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Arbeitskreis sieht Federführung beim Integrationszentrums

Auf Einladung von Oberbürgermeisterin Berate Wilding befassten sich am 13. Mai die Vertreter der örtlichen Freien Träger mit Arbeitsschwerpunkt Integration auf einer Sitzung im Rathaus mit dem aktualisierten und inzwischen von der Bezirksregierung genehmigten Integrationskonzept der Stadt. Auf der Tagesordnung standen die für dieses Jahr angekündigten Arbeitsschwerpunkte "durchgängige Sprachbildung" und "Stadtteilarbeit mit Blick auf Senioren". Das spätere Protokoll ging darauf dann nur noch am Rande ein. Dafür fanden sich darin Fragen zum Zustand der Integrationsarbeit in Remscheid: „Was haben wir? Was brauchen wir? Sind ggfs. – weitere – Kooperationen erforderlich? Wie können wir die Migrantenorganisationen zur Mitarbeit gewinnen und davon profitieren?“ Das nächste Treffen fand, wie verabredet, am 8. Juli statt. Es endete damit, dass sich die Arbeitsgruppe auflöste, nicht ohne auf die künftige Federführung des neuen Kommunalen Integrationszentrums im Ämterhaus hinzuweisen. Dies habe nun die Aufgabe, nach den Sommerferien zu neuen Arbeitsgruppen einzuladen, die sich an Themen- bzw. Handlungsfeldern orientieren und an denen die Migrantenorganisationen beteiligt sein sollen. Dazu wurden am 8. Juli konkrete Vorschläge gemacht. Sie aufzugreifen obliegt nun dem Verwaltungsvorstand, der Integration als  Querschnittsaufgabe der Stadtverwaltung versteht. In der Verwaltungsspitze sah der Arbeitskreis auch eine neue „Steuerungs-oder Lenkungsgruppe“ mit der Oberbürgermeisterin oder mindestens einem Dezernenten als Mitglied neben den Fraktionssprechern sowie den Sprechern der neuen Arbeitsgruppen (nach Handlungsfeldern) und der Migrantenorganisationen. Nachfolgend die Vorschläge zu Arbeitsgruppen und Teilnehmern im Einzelnen:

  • Handlungsfeld Kinder/ Elementarbereich: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Verwaltung: Herr Nowack, der Sprecher/ die Sprecherin der AGW, AG Kita, Freie Träger, Kommunale Kitas, Kirchl. Kitas, Sonst. Kitas
  • Handlungsfeld Schulen und Übergänge im Schulsystem: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Schulräte, Schulverwaltung: Herr Biermann, Schulpsychologischer :Dienst Frau Koch, Bildungsbüro/ Kommunale Koordinierungsstelle (KoKo), der Sprecher/ die Sprecherin der AGW, Arbeitsgruppe nach § 78 KJHG, Sprecher der bestehenden Arbeitskreise Übergang Kita / Primarstufe; Primar-/Sekundarstufe, Sprecher der OGGS, Sprecher der Schulformen oder Stadtteile/ Regionen
  • Betriebe und betriebliche Ausbildung: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Bundesanstalt für Arbeit, Jobcenter Herr Faust, Wirtschaftsförderung, Kammern( IHK, Handwerkskammer), KoKo, AG 78, der Sprecher/ die Sprecherin der AGW
  • Jugend und Jugendhilfe: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Verwaltung: Herr Ketterer, ggfs. Frau Frommenkord, (es gibt bei der Jugendhilfe eine Steuerungsgruppe aus Sprechern der Träger, die bei Herrn Ketterer, verortet ist), Träger der Jugendhilfe, AG 78, Sportbund, der Sprecher/ die Sprecherin der AGW
  • Familie, Frauen: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Verwaltung:Frau Steylaers, Verwaltung ASD: Herr Küchler, Kinderschutzbund, Familienbildungsstätten, Sozialdienst Kath. Frauen, Paritätischer Wohlfahrtsverband, der Sprecher/ die Sprecherin der AGW
  • Senioren: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen - konkret Herr Dalgali vom türk. Seniorensolidaritätsverein -, Verwaltung :Herr Dietl, Herr Köppchen, Herr Gehrmann, AG 50+, BBZ, Seniorenverein Kraftstation, der Sprecher/ die Sprecherin der AGW
  • Erwachsenenbildung/ Spracherwerb: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Verwaltung :(Kommunales Bildungszentrum)Frau Hauser Grüdl, Frau Lemmen,, (Ausländerbehörde) Frau Schwarzweller, Sprachkursträger, Familienbildungsstätten, Paritätischer Wohlfahrtsverband, AG Sprachförderung, Jobcenter, Bundesanstalt für Arbeit, der Sprecher/ die Sprecherin der AGW
  • Stadtteile/ Nachbarschaft: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Stadtteilbüros, Verwaltung Stadtentwicklung Herr Hübeler, Bürgervereine, Interessengemeinschaften, Caritasverband, CVJM, Stadtteil e.V., Die Esche, BSA, Ev. + kath. Kirchen, der Sprecher/ die Sprecherin der AGW
  • Interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Verwaltung Herr Wagner, Personalrat der Stadtverwaltung, Internationaler Bund, Caritasverband Remscheid, der Sprecher/ die Sprecherin der AGW
  • Migrations(erst)beratung: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Verwaltung Herr Sternkopf, Fachstellen des CV und IB, Bundesverband der spanischen Vereine, Stadtteilbüros, Lindenhof, BSA, BAF e.V., der Sprecher/ die Sprecherin der AGW
  • Hilfen zur Gleichstellung/ Inklusion: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Verwaltung ( Gleichstellung)Frau Wilding, (Inklusion) Herr Biermann, Inklusionsbüro Frau v. Ley, Ggfs. Frau Steylaers, Ggfs. Behindertenbeirat, der Sprecher/ die Sprecherin der AGW
  •  (Außerschulische) Bildung und Kultur: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Verwaltung Frau Hauser Grüdl, Herr Heinrichs, Symphoniker, Span. Bundesverband, Die Welle, Kraftstation, Rotationstheater, Teo Otto Theater, Klosterkirche, WTT, Museen, der Sprecher/ die Sprecherin der AGW, * Anmerkung, Es gibt seit kurzem eine Gruppe von Kulturschaffenden in Remscheid unter Federführung von Dr., Henkelmann und Frau Sowa
  • Häusliche Gewalt: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Verwaltung Frau Steylaers, Polizei, AK häusl. Gewalt, SKF, der Sprecher/ die Sprecherin der AGW
  • Sport: Kommunales Integrationszentrum, Migrantenorganisationen, Verwaltung Herr Fiedler, Sportbund, Sportvereine, Sport AG, der Sprecher/ die Sprecherin der AGW

