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Ausstellung über erste Frauen in der Sozialdemokratie

Am 23. Mai jährt sich zum 150. Male die Gründung des sozialdemokratischen Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins durch Ferdinand Lassalle. Aus Anlass dieses besonderen Jubiläums lädt die  Remscheider SPD  zur Eröffnung der von  Marlies Obier gestalteten Ausstellung „Für eine bessere Welt" für Freitag, 10. Mai, um 19.30 Uhr ins Foyer der Öffentlichen Bibliothek der Stadt Remscheid, Scharffstraße 2-4, ein. Die Ausstellung widmet sich Lebensbildern und Leistungen der ersten Frauen in der Sozialdemokratie. Sie werden als Rednerinnen und Kämpferinnen für ihre politischen Ziele vorgestellt in einer Zeit, die ihre Arbeit doppelt unter Strafe stellt: während des Sozialistengesetzes und wäh­rend des Betätigungsverbotes für Frauen nach dem preußischen Vereinsgesetzes. So finden in der Ausstellung Frauen unterschiedlicher Herkunft zusammen - unter ihnen Clara Zetkin, Käthe Kollwitz, Marie Juchacz und Rosa Luxemburg – in einem wichtigen Kapitel sozialdemokratischer Politik, das 1919 im Frauenwahlrecht und 1949 im Verfassungsgrundsatz der Gleichberechtigung mündete.

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Kommentare

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Fritz Beinersdorf am :

Am 23. Mai 1863 wurde der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) gegründet. Den Begriff „sozialdemokratisch“ findet man im Gründungsaufruf nicht. Auch in der Ronsdorfer Rede von Ferdinand Lassalle vom 22. Mai 1864, in der er die erfolgreiche Entwicklung des ADAV feiert und eine ausführliche und polemische Auseinandersetzung mit der Liberalen „Fortschrittspartei“ von Schulze/Delitzsch führt, gebraucht Lassalle das Wort „sozialdemokratisch“ nicht. Ich bin gespannt, wie in der Ausstellung, die Spaltung der Sozialdemokratie (Bewilligung der Kriegskredite) behandelt wird. Für Rosa Luxemburg, Clara Zetkin und Käthe Kollwitz führte deshalb der Weg über Spartakusbund oder USPD letztlich in die KPD. Maria Juchacz verblieb bei der SPD. Sie übernahm das Frauensekretariat von Clara Zetkin. Die Gründung der Arbeiterwohlfahrt im Jahre 1919, ist ihr großes Verdienst. Ferdinand Lassalle war ein Gründervater der organisierten politischen Arbeiterbewegung, nicht nur der sozialdemokratischen Partei.

Fritz Beinersdorf am :

Da ist mir ein Fehler unterlaufen. Käthe Kollwitz engagierte sich im Umfeld der KPD, z. B. bei der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH). Mitglied der KPD war sie ebnesowenig wie Mitglied der SPD. Zur Reichstagswahl im Juli 1932 engagierte sie sich für ein Zusammengehen von SPD und KPD.

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