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In Linienbussen: „Kindermund tut Haltepunkte kund“

Pressemitteilung der Stadtwerke

Die 385 Haltestellen im Bedienungsgebiet der Stadtwerke Remscheid werden ab Ende Juli nicht mehr von einer synthetischen Computer-stimme angesagt, sondern ertönen aus 66 Kindermündern. „Wir hoffen, dass es unseren Fahrgästen gefällt und die Laune hebt“, sagt Prof. Dr. Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Remscheid GmbH. Bisher war es eine elektronische Frauenstimme, die in den Bussen die Haltestellen angekündigt hat. Anstelle dieser Computer-stimme werden die Haltestellen nun mit Frische, Lebendigkeit und Abwechslung vorgetragen. „Das schafft eine emotionale Atmosphäre und verleiht den Bussen der Stadtwerke Remscheid eine ganz per-sönliche Note“, so Prof. Dr. Hoffmann. Die Ansagen wurden beim Familienfest anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Stadtwerke am 13.07. aufgenommen. Die einzelnen Aufnahmen wurden dann bearbeitet und gemäß den Linienabläufen zusammengestellt. Die Stadtwerke bedanken sich bei allen Kindern, die mitgemacht haben und wünschen weiterhin gute Fahrt.

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Kommentare

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Felix Staratschek am :

Als ich kürzlich mit dem Bus fuhr, dachte ich, da hat der Busfahrer sein Kind dabei. Nun lese ich von der schönen Idee der Stadtwerke Remscheid, mit Kinderstimmen die Haltestellen anzusagen. Aber das ist auch ein Problem. Die Ansage hat zu allererst einen informativen Charakter, sie soll Ortsfremden mitteilen, wann ihre Haltstelle kommt, oder Fahrgäste, die nicht ständig auf die Fahrstrecke achten (lesen, dösen, sich unterhalten) an ihre Zielhaltestelle erinnern. Und da versagen viele der Kinderstimmen. Sie sind zum Teil viel zu leise, um bei den Nebengeräuschen im Bus verstanden zu werden. Und ältere Fahrgäste mit eingeschränkten Gehör werden oft gar nicht mitbekommen, dass da eine Stimme piepst. Dabei ist das gar nicht nötig! Meine Eltern haben als Volks- und Grundschullehrer mit den Kindern viel Theater gemacht und denen dafür eine laute und deutliche Aussprache beigebracht. Hinzu kommt, dass das Mikrophon richtig vor den Mund gehalten werden muss, um das gesprochene Wort auch deutlich aufzunehmen. Das können aber viele Kinder nicht von alleine und brauchen dafür Anleitung. Eine wunderschöne Idee wurde leider schlecht ausgeführt. Vielleicht kann man die Kinderstimmen ja noch mal digital bearbeiten oder man lässt einfach beide zu Wort kommen, die alte Ansage und die Kinderstimme. Oder man wiederholt die Aktion an einem Wochenende am Ebertplatz und achtet dann durch eine Sprechprobe vor der Aufnahme darauf, dass die Kinder laut und deutlich sprechen. Denn wenn Kinder nicht auch laut sein könnten, gäbe es nicht immer wieder Zeitgenossen, die sich darüber aufregen. Es gilt also die Kinder anzuleiten, ihre vorhandene Fähigkeit zur Lautstärke ausreichend vor dem Mikrophon einzusetzen. Nur nebenbei gemerkt, die Mikrophonbenutzung ist vielen Fahrern im ÖPNV unbekannt. In der Regionalbahn sind die Lautstärken der Durchsagen so unterschiedlich, dass die Fahrer hier dringend eine Schulung bräuchten. Ich habe es schon mehrfach erlebt, das eine Haltung des Mikrophons näher am Mund Personen deutlich verständlich machten, die ich zuvor nicht verstanden habe. Zunächst dachte ich an schlechte Lautsprecher, etc., aber oft ist es wirklich nur die Handhabung des Mikro, die die in bester Absicht gemachte Durchsage unverständlich und damit manchmal fast nutzlos macht

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