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"Remscheid tolerant" nun auch als Verein

Pressemitteilung von Remscheid tolerant (künftig e.V.)

Das Aktionsbündnis „Remscheid tolerant“, das immer wieder mit  Aktionen für ein friedliches und verständiges Zusammenleben in Remscheid eintritt, hat einen Bündnispartner erhalten. Am Mittwoch, 17. Juli, ist im Remscheider Rathaus ein gemeinnütziger Verein „Remscheid tolerant“ gegründet worden. Er will das Aktionsbündnis finanziell fördern, nicht ersetzen. Um Gelder für Aktionen zur Völkerverständigung in Remscheid einzuwerben, ist eine Vereinsgründung nötig geworden. Bisher haben Aktionsbündnispartner (AWO Remscheid, Caritas Remscheid, Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V.) treuhänderisch eingegangene Spenden verwaltet. Dafür soll in Zukunft der gemeinnützige Verein „Remscheid tolerant“ einstehen.

Die Gründungsversammlung, in der die Satzung des neuen Vereins verabschiedet wurde, hat Sven Wiertz geleitet. In den Vorstand des Vereins wurden gewählt: zum 1. Vorsitzenden Martin Sternkopf, zum 2. Vorsitzenden Johannes Haun, zum Kassenwart Hans-Lothar Schiffer, zur Schriftführerin Dara Franjic-Homberg, zum stellvertretenden Schriftführer Werner Fußwinkel. Als Kassenprüfer fungieren Fritz Beinersdorf und Sven Wolf. Sobald der Verein ins Vereinsregister eingetragen ist und eine Kontoverbindung eingerichtet werden kann, wird die Tätigkeit des Vereins aufgenommen. Spenden können bis dahin nach wie vor den Aktionsbündnispartnern AWO Remscheid, Caritas Remscheid, Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V. übermittelt werden.

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Kommentare

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Chronist am :

Am 16. Januar wurde der Verein „Remscheid Tolerant e.V.“ durch das Amtsgericht Wuppertal in das Vereinsregister eingetragen. Sinn und Zweck dieses Vereines ist die Förderung der internationalen Völkerverständigung, der Toleranz auf allen gesellschaftlichen Gebieten, die ideelle Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte sowie die Förderung des Andenkens an Verfolgte und Kriegsopfer. Der Verein unterstützt in besonderem Maße das Aktionsbündnis „Remscheid Tolerant“ zur Förderung des friedlichen und respektvollen Zusammenlebens und des Verständnisses der verschiedenen religiösen und ethnischen Bevölkerungsgruppen in Remscheid, das in seiner ursprünglichen Form weiterbestehen wird. Zum Vorsitzenden des neuen Vereins wurde Martin Sternkopf, zum Stellvertreter Pfarrer Johannes Haun gewählt. Als Kassenwart fungiert Hans-Lothar Schiffer, zur Schriftführerin wurde Dara Franjic-Homberg und als stellvertretender Schriftführer Werner Fußwinkel gewählt.

Barbara Zirbes am :

remscheid tolerant - Ankündigung Vereingründung Ende Juni 2013 - Vereinsgründung des e.V. Januar 2014 ... UND NUN? Die in der Satzung des Vereins beschriebeben Ziele sind ehrenhaft und entsprechen den Zielen und Vorhaben des Aktionsbündnisses remscheid tolerent .... Aber WO und WANN finden Aktionen des Vereins und des Bündnisses statt? Ein Blick auf die Internetseite von remscheid tolerant zeigt gähnende Leere und einen nicht gefüllten Terminkalender, obwohl in der Stadt interessante Aktionen im Sinne des Bündnisses stattfinden. Eingereichte Presseankündigungen - wie zuletzt von der interkulturellen Veranstaltung "von hier aus" im CVJM-Saal - werden nicht eingestellt. Schade! Existiert das Bündnis mit seiner Lenkungsgruppe noch? Beabsichtigt war, dass das Bündnis RS tolerant in seiner ursprünglichen Form neben dem gemeinnützigen Verein weiterhin agieren sollte. Seit einem Jahr wurde keine Lenkungsgruppe mehr einberufen zur Planung und Umsetzung von Interkulturllen Vorhaben. Gibt es keine Notwendigkeiten und Aufgaben mehr für das Aktionabündnis? Ist gelebte und gelungene Integration in Remscheid innerhalb eines Jahres eine Selbstläufer geworden? Gibt es im Bereich Integration in Remscheid nichts mehr zu tun? Was wurde aus den gut geflossenen Spendengeldern des Aktionsbündnisses, welche auf vier Konten von gemeinnützigen und mildtätigen Vereinen für Aktionen des Bündnis gesammelt und verwaltetet wurden? Sind noch Gelder für Interkulturelle Projekte und Vorhaben des Bündnisses vorhanden oder nicht? Wann trifft sich die Lenkungsgruppe wieder? Als Mitglied der noch bestehenden (oder ehemaligen?) Lenkungsgruppe des Bündnisses würde ich mich über konkrete, zukunftsweisende Antworten freuen ... ;-)

