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Filmpremiere von "Albert-Einstein" im Werkzeugmuseum

Filmpremiere im Deutschen Werkzeugmuseum. Foto: Lothar Kaiser

„Ein tolles Projekt“, befand gestern Urs Diederichs, der Leiter des Deutschen Werkzeugmuseums, als er dort gestern Nachmittag die Schülerinnen und Schüler des „Darstellen-und-Gestalten“-Kurses der Albert-Einstein-Schule begrüßte – für ihn längst keine Unbekannten mehr. Denn im vergangenen Schuljahr hatten die Jungen und Mädchen, die sich für dieses Wahlpflichtfach entschieden hatten, einmal in der Woche den Klassenraum an der Brüderstraße mit dem Historischen Zentrum in Hasten vertauscht nach dem Motto „Raus aus der Schule und rein in die Realität des Lebens“, wie es Jochen Menn ausdrückte, der didaktische Leiter der Gesamtschule. „Wir sind immer auf der Suche nach interessanten außerschulischen Lernorten“. Und dass dazu auch der Deutsche Werkzeugmuseum und das benachbarte Heimatmuseum “Haus Cleff“ gehören, steht für die Schülerinnen und Schüler inzwischen außer Zweifel. Gleichwohl nutzte Diederichs gestern gerne die öffentliche Präsentation der Projektergebnisse, dargestellt auf Schautafeln und in einem „futuristischen“ Film, um es noch einmal zu betonen: „Was man in einem Museum nicht alles machen kann! Nichts ist hier verstaubt oder verschnarcht!“

Ziel der wöchentlichen Schülerbesuche war es, den außerschulischen Lernort „Museum“ in spielerischer Weise kennen und sein Angebot für die schulische Arbeit schätzen zu lernen. Und dabei auch noch Spaß zu haben. Dafür sorgten nicht zuletzt die Dreharbeiten an dem Film „Remscheid 2300“, der gestern den Vertretern der Sponsoren (Fahrtkosten) gezeigt wurden, die das Projekt mit finanziert hatten: Schullandheimverein und Bürgerstiftung. Der Inhalt des Films ist schnell erzählt: Ein UFO von Außerirdischen hat einen „Getriebeschaden“. Und wo muss es notlanden? Natürlich ausgerechnet neben dem Werkzeugmuseum. Das hält alles für die notwendige Reparatur bereit.

Die Leitung des Projektes hatten die beiden Lehrerinnen Christina Klotz und Katrin Kucharczyk (Albert-Einstein-Schule) und Markus Heip (Deutsches Werkzeugmuseum). Ihre (museums)pädagogische Idee: Auf spielerische Weise sollten sich die Schülerinnen und Schüler mit kulturellen und teilweise auch historischen Inhalten vertraut machen und diese in eigener Ausdrucksform setzen. Und so geschah es denn auch. Die Piktogramme in der "Sammlung Gerd Arntz" lernte die Schülergruppe dabei ebenso kennen wie Werke des Malers Johann Peter Hasenclever. Und im Steffenshammer erfuhren sie (von Ulrich Hortz) viel über die Geschichte der bergischen Werkzeugproduktion im Speziellen und die Industrialisierung im Allgemeinen.

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