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Nicht alle konnten sich das Schlemmervergnügen leisten

Auf der Suche nach leeren Flaschen auf der 'EssKULTour2013'. Foto Lothar KaiserWer kennt ihn nicht, den kleinen, struppigen Mann mit dem Bollerwagen, der immer auf der Suche nach leeren Flaschen und anderem Verwertbaren ist. Auch gestern, am letzten Tag der "EsskULTour 2013", zog er wieder über die Alleestraße. Das Flaschenpfand ist für ihn eine wichtige Einnahme, um über die Runden zu kommen. 

Gehörten Sie an diesem Wochenende zu den vielen Gästen der Restaurants aus Remscheid und Umgebung, die in den Pagodenzelten Kostproben ihrer Küche boten? Ein Schlemmervergnügen, das zwei Personen schnell mal fünfzig Euro kostete. Für die einen "Peanuts", für die meisten war`s erschwinglich ("pyramidabelhaft", war etwa das Urteil eines Besuchers nach zwei Gläsern Rotwein, einmal Lamm-Geschnetzeltes auf Kloß mit Pfifferlingen und einmal Lammfilet auf Couscous), und für andere Passanten war es ein Luxus, den sie sich auch einmal im Jahr nicht leisten können.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern:

Sigrun Reuter: Eine tolle Sache, die zeigt , dass in Remscheid auch anspruchsvolle Gastronomie vorhanden ist , jenseits von Döner Pizza , Pommes und Mc.D... Wir haben für eine Woche Besuch aus Lübeck, und unser 16jähriger Neffe kommentierte das Gericht auf seinem Teller mit den Worten „Das ist das geilste Stück Fleisch, das ich jemals gegessen habe“! Nun mag diese Äußerung nicht repräsentativ sein, aber um gehobene Gastlichkeit kennenzulernen, ohne gleich ein Vermögen investieren zu müssen, ist die Esskultour eine sehr gute Gelegenheit. Störend waren die Kommentare an den Nachbartischen. Auf die Frage der Kellnerin, ob es geschmeckt habe, kamen prompt die Beschwerden,dass die Portionen für diesen Preis zu klein gewesen seien. Danach folgte eine Aufzählung aller Kneipen und Imbissbuden, wo's für den Preis viel mehr auf den Teller gibt. Fragt sich, ob diese Mitbürger den Sinn von EssKULTUR, verstanden haben bzw. jemals verstehen werden.

Wilhelm Wunderlich: Aufgefallen ist mir gegen 19.30 Uhr die lange Schlange vor der „heißen Theke“ bei Wurst König.
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