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Waterbölles am : Kommunales Integrationszentrum jetzt im Ämterhaus

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Mit Beginn des neuen Schuljahres startet das Kommunale Integrationszentrum Remscheid (ehemals RAA) im Dienstleistungszentrum am Friedrich-Ebert-Platz (Ämterhaus), teilte die Stadtverwaltung mit. „Die Kommunalen Integrationszentren werden in einem Entwickl

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Lothar Kaiser am :

„In der frühen Bildung werden wichtige Weichen für die Entwicklung der Kinder gestellt. Familien mit Migrationshintergrund haben ein großes Interesse an einer bestmöglichen Erziehung und Bildung ihrer Kinder. (...) Die Kommunalen Integrationszentren (KIZ) engagieren sich in diesem Bereich mit dem Ziel, dass das Aufwachsen von Kindern mit Migrationshintergrund in NRW zukünftig noch besser gelingt. Sie sind kompetente Partner bei der Beratung und Qualifizierung von Fachkräften und Multiplikatoren. Sie beraten und begleiten Einrichtungen und Verwaltungen bei der interkulturellen Öffnung im Elementarbereich. (...) Auch Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher, Hebammen, Gesundheitsdienste, Multiplikatoren aus Elternvereinen und konzeptionelle Unterstützung werden ermöglicht“, heißt es zu den neuen Integrationszentren in einem Flyer der Landeskoordinierungsstelle bei der Bezirksregierung Arnsberg. Finanziert werden dafür vom Land NRFW je KIZ zwei Lehrerstellen. Eine davon ist in Remscheid bis heute unbesetzt. Ist die Ausschreibung verschlafen worden? Wer soll eigentlich die Leitung des neuen KIZ übernehmen? Und wie hoch ist das Budget für Integrationsprojekte im neuen KIZ? Fragen, auf die es hoffentlich nach der politischen Sommerpause eine Antwort gibt, sollte sich nicht schon vorher jemand finden, der sie beantworten kann. Integration ist schließlich eine Querschnittsaufgabe der Verwaltung...

Stadt Remscheid am :

"Die für den 24. September angekündigte Sitzung des Integrationsausschusses fällt mangels Vorlagen aus. Die nächste Sitzung des Integrationsausschuusses wird voraussichtlich im November 2013 stattfinden."

Chronist am :

Zur Sitzung des zum Integrationsausschusses am 12.November hat die W.i.R.-Fraktion jede Menge Fragen: Welche Inhalte hat der Aufgabenplan 2013/2014 des Integrationszentrums? Welche Personalbesetzung wird es im Fachbereich geben? Wie ist die Teilhabe der Moschee- und Kulturvereine angedacht? Wie wird sie organisiert? Liegen Berichte über Sprachstandsfeststellungen vor? Finden Aussprachen über dieses Thema mit den verschiedenen Akteuren mit welchem Ergebnis statt? Wird über eventuelle Verbesserungskonzepte (mit welchen Inhalten) nachgedacht? Mit welchen Ergebnissen finden regelmäßige Besprechungen und Erfahrungsaustausche mit den außerstädtischen Akteuren im Integrationsbereich statt? Im Jugendhilfeausschuss wurde der Qualitätsbericht der offenen Ganztagsschule vorgestellt. Ist dem Fachbereich der Bericht bekannt und wurde er im Hinblick auf die angesprochenen Belastungsfaktoren in einzelnen Stadtteilen analysiert, besprochen und eventuelle Hilfen oder Handlungskonzepte entwickelt? Am 18.11.2013 findet in Solingen der 6. Integrationskongress statt. Sind die potentiellen Teilnehmer informiert? Mit welchem Projekt ist Remscheid (Stadt oder andere Anbieter) bei der Ausstellung: “Markt der Möglichkeiten“ vertreten?

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