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Wandererlebnis rund um die Vorsperre der Großen Dhünn

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Auch an der größten Vorstauanlage, der Vorsperre Große Dhünn, gibt es bereits viele reizvolle Wanderwege mit schönen Ausblicken auf die Wasserfläche. Um dieses Wandererlebnis komplett zu machen, haben der Rheinisch-Bergische Kreis und der Wupperverband nun in enger Abstimmung mit der Wasserbehörde des Kreises und der Bezirksregierung Köln den Betriebsweg um die Vorsperre für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. „Nun haben wir ein weiteres Highlight an touristischer Infrastruktur, und ein lange gehegter Wunsch, die Talsperre in das Bewusstsein der Menschen zu rücken, wird erfüllt“, freut sich Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke. Bernd Wille, Vorstand des Wupperverbandes, sieht die Genehmigung als einen Versuch an, die Bedürfnisse der Menschen und die Ansprüche der Natur überein zu bringen. „Wir müssen sehen, wie die Besucherinnen und Besucher mit diesem Angebot umgehen. Ich hoffe sehr, dass die Wasserbehörden und wir dieses Naturerlebnis langfristig ermöglichen können.“ Der neu eröffnete Weg hat eine Länge von ca. 3,5 Kilometern, der Weg um die gesamte Vorsperre ist neun Kilometer lang. Während der Monate, in denen der neue Weg aus Naturschutzgründen gesperrt werden muss, beträgt der Weg um die gesamte Vorsperre zwölf Kilometer, da dann der bisherige etwas längere Weg oberhalb benutzt werden muss.

Dank der Unterstützung der Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln konnte die Wegekennzeichnung rund um die Vorsperre jetzt realisiert werden. „Wir sind dankbar, uns bei solch einem regional bedeutenden Umweltprojekt wie der erstmaligen Öffnung der Schutzzone um die Vorsperre Große Dhünn für die breite Öffentlichkeit engagieren zu dürfen“, sagte Christian Brand, Geschäftsführer der Stiftungen der Kreissparkasse Köln. “Die Region erhält so eine weitere Aufwertung. Gleichzeitig hoffen wir, dass die Besucherinnen und Besucher diese Möglichkeit wertschätzen und ihren Teil zum Naturschutz beitragen werden“. Auch die Stadt Wermelskirchen und die Gemeinde Kürten beteiligten sich an dem Projekt. Schnell war klar, dass an der Hauptsperre keine Berührungspunkte durch Wanderer stattfinden dürfen, um das Trinkwasser als unser wertvollstes Lebensmittel zu schützen. Der Schutz der Ressource Wasser und der Tiere und Pflanzen haben an der gesamten Talsperre oberste Priorität. Einzig an der Vorsperre große Dhünn, die nochmals durch einen Damm von der Hauptsperre getrennt ist, konnten die Überlegungen fortgesetzt werden. Dafür waren umfangreiche Untersuchungen wie ein Gutachten über die Umweltverträglichkeit und die artenschutzrechtlichen Aspekte notwendig. Auch der Rheinisch-Bergische Naturschutzverein brachte seinen Sachverstand bei der Wegeführung mit ein.

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Wupperverband am :

Aus einigen Rückmeldungen wurde ersichtlich, dass der Einstieg in den neuen Wanderweg aus Richtung des Wanderparkplatzes Neumühle schwer zu finden ist. Daher hat der Wupperverband am vergangenen Freitag die Beschilderung an dem neuen Weg am Einstiegspunkt nahe Neumühle provisorisch verbessert. Der südliche Weg entlang des Ufers der Vorsperre Große Dhünn hat bisher kein eigenes Wanderzeichen. Er ist eine Ergänzung des bereits vorhandenen Weges um die Vorsperre, der mit dem Symbol „unverdhünnt 2“ bezeichnet ist. Wer vom Parkplatz Neumühle aus zum südlichen Uferweg der Vorsperre gelangen will, folgt zunächst dem Wanderzeichen A1 nach links ein Stück entlang der Landstraße 409. Nach einigen Metern zweigt der Weg A1 wieder von der Straße ab in den Wald. Diesem Weg folgt der Wanderer einige hundert Meter. In einer Kurve zweigt der Wanderweg A1 auf einem steilen Pfad talwärts vom Hauptweg ab zur Landstraße 409. Diesen Punkt hat der Wupperverband mit einem Hinweis zum neuen Weg Vorsperre Große Dhünn markiert. Nach Überquerung der Landstraße folgt eine Schranke. Dort ist eine Wandertafel aufgestellt, die auf den Uferweg um die Vorsperre hinweist. Auch hier ist eine Beschilderung angebracht. Wer aus Richtung des Vorsperrendamms den Uferweg entlang wandert und zum Parkplatz Neumühle bzw. zum nördlichen Teilstück des Vorsperrenrundwegs gelangen will, geht am Ende des Wegs vor einem Holzzaun rechts bergauf bis zur Schranke. Von dort wird die Straße L 409 überquert. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist bereits das Wegezeichen A1 zu sehen. Über den schmalen Pfad geht es dann bergauf zu dem Hauptweg, der wieder zum Wanderparkplatz Neumühle führt. Auch aus dieser Richtung ist die Verbindung vom Uferweg zum Wanderweg A1 nun provisorisch ausgeschildert. Eine dauerhafte Beschilderung und Auszeichnung des Uferwegs und seine Anbindung an das bestehende Wanderwegenetz wird gemeinsam mit den beteiligten Stellen erarbeitet. Gut erreichbar ist der südliche Uferweg der Vorsperre Große Dhünn von dem Wanderparkplatz Hutsherweg aus, dem von der Regionale 2010 gestalteten „Reisegarten“. Von dort können die Wanderer in Richtung Damm der Vorsperre Große Dhünn wandern und sich entscheiden, ob sie den Uferweg oder den außerhalb der Wasserschutzzone 1 liegenden Wanderweg „unverdhünnt 2“ nutzen.

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