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Bindung kann auch bei psychischer Erkrankung gelingen

Pressemitteilung Stadt Remscheid

Das Remscheider Netzwerk „Kleine Helden“ veranstaltete am 18. Juli  in den Räumen der Evangelisch- Freikirchlichen Gemeinde Remscheid an der Schützenstraße für mehr als 150 Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe und der Erwachsenenpsychiatrie eine Tagung, die sich mit den Auswirkungen der Borderline- Störung auf die Kinder von Betroffenen und mit Möglichkeiten therapeutischer Hilfe beschäftigte. Mit diesen Fragestellungen setzten sich die Referent/innen auch anhand von Erfahrungsbeispielen und Ausschnitten aus der Praxis der videogestützten Hilfeverfahren auseinander:

  • Was brauchen Eltern und Kinder, damit ihre Bindungsentwicklung gelingt?
  • Welche Auswirkungen haben psychische Erkrankungen auf das Fürsorgeverhalten der Eltern?

Wie kann Bindung gelingen trotz psychischer Erkrankung der vertrauten Person?##Dr. Michael Hipp, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie und Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes Hilden (Kreis Mettmann) ging auf das Krankheitsbild der Borderline-Störung und seine Auswirkungen auf die Kinder ein. Und dabei zog er die Verbindungslinie zu den unterstützenden Methoden bei der Arbeit mit jungen Familien. Zwei Verfahren zur videogestützten Arbeit mit Eltern standen im 2. Teil der Veranstaltung im Fokus. Inge Nowak, Diplom-Sozialarbeiterin und lizenzierte Marte-Meo-Supervisorin und Ausbilderin, Koordinatorin bei "Mo.Ki. – Monheim für Kinder", erläuterte die Marte-Meo-Arbeit. Elke Wirmann, Diplom-Sozialarbeiterin und kommissarische Psychiatriekoordinatorin in Düsseldorf, erklärte, unterstützt von der Kinderkrankenschwester Ramona Chlebig, das Verfahren der Entwicklungspsychologische Beratung (EpB) besonders für Kinder bis zu drei Jahren. Beide Verfahren nutzen gelungene Interaktionen zwischen Bezugsperson und Kind, um eine solide Grundlage in der Bindung zu lege. Sie werden in Remscheid von verschiedenen Anbietern angewandt, so dass es praktische Erfahrungen als Basis für weiteren Austausch und Fortbildungsperspektiven gibt.

In der Abschlussrunde diskutierten die Fachleute mit dem Publikum angeregt  die Chancen, die die jeweiligen Verfahren bieten. Es wurde betont, dass eine gute Vernetzung der beiden sehr unterschiedlichen Hilfesysteme Gesundheitswesen und Jugendhilfe zu gegenseitigem Gewinn führen können. Dies scheint angesichts der Schwierigkeiten bei einer kontinuierlichen Finanzierung von Hilfen besonders wichtig. Kontakte zum Remscheider Netzwerk Kleine Helden:

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