Lothar Kaiser am :

Liebe Frau Zirbes, Ihre Frage "Was wurde aus den gut geflossenen Spendengeldern des Aktionsbündnisses, welche auf vier Konten von gemeinnützigen und mildtätigen Vereinen für Aktionen des Bündnis gesammelt und verwaltetet wurden?" müsste sich von den Beteiligten doch eigentlich postwendend beantworten lassen. Es gibt doch da sicherlich jemanden, der akribisch die Kasse führt.

Martin Sternkopf am :

Lieber Herr Kaiser, das wäre sicherlich das Einfachste gewesen!!

Lothar Kaiser am :

Lieber Herr Sternkopf, und wann erfährt die Öffentlichkeit nun, was von ihren Spenden noch auf den Konten liegt???

Ute Feldbrügge, Geschäftsführung Paritätischer Remscheid am :

Die Spender haben ein gutes Recht zu wissen, wo die Gelder eingesetzt wurden und ob sich Restbeträge angesammelt haben. Sie haben ein gutes Recht zu wissen, wie ihre Spenden zweckdienlich eingesetzt wurden. Können die Spender vom Erfolg ihrer Gabe überzeugt werden, so sind Sie auch für künftige Aktionen gewonnen. Das führt zu nachhaltigem Spendenaufkommen. Transparenz ist nicht nur ein Modewort. Transparenz schafft Vertrauen und Solidarität. Dies schreib ich auch für die Mitglieder des Paritätischen, die von mir aufgefordert wurden, dem Bündnis beizutreten.

Martin Sternkopf am :

RS Tolerant e.V. hat nichts zu verbergen!! Ende Mai findet die erste Mitgliederversammlung nach erfolgter Eintragung statt, die krankheitsbedingt leider zwei mal verschoben werden musste. Satzungsgemäß ist eine Kassenprüfung mit zwei Kassenprüfern, die bei der Gründungsversammlung gewählt wurden, vorgeschaltet. Diese wird sowohl die Spendensammlung seit 2012 als auch den aktuellen Spendenstand beinhalten.

Martin Sternkopf am :

Liebe Freunde des Aktionsbündnisses Remscheid Tolerant, satzungsgemäß findet am 17. Juni um 17 Uhr im großen Ratssaal im Rathaus die Jahreshauptversammlung Fördervereins statt. Dem Förderverein selbst sind bislang 17 Personen beigetreten. Normalerweise würde die Einladung zur Jahreshauptversammlung nur an die Mitglieder erfolgen. Auf Beschluss des Vorstandes vom 28. April soll aber Öffentlichkeit hergestellt werden, und somit ergeht die Einladung auch ausdrücklich an die Mitglieder des Aktionsbündnisses, die ja nicht unbedingt Mitglied des Fördervereins sein müssen. Dies geschieht anlassbezogen durch in der Presse geäußerte Zweifel über die sachgemäße Verwendung von Spendengeldern in der Zeit seit der Gründung des Aktionsbündnisses. Der Vorstand wird in der Sitzung die notwendige Transparenz herstellen. Wer also Interesse hat an der Sitzung teilzunehmen ist herzlich eingeladen.

