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71. Jahrestag des Bombenangriffs auf Remscheid

Remscheid, ein Trümmerhaufen. Der Angriff in der Nacht zum 31. Juli 1943 hat das Herz der Stadt getroffen. Die Stadtkirche ist zerstört und das um sie gruppierte Zentrum ist ebenfalls in Schutt und Asche gesunken.

Pressemitteilung Stadt Remscheid

Am 30. Juli 1943 wurde um 23.30 Uhr der Luftalarm für das Remscheider Stadtgebiet gegeben. Nach der Bombardierung unserer Bergischen Nachbarstädte in den Wochen und Monaten zuvor sollte nun auch Remscheid das Ziel der Bomberverbände werden. Am frühen 31. Juli 1943 erreichten die Flugzeuge unsere Stadt. In knapp drei Stunden zerstörten 295 Tonnen Sprengbomben und 483 Tonnen Brandbomben das, was zuvor von Generationen erschaffen worden war. Der von deutschem Boden durch das NS-Regime entfesselte Weltkrieg erreichte auch unsere Stadt. 1.063 Menschen verloren in dieser Nacht ihr Leben. Zahllose Verletzte waren zu beklagen. Zahllose Bürger verloren ihr Obdach, Hab und Gut. Als die Morgendämmerung anbrach, offenbarte sich ein Bild der Zerstörung, des Schreckens und des Grauens, das sich über die Remscheider Innenstadt gelegt hatte. Sieben Jahrzehnte sind seitdem vergangen. Frieden, Freundschaft und Freiheit sind heute scheinbar selbstverständlich. Aber die Erinnerung an die Nacht des 30. auf den 31. Juli 1943 hilft zu begreifen, dass das  scheinbar Selbstverständliche vergehen kann, wenn es nicht immer wieder bewusst bewahrt und erneuert wird. Die Opfer - unter ihnen Bürger, verschleppte Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene – mahnen uns, für Frieden, für Toleranz und für Verständigung einzutreten. Alle Remscheiderinnen und Remscheider sind herzlich dazu eingeladen, gemeinsam mit Bürgermeister Lothar Krebs der Opfer am Mittwoch, 30. Juli, um 18 Uhr im Ehrenhain Reinshagen in Stille zu gedenken.

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Axel Behrend, DIE LINKE Remscheid am :

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Bombardierung Remscheids trafen sich Mitglieder und Freunde der Partei DIE LINKE zu einem stillen Gedenken an den Gräbern der Opfer auf dem Kommunalfriedhof Bliedinghausen und nicht am „Kriegerdenkmal Ehrenhain“, das den Ungeist der Dolchstoßlegende in sich birgt und zu einer Pilgerstätte von Neonazis geworden ist. In kurzen Ansprachen am Gräberfeld für die toten Männer, Frauen und Kinder des verhehrenden Bombenangriffs am Gedenkstein für die toten Zwangsarbeiterinnen und Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion und auf dem kleinen jüdischen Friedhof erinnerte der Sprecher der LINKEN, Fritz Beinersdorf, an das Geschehen. Auch nach 70 Jahren gehören Krieg und Zerstörung weltweit zum Alltag vieler Menschen. Es wird endlich Zeit die notwendigen Schlussfolgerungen zu ziehen und Kriege aus unserer Welt zu verbannen. Deshalb fordert DIE LINKE: „Waffenexporte verbieten und Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden“

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