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REB will einstige Seifensiede in Bergisch-Born für Bio-Abfall

Die alte Tierkörperbeseitigungsanstalt in Bergisch Born. Archivfoto: Lothar Kaiser

Die einstige Tierkörperbeseitigungsanstalt in Bergisch Born soll in diesem Jahr endlich abgerissen werden. In der Abdeckerei wurden Tiere zu Fleisch- und Knochenmehl verarbeitet (Seifensiede“) – vor allem im Sommer eine unangenehme Geruchsattacke auf jede Nase. Seit Jahren steht das Anwesen leer; die Firma war in Konkurs gegangen. Die Kreise und Kommunen,  die in der „Stinkfabrik“ früher tote Tiere entsorgten,  müssen nun als Steuermitteln voraussichtlich 515.000 Euro für den Abriss bezahlen. Auch Remscheid gehörte zu den Kunden. Auf die Stadt entfalle mit 26.000 Euro allerdings eine verhältnismäßig kleine Summe, heißt es. Nicht vergessen werden dürfen aber die 1,3 Millionen Euro, die die Stadt nach der Insolvent der Firma Mitte der 90-er Jahr für den Ankauf des Gelände bezahlt hat – in der Hoffnung, daraus in einigen Jahres ein Gewerbegebiet machen zu können, wie noch im Juli 2008 verlautete. Doch daraus kann nichts werden. Das Gelände bleibt Naturschutzgebiet. So will es der Regionalrat beim Regierungspräsidenten in Düsseldorf. Als Grundstückseigentümer musste die Stadt das Gelände gegen unbefugte Besucher – Kinder sahen dort einen idealen Abenteuerspielplatz – durch Zäune absichern. Kosten: Mehr als 7.000 Euro pro Jahr. Nun soll das Gelände an die Remscheider Entsorgungsbetriebe übergehen, die dort einen Sammelplatz haben für Biomüll. Der Verkauf wird der Stadt knapp 100.000 Euro einbringen.

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