Barbara Zirbes am :

Tja, was soll man/frau dazu sagen ... eigentlich ist solch eine Zusammenstellung von (Spenden)geldern doch gar nicht so schwierig und mit einer Exel-Tabelle gut übersichtlich darzustellen! Dies muss man/frau eigentlich gar nicht anfordern, dass gehört wie selbstverständlich zu einer normalen Arbeitsweise, bei der eigene und Fremdgelder verwaltet werden! Fakt ist: Es gibt in Remscheid seit 1999 einen Dschungel zur Verwendung der wenigen Gelder für die Integrationsarbeit (RAA, russ. Verein, IKW, Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, Bündnis rs tolerant, Integrationskurse etc...). Mal geht es um Landesgelder, mal um städt. Gelder, mal um Gelder des BAMF, mal um Spendengelder Remscheider Bürger, Unternehmen und Stiftungen. Eigentlich sollte eine vorausschauende Finanzplanung und eine faire, ökonomische, zweckgebundene Verwendung selbstverständlich sein - neudeutsch nennt man dies "Mangement-System mit Controlling". Es soll sogar IT-Programme geben, die "Zahlenunkundige" oder "Dyskalkulie-Kandidaten" mit einem einfachen Ampel-System in ROT-GELB-GRÜN bei solch einem Programm unterstützen. Nur, das muss wirklich gewollt und dann auch noch eingeführt werden! In den Handlungsempfehlungen zu Integration -Aktiv von 2007 wurde dies schon angeregt! Aber wer will denn heutzutage noch kontrolliert werden? Das ist doch nicht mehr zeitgemäß, und den Begriff "Rechenschaft ablegen" kennen manche Menschen auch nicht mehr! Wenn dann der ehemalige "Oberhäuptling" und die derzeitige "Oberhäuptlingsfrau" noch weggucken, ist der Finanz-Dschungel bisweilen kaum noch zu durchdringen. Dies gepaart mit der Fähigkeit des Aussitzens ist halt auch eine Methode ... ob eine gute... ist die Frage. Mich erstaunt immer wieder die Möglichkeit und Selbstverständlichkeit, mit der sich diese Dinge wiederholen! Die gepflegten Seilschaften der egoistischen Ellenbogengesellschaft lassen grüßen! Aber genug der problematischen Überlegungen und Erörterungen... vielleicht finden sich ja plötzlich bei der Ostereiersuche zufällig verdunstete Exeltabellen in irgendwelchen Osternestern ;-)

Klaus Sappelt am :

Hallo Frau Zirbes, ich bin nun leider schon länger krankheitsbedingt bei Remscheid Tolerant nicht mehr aktiv (was ich sehr bedaure), aber zu ihrem Kommentar muss ich - auch als momentan Nichtwissender - mal was schreiben. Der einfachste aller gangbaren Wege wäre mit Sicherheit eine E-Mail oder ein Anruf an die dafür zuständigen Personen gewesen; alle dafür notwendigen Daten haben Sie. Warum das hier über ein öffentliches Forum geschehen musste und dabei Remscheid Tolerant in ein schlechtes Licht gerückt wird will mir nicht in meinen Schädel. Vielleicht ist in der Öffentlichkeit in der letzten Zeit nicht genug gemacht worden, das kann sein, weiß ich aber leider auch nicht sicher. Nur: Jetzt einfach mal die nebulöse Frage in den Raum zu stellen: was mit den Spendengeldern der Bürger passiert sei, ist eine absolute Unverschämtheit sowohl dem Bündnis selbst gegenüber als auch den handelnden Personen. Sie haben selbst mitbekommen, wie unübersichtlich es manchmal geworden ist, wenn die Gelder auf vier verschiedenen Konten von Caritativen Einrichtungen liegen (ich hoffe, diese wollen Sie nicht auch noch in Frage stellen). Unter anderem aus diesem Grund ist ja der Verein gegründet worden. An Integration interessiert Menschen in Remscheid sollten, wenn irgend möglich, alle an einem Strang ziehen, um die bestehenden Schwierig- und Gruseligkeiten aus dem Weg zu räumen und sich nicht gegenseitig in der Öffentlichkeit verunglimpfen. Frohe Ostern wünsche ich allerdings trotzdem allen.

