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Modellprojekt der Diakonie bietet Hilfe bei Sucht

Archivfoto: Lothar KaiserSüchtig ist niemand allein: Angehörige leiden mit. Davon sind auch Kinder von suchtkranken Eltern betroffen. Sie und ihre Familien befinden sich oft in einer mehrfach belasteten Situation: Zusätzlich zur Suchterkrankung sind sie mit Problemen wie etwa (Kinder-) Armut, Arbeits- und Perspektivlosigkeit und Tabuisierung konfrontiert. Die Suchtberaterinnen und –berater des Diakonischen Werks des Evangelischen Kirchenkreises Lennep haben offene und vertrauensvolle Beziehungen zu vielen erziehungsberechtigten Klientinnen und Klienten aufbauen können. Die Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes in Remscheid hat im Jahr 2012 71 Klientinnen mit minderjährigen Kindern beraten. Das sind insgesamt 14,9 % der Klientinnen und Klienten, die sich in langfristigen Beratungsprozessen befinden. Um den Familien und insbesondere den Kindern zu helfen, bietet das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreises die „Eltern-AG“ an. „Mit diesem Angebot möchten wir die Familien stärken, ihnen positive Impulse geben und ihnen die Möglichkeit geben, sich mit anderen in ähnlicher Situation auszutauschen“, fasst Sozialarbeiterin Melanie Clemens das Ziel des neuen Projekts zusammen.

Eltern und Kinder aus suchtbelasteten Familien treffen sich ab dem 17. Oktober zehn Wochen lang einmal wöchentlich für zwei Stunden in der Eltern AG, um mit professioneller Begleitung neue positive Erfahrungen zu machen und sich miteinander auszutauschen. Finanziell unterstützt wird das Projekt Eltern AG dankenswerter Weise durch die Remscheider Lerose-Stiftung, die 1.500,00 Euro zur Verfügung gestellt hat. Das Projekt hat eine eigene Homepage: http://www.ElternAG-DWremscheid.de. (Ingo Klein, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Lennep)

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