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Eingeweiht: Das neue "Centrum" in der geografischen Mitte

Foto: Lothar Kaiser

Hier werden sich die neuen Bewohner sicherlich wohlfühlen“, titelte der Waterbölles am 27. Mai nach einem Rundgang durch das neue „Diakoniecentrum Hohenhagen“. Und das war bei der gestrigen Einweihung des neuen Altenheims der Ev. Alten- und Krankenhilfe e.V., einer Tochtergesellschaft des Evangelische Alten- und Krankenhilfe e.V. (EAKRS), auch die einhellige Meinung der geladenen Gäste, darunter Bürgermeister Lothar Krebs, Bezirksbürgermeister Willi Korf und Hartmut Demski, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Lennep. Krebs beglückwünschte die neuen Bewohner/innen zu dieser „wunderbaren Einrichtung, die im Zentrum für Remscheid liegt, wenn man auf den Stadtplan blickt“. Mit dem neuen Altenheim – es verfügt über 80 stationäre Altenpflegeplätze und 16 in der Tagespflege (ab 1. August) – sei das Neubaugebiet („lange Jahre ein Nichts, nur eine Wiese!“) endlich zu einem echten Zentrum geworden. Krebs und Korff wünschten den Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen des Hauses „ein harmonisches Miteinander“ und EAKR-Vorstand Frank Sieper „den notwendigen wirtschaftlichen Erfolg“. Korff: „Möge das Diakoniecentrum mit Freunde, Leben und christlicher Nächstenliebe erfüllt sein!“

Foto: Lothar Kaiser

Im Laufe der Jahre werde, wenn alle guten Wünsche wahr geworden seien, aus dem „Diakoniecentrum Hohenhagen“ gewiss  „das Centrum“, sagte Pfarrer Axel Mersmann in dem Gottesdienst, mit dem die Einweihungsfeier unter Beteiligung einer fröhlichen KIndergruppe (Foto rechts) in der Cafeteria des Hauses begann. Sein hoffnungsvoller Blick auf den 30. Juni 2023: „Besuch einer Gruppe der Kita ‚Ahörnchen‘ und von Vierklässlern, die sich von Omis und Opis, die gar nicht ihre Großeltern sind, Geschichten erzählen lassen. Der Sozialarbeiter der Sophie-Scholl-Schule fährt mit rüstigen Senioren zu einem Bundesligaspiel nach Leverkusen, und Frank Sieper, inzwischen selbst Bewohner des Altenheims sagt: ‚Das ist unser Haus; da fühlt man sich wohl!“ Kurz: Mermann wünschte sich für das neue „Centrum“ viel Kommunikation und Miteinander zwischen Jung und Alt, zwischen Bewohnern auf der einen und Mitarbeitern / Nachbarn auf der anderen Seite, damit die Senioren nicht den Eindruck bekämen, „am Rande angekommen zu sein“. Es komme darauf an, aufeinander zuzugehen. „So unterschiedlich die Menschen auch sind, hier werden sie alle gebraucht. Und um bei den Senioren Fertigkeiten abrufen zu können, muss man diese erst einmal herausfinden!“ Auch das eine Frage des miteinander Redens. „Das Haus ist fast fertig, nun wartet es darauf, mit Leben gefüllt zu werden!“

Foto: Lothar KaiserNach Mersmann betonte das auch EAKR-Aufsichtsratsvorsitzender Karsten Bures. Er erinnerte im Übrigen daran, dass bei Planung und Ausführung dieses ehrgeizigen Projektes „manche Steine und Knüppel aus dem Weg geräumt werden mussten“. Frank Sieper: „Das ist jetzt Vergangenheit!“ Er sieht für Bewohner und Mitarbeiter getreu dem Motto der Hastener Altenhilfe „eine lebenswerte Zukunft“. Derzeit sind noch nicht alle Heimplätze besetzt – und dementsprechend auch noch nicht alle Mitarbeiterstellen. Bei Vollbelegung wird das Altenheim 60 bis 70 Mitarbeiter haben. Was die Einbindung des „Centrums“ in den Stadtteil Hohenhagen angeht, zeigte sich Sieper sehr optimistisch. Damit war nicht die in vier bis acht Wochen auch öffentlich zugängliche Cafeteria gemeint, sondern „das Netzwerk“, von dem sich das Altenheim umgeben fühlen könne: „Verschiedene gemeinsame Aktionen mit anderen sozialen Einrichtungen auf dem Hohenhagen sind schon geplant, auch Aufführungen verschiedener Gruppen  im Hause!“

Siepers Dank galt den Mitarbeitern, ohne deren unermüdlicher Einsatz der Altenheimbetrieb nicht so reibungslos angelaufen wäre, und dem Architektenteam Friedhelm Reska und York Edelhoff für gute Zusammenarbeit in den vergangenen sechs Jahren. Während des Richfestes am 30. September 2012 hatte Reska an ausgewählte Gäste handgemachte Betonsteine mit einem eingearbeiteten Rosen-Motiv verteilte (Foto links). Die sollten bei der Einweihung des Hauses in die Zufahrt einbetoniert werden - als Zeichen dafür, dass es gelte, die Bewohner/innen des neuen Altenheims auf Rosen zu betten. Gesagt getan! (Foto oben) Die damals ebenfalls versprochenen Rosenstöcke stehen seit gestern in dem Rondell vor der Eingang. Im nächsten Jahr werden sie hoffentlich alle blühen und gedeihen...

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Lothar Kaiser am :

„Das Diakoniecentrum Hohenhagen ist mit einem Fest eröffnet worden“, beginnt heute in der Bergischen Morgenpost ein vierspaltiger Bericht mit Foto (von der Einpflanzung der Rosensträucher) über die Einweihung des neuen Altenheims am 5. Juli, über die der Waterbölles am 6. Juli berichtet hatte. Am 19. Juli hatte der RGA über das Einweihungsfest berichtet – und dabei ebenfalls auf das Foto der Diakonie zurückgegriffen. Da bin ich dann doch mal kurz ins Grübeln gekommen. Des Rätsels Lösung: Gut Ding‘ muss eben Weile haben.

Chronist am :

Am kommenden Samstag um 14 Uhr beginnt im neuen Altenheim auf dem Hohenhagen dessen erstes Sommerfest. Der Garten der Sinne“ hahe Fortschritte gemacht, sagte gestern Frank Sieper, Vorstand der Evangelische Alten- und Krankenhilfe Remscheid e.V. (EAK).

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