Lothar Kaiser am :

Mal unabhängig davon, was der bessere Weg gewesen wäre, lieber Herr Sappelt: Jetzt gehören die Zahlen auf den Tisch, und zwar öffentlich. Ober soll "Remscheid Tolerant" finanziell so im Dunkeln gefahren werden wie Kultur Remscheid e.V. schon seit Jahren?

Horst Schwarzweller am :

Bei allem gebührenden Respekt vor den hehren Zielen derer, die sich hier zu Wort melden oder namentlich genannt werden, aber was bitte sagt mir die Formulierung, dass "es manchmal unübersichtlich wird, wenn die Gelder auf vier verschiedenen Konten liegen"? Dies mag eine Hoeneßsche Wortwahl sein, die - so denke ich - in diesem Kontext nichts verloren haben sollte!

Barbara Zirbes am :

Tja, lieber Klaus Sappelt,mehrfach einfache Fragen, die bisher nicht beantwortet wurden.Auslagen, die weder in 2012 noch in 2013 erstattet wurden, Antworten, die in 2012 nicht erfolgten und auch nicht in 2013. Das bedeutet INTRANSPARENZ! rs-tolerant braucht so etwas nicht! Wir haben bisher öffentlich und transparent gearbeitet, warum also nicht auch bei den Finanzen, und gerade deshalb, weil sich vier Vereine bereit erklärt hatten, die Spenden zu verwalten! Unser Verein Bildung statt Ausgrenzung e.V. gehört dem Paritätischen Dachverband an und ist Mitglied im Bündnis rs-tolerent. Der Arbeitskreis Asyl Remscheid, den ich seit Jahren leite, gehört ebenfalls zum Bündnis. Als Privatperson habe ich das Bündnis mit gegründet, gehöre zur Lenkungsgruppe und zur kleinen Gruppe, die die Internetseite erstellt hat. Ich denke, ich/wir habe/n ein Recht auf o.g. TRANSPARENZ - genau wie alle anderen Menschen, Einrichtungen und Institutionen auch, die dem Bündnis angehören! In diesem Sinne freuen wir uns am 28. April auf die langersehnte Bilanz des Bündnisses - als Eröffnungsbilanz für den neuen Verein rs-tolent e.V. Inshallah!

Barbara Zirbes am :

Tja, Herr Schwarzweller, die Formulierung "manchmal unübersichtlich" ... wird in RS wie folgt praktiziert: 1. Man(n) sammelt Geld für ein Aktionsbündnis. 2. Da die städt. Verwaltung kein Geld dafür einnehmen darf, wird eine Überbrückung auf gemeinnützigen Fremdkonten zwischengeschaltet. 3. Die Fremdkonten der e.V.s werden exakt mit Einnahmen und Ausgaben geführt und verwaltet. 4. Die notwendige Übersicht der o.g. Konten der e.V.s wird bei dem/bei denen, die für das Bündnis den Hut aufhaben Ende 2012 nicht erledigt - Kassenbericht Geschäftsjahr Fehlanzeige ! ? 5. Auch nach mehrmaliger Nachfrage kann man(n) die Zusammenstellung von 2012 über die Finanzen des Bündnisses bis Sommer/Herbst 2013 nicht schaffen. 5. Nach den Mitgliederversammlungen der e.V.s in 2013 ist bis Ende März 2014 für Mitglieder der Lenkungsgruppe des Bündnisses von RS Einsicht/ Übersicht in die Einnahmen und Ausgaben und geflossenen Gelder des Bündnisses nicht möglich! Ich verstehe dies nicht, da normale e.V. jährlich eine Mitgliederversammlung und eine Kassenprüfung machen müssen! Haben Bündnisse für Rechenschaftsablegung über Spenden längere Fristen von zwei, drei Jahren ? Vielleicht können Sie, Herr Schwarzweller, mir das so erklären, dass ich es verstehe. Übrigens: Ähnliche Ansätze hatten wir schon mal 2001 beim "Bündnis für Tolerenz und Zivilcourage ... nur unter einem anderen Hut!

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