thomas Judt vor der Kamera: „Wir kommen mit dem Reinigen nicht nach!“ Auch deshalb, weil beim Bau des Parkhauses aus Kostengründen auf eine Wasserleitung verzichtet worden sei. Jetzt müsse die beauftragte Reinigungsfirma jedes Mal ihr Wasser mitbringen und auch wieder aufnehmen.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Thomas Judt, Stadt Remscheid am :

Leider hat sich in Ihrem Bericht zum Park-and-ride Parkhaus ein Fehler eingeschlichen. Ich bin nicht der (die) zentrale Ansprechpartner(in) für das Areal. Diese(r) wird erst noch festgelegt. Es wird eine Nummer beim Service-Center hinterlegt. Von dort aus sollen dann die Eingaben, Schadensmeldungen und Hinweise zu Problembereichen an die jeweils zuständigen Stellen weitergegeben werden. Es soll ein Ansprechpartner für den Bürger da sein. Dieser kümmert sich darum, dass die weiteren Schritte eingeleitet und die Missstände beseitigt werden. Die zentrale Nummer ist derzeit noch nicht festgelegt. Momentan werden die Nummern der jeweiligen für die einzelnen Bereiche zuständigen Ansprechpartner gesammelt, damit zukünftig zeitnah auf die jeweiligen Eingaben reagiert werden kann.

Chronist am :

Noch viele Fragezeichen also bezüglich eines direkten Ansprechpartners bei Beschwerden über Randalierer und Schmutzfinken im P&R-Parkhaus am Bahnhof (24-Stunden-Bürgertelefon). Was bislang feststeht: Bis September wird es einen Probetrieb mit der Telefonnummer 16-3223 geben (Hinweisbuttons im Parkhaus). Unter dieser Nummer meldet sich die rund um die Uhr besetzte Einsatzzentrale der Remscheider Berufsfeuerwehr. Sie wird die "Mängelberichte" der Bürger dann an die zuständigen Stellen weiterleiten (REB, Ordnungsamt, Bauamt) bzw. ggf. selbst tätig werden. In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid verwies Bezirksbürgermeister Otto Mähler in diesem Zusammenhang auf den Aufzug am Hauptbahnhof, der schon wiederholt über mehrere Wochendefekt stillgestanden hat: „Das geht nicht an!

Stadt Remscheid am :

Die über das Bürgertelefons (02191) 16-3223 eingehenden Gespräche werden von montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 19 Uhr vom Bergischen Service-Center angenommen und bearbeitet. Außerhalb dieser Zeiten und an gesetzlichen Feiertagen gehen die Gespräche in der Leitstelle der Remscheider Berufsfeuerwehr ein. Für die Bearbeitung eingehender Anregungen und Beschwerden wurde ein einheitliches Erfassungs- und Meldeverfahren vereinbart, das federführend vom Beschwerdemanagement der Stadtverwaltung betreut wird. Eingehende Meldungen werden dort in das bereits im Einsatz befindliche Programm aufgenommen und dokumentiert. Den Verlauf und die Ergebnisse des Probebetriebs werden im September ausgewertet, um die bis dahin gewonnenen Erkenntnisse in die weiteren Überlegungen einfließen zu lassen.

Fraktion der W.i.R. am :

Die unhaltbaren Zustände im Park- und Ride-Parkhaus am Hauptbahnhof beschäftigen, Bürger, Verwaltung und Politik nunmehr seit Jahren. Eine zufriedenstellende Lösung ist bis dato nicht in Sicht. Aus Sicht der W.i.R.-Fraktion sollten zeitnah "Nägel mit Köpfen" gemacht werden. Dazu gehören Vermeidung (Videoüberwachung) und die Möglichkeit schnell und effizient für saubere Zustände zu sorgen. Wir haben die Verwaltung um die schriftliche Beantwortung folgender Fragen gebeten: 1. Welche Kosten entstehen für einen Wasseranschluss und die Entsorgung des Schmutzwassers zur Reinigung des Parkhauses? Dabei ist auch zu prüfen, ob eine Zuleitung vom Kaufland-Gebäude machbar ist. 2. Welche Kosten entstehen für die Installation und das Betreibung einer Videoüberwachungsanlage? Dabei ist auch zu klären, ob die Aufzeichnungen über das System von Kaufland oder der Stadtwerke (Willy Brandt Platz) möglich ist.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!